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BUND Naturschutz will Barrierefreiheit für Amphibien, Igel und zahlreiche Kleintiere an den Gartengrenzen

Stadt soll Rückgang der Artenvielfalt und Zerstörung von Biodiversität im Stadtgebiet entgegentreten - Pestizideinsatz auf privaten Grünflächen und flächenverschwendendes rein eingeschossiges Bauen unterbinden

 

 

 

Dass die Durchlässigkeit von Garten- und Parzellengrenzen überlebenswichtig für Igel und zahlreiche Kleintiere ist wie ein giftfreier naturnaher Garten ohne Chemie, darauf weist der BUND Naturschutz (BN) eindringlich hin. Das allein müsse genügender Grund dafür sein, dafür zu sorgen, dass Grundstücksgrenzen für Amphibien, Igel und Kleinsäuger barrierefrei überwindbar sein.


Wenn Menschen schon Flächen in Anspruch nehmen, was seit langem in einem nicht zu vertretenden Übermass geschehe, müssten Eingriffe in Lebensräume und Naturhaushalt soweit irgendmöglich vermieden bzw. minimiert werden.


Gartenmauern und durchlaufende Zaunsockel hindern Amphibien, Igel und zahlreiche Kleintiere an den Gartengrenzen bei ihren Streifzügen durch die Gärten und zwingen sie oft wieder auf die Strasse zurück, wo sie Opfer des Autoverkehrs werden. Deshalb solle gerade bei Neubauten der Verzicht auf durchlaufende Zaunsockel und Gartenmauern festgeschrieben und nur Punktfundamente als zulässig festgesetzt werden. Wo sich solche

Dass die Durchlässigkeit von Garten- und Parzellengrenzen überlebenswichtig für Igel und zahlreiche Kleintiere ist wie ein giftfreier naturnaher Garten ohne Chemie, darauf weist der BUND Naturschutz (BN) eindringlich hin. Das allein müsse genügender Grund dafür sein, dafür zu sorgen, dass Grundstücksgrenzen für Amphibien, Igel und Kleinsäuger barrierefrei überwindbar sein.


Wenn Menschen schon Flächen in Anspruch nehmen, was seit langem in einem nicht zu vertretenden Übermass geschehe, müssten Eingriffe in Lebensräume und Naturhaushalt soweit irgendmöglich vermieden bzw. minimiert werden.


Gartenmauern und durchlaufende Zaunsockel hindern Amphibien, Igel und zahlreiche Kleintiere an den Gartengrenzen bei ihren Streifzügen durch die Gärten und zwingen sie oft wieder auf die Strasse zurück, wo sie Opfer des Autoverkehrs werden. Deshalb solle gerade bei Neubauten der Verzicht auf durchlaufende Zaunsockel und Gartenmauern festgeschrieben und nur Punktfundamente als zulässig festgesetzt werden. Wo sich solcheVorschriften in Bebauungsplänen befinden, sollten diese auf jeden Fall aufrechterhalten werden.


Keinesfalls solle seitens der Stadt ein Zurückweichen auf die unzulänglichen Vorschriften der Bayerischen Bauordnung erfolgen.


Stattdessen und überdies sollten örtliche Bauvorschriften im Rahmen einer Gestaltungssatzung erlassen werden, worin der generelle Verzicht auf durchlaufende Zaunsockel festgeschrieben und nur Punktfundamente als zulässig festgesetzt werden soll. Gartenmauern und durchlaufende Zaunsockel tragen daneben zu einem unnötigen Energie- und Ressourcenverbrauch für den dafür verwendeten Baustoff – meist Beton – bei, der aus übergreifender gesamtökologischer Sicht zu vermeiden ist.

 

Schon Anfang 2017 hatte der BUND ein stadtgebietumfassendes Konzept fürSchutz, Erhalt und Neuanlage von Grünflächen - Grüner Ring beantragt, auch zur Umsetzung der Ziele des Landschaftsplans.


„Nachdem die Zerstörung von Biodiversität mit rapidem Verlust an Artenvielfalt, schleichender Entwertung und Verunreinigung von Boden, Grund- und Trinkwasser durch Dünger- und Chemikalien-/Pestizideinträge auch vor dem Stadtgebiet nicht Halt macht, sind daneben weit darüber hinaus noch deutlich weitreichendere Massnahmen zum Schutz und Erhalt der Biodiversität nötig“, schreibt man nun der Stadtspitze und Stadtverwaltung


Gerade auch weil die Unzulässigkeit des Pestizideinsatzes auf privaten Grünflächen / im privatgärtnerischen Bereich durch das PflSchG nicht explizit sichergestellt ist und diese zumeist nicht nur nicht naturnah gestaltet und gepflegt, sondern unter hohem Geräte- und damit Energieaufwand geradezu überpflegt, entwertet und damit dem Naturhaushalt entzogen werden, soll die Unzulässigkeit des Pestizideinsatzes auf privaten Grünflächen bei der Aufstellung von Bauleitplänen verbindlich festgesetzt werden.


Flächenverschwendendes rein eingeschossiges Bauen für Wohnbebauung wie auch für Gewerbebauten solle - als wichtiger Bestandteil ökologisch verträglicher und nachhaltiger Bauleitplanung - unterbleiben bzw. unterbunden und auf mehrgeschossiges Bauen zur bestmöglichen Ausnutzung der überbauten Grundfläche nicht nur zugelassen, sondern verbindlich vorgegeben werden.


Städtischerseits müssen in vorbildhafter Weise neue flächenverschwendende rein eingeschossige Bauten unterbleiben oder unterbunden werden. Das betrifft die geplante Bebauung am Feiertagsacker an der Geiselhöringer Strasse für Wohnbebauung wie auch Gewerbebauten sowie den geplanten eingeschossigen Flachbau-Kaufland-Markt am Otto-von-Dandl-Ring, wo aus einem mehrgeschossigen Gebäude wieder ein nur eingeschossiger Flachbau mit maximalem Flächenverbrauch entstehen soll.


Nötig sei auch die Begrenzung des Zubaus sowie eine flächensparende Anordnung von Parkplätzen für Personal/Kunden/Besucher als Tiefgarage unter den oder als Parkdecks über den Gewerbegebäuden und die Begrenzung von Zufahrts-, und Garagenvorplatz- und Stauraumlängen auf das geringstmögliche Mass.


Schon bestehende städtebauliche Sündenfälle wie die eingeschossigen Flachbauten an der Schildhauerstrasse und - in der öffentlichen Hand obliegender vorbildhafter Weise - die Dreifachturnhalle der Jakob-Sandtner-Realschule müssen nachträglich um ein bis drei Obergeschosse aufgestockt werden, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

 

„Beim rein städtischen Objekt Dreifachturnhalle böte sich damit sogar die Gelegenheit, dass dort Räumlichkeiten zum Ausbau des neuen TUM-Donau-Campus geschaffen werden“. So würde flächensparendes Bauen für Stadt, Bürger und Natur gleichermassen nützen. Positive Entscheidungen und beherztes Vorgehen im Sinne der vorgetragenen Erfordernisse zum Schutz und Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität im Stadtgebiet erwarte man dazu im Sinne vieler vom Artenrückgang bei Kleinsäugern, Amphibien Insekten und Vögeln tief betroffener Tier- und Naturfreunde mit Interesse. Ein Infopaket Igel gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de.

 

Keinesfalls solle seitens der Stadt ein Zurückweichen auf die unzulängliche Vorschriften der Bayerischen Bauordnung erfolgen.


Stattdessen und überdies sollten örtlicheBauvorschriften im Rahmen einer Gestaltungssatzung erlassen werden, worin der generelle Verzicht auf durchlaufende Zaunsockel festgeschrieben und nur Punktfundamente als zulässig festgesetzt werden soll. Gartenmauern und durchlaufende Zaunsockel tragen daneben zu einem unnötigen Energie- und Ressourcenverbrauch für den dafür verwendeten Baustoff – meist Beton – bei, der aus übergreifender gesamtökologischer Sicht zu vermeiden ist.

Schon Anfang 2017 hatte der BUND ein stadtgebietumfassendes Konzept fürSchutz, Erhalt und Neuanlage von Grünflächen - Grüner Ring beantragt, auch zur Umsetzung der Ziele des Landschaftsplans.


„Nachdem die Zerstörung von Biodiversität mit rapidem Verlust an Artenvielfalt, schleichender Entwertung und Verunreinigung von Boden, Grund- und Trinkwasser durch Dünger- und Chemikalien-/Pestizideinträge auch vor dem Stadtgebiet nicht Halt macht, sind daneben weit darüber hinaus noch deutlich weitreichendere Massnahmen zum Schutz und Erhalt der Biodiversität nötig“, schreibt man nun der Stadtspitze und Stadtverwaltung


Gerade auch weil die Unzulässigkeit des Pestizideinsatzes auf privaten Grünflächen / im privatgärtnerischen Bereich durch das PflSchG nicht explizit sichergestellt ist und diese zumeist nicht nur nicht naturnah gestaltet und gepflegt, sondern unter hohem Geräte- und damit Energieaufwand geradezu überpflegt, entwertet und damit dem Naturhaushalt entzogen werden, soll die Unzulässigkeit des Pestizideinsatzes auf privaten Grünflächen bei der Aufstellung von Bauleitplänen verbindlich festgesetzt werden.


Flächenverschwendendes rein eingeschossiges Bauen für Wohnbebauung wie auch für Gewerbebauten solle - als wichtiger Bestandteil ökologisch verträglicher und nachhaltiger Bauleitplanung - unterbleiben bzw. unterbunden und auf mehrgeschossiges Bauen zur bestmöglichen Ausnutzung der überbauten Grundfläche nicht nur zugelassen, sondern verbindlich vorgegeben werden.


Städtischerseits müssen in vorbildhafter Weise neue flächenverschwendende rein eingeschossige Bauten unterbleiben oder unterbunden werden. Das betrifft die geplante Bebauung am Feiertagsacker an der Geiselhöringer Strasse für Wohnbebauung wie auch Gewerbebauten sowie den geplanten eingeschossigen Flachbau-Kaufland-Markt am Otto-von-Dandl-Ring, wo aus einem mehrgeschossigen Gebäude wieder ein nur eingeschossiger Flachbau mit maximalem Flächenverbrauch entstehen soll.


Nötig sei auch die Begrenzung des Zubaus sowie eine flächensparende Anordnung von Parkplätzen für Personal/Kunden/Besucher als Tiefgarage unter den oder als Parkdecks über den Gewerbegebäuden und die Begrenzung von Zufahrts-, und Garagenvorplatz- und Stauraumlängen auf das geringstmögliche Mass.


Schon bestehende städtebauliche Sündenfälle wie die eingeschossigen Flachbauten an der Schildhauerstrasse und - in der öffentlichen Hand obliegender vorbildhafter Weise - die Dreifachturnhalle der Jakob-Sandtner-Realschule müssen nachträglich um ein bis drei Obergeschosse aufgestockt werden, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

„Beim rein städtischen Objekt Dreifachturnhalle böte sich damit sogar die Gelegenheit, dass dort Räumlichkeiten zum Ausbau des neuen TUM-Donau-Campus geschaffen werden“. So würde flächensparendes Bauen für Stadt, Bürger und Natur gleichermassen nützen. Positive Entscheidungen und beherztes Vorgehen im Sinne der vorgetragenen Erfordernisse zum Schutz und Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität im Stadtgebiet erwarte man

dazu im Sinne vieler vom Artenrückgang bei Kleinsäugern, Amphibien Insekten und Vögeln tief betroffener Tier- und Naturfreunde mit Interesse. Ein Infopaket Igel gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel 09421/2512, straubing@bund-naturschutz.de.