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Sorgsamer umgehen mit Boden und Natur vor der Haustür

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Offener Brief zur Klage von Landrat Josef Laumer über E-Mails, mit denen all das Unbeantwortete und mithin Unerledigte erinnert und angemahnt wird

Lieber Landrat Josef Laumer, das sind alles Bereiche, wo Euer behördliches wie politisches Tätigwerden in Kreistag bzw. Landratsamt gefordert ist; der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas, die Notwendigkeiten sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit inclusive höherer Verteilungsgerechtigkeit in allen Bereichen in allen seinen Facetten ist bekanntermassen vielschichtig; die betreffen auch die Landkreisebene.


Zum Erreichen der Energiewende- und Klima- und Biodiversitätsschutzziele muss in allen Sektoren massiv Energie gespart wird, weit über die Bereiche Strom, Wärme und Gebäudeheizung hinaus auch beim Verkehrs-, Sport- und Freizeitverhalten genauso wie in der Landwirtschaft.


Wenig davon ist bisher umgesetzt gerade in der Landwirtschaft wie im Mobilitätssektor, wo der Freizeitverkehr zu einem immer schlimmeren Treiber der Umwelt- und Gesundheitsbelastung -schädigungen des motorisierten Individualverkehrs:

Mit der Weiterleitung von Beschwerden über mangelhafte Servicequalität und andauernde Missstände bei der Reisendeninformation treten wir mit beständigem hohen ehrenamtlichen Engagement ohnehin schon in Vorleistung, da das Sorgen um / für ein gutes Bus- und Bahnangebot die Bevölkerung, die Einwohner von Stadt und Landkreis gleichermassen! - Aufgabe der Politik und der Behörden ist.

Unsere Initiativen für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Neufahrn als wichtigem Umsteigebahnhof wurden nicht aufgegriffen,

Keinerlei Antwort auf unsere Bitte um Unterstützung der Forderungen der gemeinsamen Erklärung „Grossraum Regensburg benötigt S-Bahn-ähnlichen Betrieb“ zur Verbesserung der Bahnanbindung Ostbayerns und Straubings, mithin für die Landkreisbürger mit Einfordern

  • eines durchgehenden Halbstundentaktes mittels weiterer Fahrten auf der Strecke Plattling – Straubing – Regensburg – Neumarkt,

  • eines Halbstundentaktes auf der Gäubodenbahn als Zulaufstrecke von und nach München bzw. von und nach Straubing

  • sowie von Schnellbusverbindungen, Diagonal- oder Querverbindungen zwischen Dingolfing bzw. Landau, Straubing und Cham

Eine qualifizierte Busanbindung der wichtigen touristischen Zielregion Sankt Englmar mit einem stündlichen Taktverkehr Viechtach – Sankt Englmar - Neukirchen / Schwarzach - Bogen (– Straubing) verknüpft mit der reaktivierten Bahnstrecke Gotteszell-Viechtach ist zur Entlastung des Naturparks Bayerischer Wald von motorisiertem Individualverkehr dringend erforderlich.


Fehlt jedoch nach wie vor, wie auch ein gemeinsamer Nahverkehrsplan der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen. Hierzu wurden bisher nicht einmal die Liniennummern vereinheitlicht, sodass diese bis zur Liniennummer 11 bei Stadtbus Straubing und Landkreisbusse doppelt vergeben sind, was nicht selten gerade auswärtige Fahrgäste mehr als verwundert, ältere und behinderte Personen, Kinder und Jugendliche verwirrt und statt zur Orientierung an den Haltestellen zur Verunsicherung beiträgt, durchaus sicherheitsrelevant!


Es sind immer noch Landkreisbusse ohne die vollständigen vorgeschriebenen Fahrzielanzeigen am Fahrzeug aussen ebenso wie ohne durchgängige optische und akustische Hinweise auf die nächste Haltestelle im Fahrgastraum unterwegs. Vollständige und richtige Fahrgastinformationen sind ein unverzichtbarer Service-Bestandteil und Standard zur Barrierefreiheit im ÖPNV.


Keinerlei Aufgreifenwollen, mithin kein Aufgreifen der unsererseits bereits wiederholt vorgetragenen Notwendigkeiten zur Ausweitung des Regionalbus-Angebotes während Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau in Kooperation von Stadt und Landkreis Straubing-Bogen.

Seitens des Landkreises wäre für die Bedienung der regulären VSL-Landkreis-Buslinien auch von den umliegenden Städten Cham, Dingolfing, Landau, Regensburg und Viechtach im Stundentakt und ein durchgängiges Angebot der Landkreis-Volksfestbusse mit vier Hin- und Rückfahrten an jedem Tag auf allen Linien zu sorgen:


  • Bedienung der regulären auf Straubing zulaufenden VSL-Landkreis- Regionalbuslinien (auch derjenigen, die ansonsten nur an Schultagen verkehren) ab mittlerem Vormittag im Stundentakt mit erster Ankunft in Straubing zwischen 9 und 10 Uhr


  • durchgängiges Angebot der zusätzlichen Landkreis-Volksfestbusse mit je vier Hin- und Rückfahrten an jedem Tag auf allen Linien mit erster Ankunft in Straubing zwischen 16 und 17 Uhr


  • Proaktiv-offensiv-engagierte Bewerbung der Anreisemöglichkeiten per umweltverträglicher Verkehrsträger Fahrrad, Bus und Bahn mit ambitionierten zielgerichteten ÖPNV-Marketing-Massnahmen

Alles Vorbringen, alle Vorstösse ohne Resonanz, alles ignoriert!


Statt einen ordentlichen ordnungsgemässen (!) ÖPNV mit attraktiven Angeboten für Bus und Bahn zu bewerkstelligen, lasst Ihr Lokalpolitiker die ADAC/MSC- Lärm- und Abgasboliden quer durch den Naturpark preschen: Voll die Dröhnung, voll die Zumutung, völlig unnötig diese ADAC/MSC-Lärm- und Abgasmob-Krawall- Quatschveranstaltung. Seit Freitagnachmittag bis in die Abendstunden ohrenbetäubender Lärm und Krach, Motorengeheule und – gedröhne, explosionsartige Knalle – Polizei erklärt sich ob der Genehmigung für machtlos und verweist auf die Verwaltung, die man am Freitagabend – wie Euch auch – ja super erreichen kann.


Voll die Rücksichtlosigkeit und Frechheit seitens der Ausrichter, Veranstalter, Euch Genehmiger und Bejubler! „Landrat Josef Laumer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr empfingen die Sieger auf der Zielrampe am Theresientor und stellten die Bedeutung der 3-Städte-Rallye hier in der Region heraus: „Das war eine super Stimmung und sehr gutes Einvernehmen mit dem ADAC Südbayern,“ liest man dann.


Toll! Herzlichen Dank nochmals für diesen schönen Freitagnachmittag und -abend mit super Stimmung mit ohrenbetäubendem Lärm Krach, Motorengeheule und – gedröhne, explosionsartige Knallen!


X Anträge auf einen gemeinsamen Nahverkehrsplan, eine qualifizierte Busanbindung der touristischen Zielregion Sankt Englmar, Verknüpfung mit Viechtach – Gotteszell seit Jahren unbeantwortet und mithin unerledigt!


Ebenso die komplette Komprimierte Agenda zur Weiterentwicklung von Landkreis und Kommunen im Rahmen und im Sinne einer dringend gebotenen ökologisch-nachhaltigen Energie- Agrar- und Verkehrswende, mit Gratulation (!) zu Eurer Wahl mit dem Wunsch einer glücklichen Hand zu guten sozial- und ökologieverträglichen Entscheidungen. Übersandt. Mai 2014. Keine Reaktion, seit Jahren unbeantwortet. Nix abgearbeitet. Reines Weiter-So in die bzw.in der bereits voll im Laufen befindliche Biodiversitäts- und Klimakrise.


Durchgängig vorbildlich ökologisch nachhaltige Ausrichtung des Handelns nach der besten ökologischen Praxis in Betrieb und Verwaltung im eigenen Wirkungskreis von Landkreis und Kommunen mit umweltfreundlichem und fairen Beschaffungswesen sowie ökologisch nachhaltigem Mobilitätsmanagement sind ausdrücklich als Querschnittsaufgabe und somit als integraler Bestandteil in alles organisatorischen und Verwaltungshandeln zu implementierende Prämisse zu sehen und sicherzustellen.



Keinerlei Aktivitäten für den Ausbau des ökologischen Landbaus. Was eine wichtige Aufgabe wäre, um den Verlust der biologischen Vielfalt, darunter auch das massive Insektensterben zu stoppen. Auch zum Grund- wie Trinkwasser- und Gewässerschutz und zu den Herausforderungen des Klimaschutzes. Und natürlich um gegen Massentierhaltung und Eier- Fleischfabrikation unter Missachtung des Tierwohls vorzugehen.


Keinerlei Antwort auf die Bitte um Mitteilung, welche politischen, behördlichen / rechtlichen Konsequenzen aus den tierqualbelegenden Filmaufnahmen aus der Bayern Ei-Hühnerfarm beim Bayern Ei-Salmonellen-Eier-Skandal der Hühnerfarm gezogen wurden. Keinerlei Antwort auf die Bitte um Verifizierung der tierqualbelegenden Filmaufnahmen.



Keinerlei Konsequenzen daraus bei der Erfüllung der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand für ein umweltfreundliches faires Beschaffungswesen mit der umfassenden Verwendung von Lebensmitteln und Getränken aus gentechnikfreier kontrolliert biologischer Erzeugung im Verpflegungsbereich bei allen staatlichen und kommunalen Einrichtungen und solchen mit kommunaler Beteiligung wie Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Kliniken, Kantinen etc.


Kein eigenes gutes Beispiel oder Engagement, gegen Massentierhaltung und Fleischfabrikation im industriellen Massstab sowie den übermässigen Billig-Fleischkonsum voranzugehen, keine Bereitschaft zum Selber-Tätigwerden, und bei der öffentlichen Hand – in Erfüllung ihrer gebotene Vorbildfunktion – bei der Gemeinschaftsverpflegung für Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kliniken, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und Kantinen, oder für Gastgeschenke, Empfänge und ähnliche Anlässe durchgängig gesunde qualitätsvolle glyphosat-gift- tierqual-, antibiotika- und gentechnikfrei fair erzeugte und gehandelte Bio-Lebensmittel, -Getränke und Textilien aus kontrolliert biologischer Erzeugung anstelle solcher aus der industriell-intensiven Landwirtschaft von den Erzeugern, Verarbeitern und Lieferanten zu verlangen und dann den Endkunden anzubieten.


Bisher Fehlanzeige auf ganzer Linie. Und dies trotz Antibiotika-, Salmonellen-Eier- und sonstigen Agrarindustrie- sowie Massentierhaltungs-Skandalen. Dafür dauerndes Neue-Tiefbrunnen-Bohren… Keine Initiativen zu Gegenmassnahmen wie insbesondere zur verstärkten Umstellung der bisherigen intensiv- landwirtschaftlichen Nutzung auf eine klima-, boden- und wasserschonende Bewirtschaftung nach den Grundsätzen des kontrolliert-biologischen Landbaus, der umweltverträglichsten Art der Landbewirtschaftung



Und dann wundert und beklagt Ihr Euch über E-Mails, mit denen Ihr an all das Unbeantwortete und mithin Unerledigte, an die ausstehende Umsetzung dieser Handlungserfordernisse erinnert werdet… Mails, die einzelne Inhalte der unbeantworteten Anträge wie auch der Agenda zur Weiterentwicklung von Landkreis und Kommunen enthalten, in Erinnerung rufen wollen und sollen.


Unsere Aussendungen gehen deshalb neben den direkten Adressaten auch zur Kenntnis an einen Empfängerkreis, der betroffen ist oder sein kann oder mittelbar oder unmittelbar auf die Thematik Einfluss hat oder nehmen sowie unsere Forderungen unterstützen kann oder als behördlichen wie politische Amts- und Mandatsträger einer Erinnerung zum Antworten und Tätigwerden bedürfen.

Sinn der Verteiler ist somit auch, sicherzustellen, dass die in unseren Anträgen wie auch der Agenda zur Weiterentwicklung von Landkreis und Kommunen aufgezeigten Erfordernisse im Sinne einer Querschnittsaufgabe bei jeglichem politischen wie behördlichen Handeln in das Verwaltungshandeln auf allen Ebenen einfliessen.


Es ist fast ein Naturgesetz: die Schreiben werden länger, solange sie unbeantwortet bleiben, Wiedervorlage auftauchen und auflaufen und dann noch um Erinnerungsvermerke ergänzt auslaufen müssen.

Wir, der VCD und der BUND Naturschutz in Bayern als der deutsche Nachhaltigkeitsverband, als Vertreter der zukunftsorientierten Zivilgesellschaft können gewählte politische, Verantwortungs-, Mandats- und Amtsträger, die kandidiert hatten und sich dann wählen liessen im Wissen, dass es mit der Übernahme von Verantwortung für das Allgemeinwohl verbunden ist, einfach so aus dieser Verantwortung entlassen wollen wir unsere selbstgewählte Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne unserer Mitmenschen und unserer Mitwelt erfüllen:

Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen als Voraussetzung für Lebensqualität für alle – dafür setzen wir uns ein als Überzeugungstäter ohne Reue mit besten Motiven.

Es gibt seitens der am Landratsamt zuständigen Dienststellen bzw. Fachstellen keine Weiterleitung der in jeder Stellungnahme des BUND zu einem Bebauungsplan nach dem Baugesetzbuch enthaltenen höchst energie- und ökologierelevanten Anforderungen an eine ökologieverträgliche Bauleitplanung bezüglich Flächenressourcenschonung, Schutz des Wasserhaushalts, Verwendung von Recyclingmaterialien, Energieeffizienz sowie den Anforderungen des BayÖPNVG zur Vermeidung unnötigen motorisierten Individualverkehrs an die Gemeinden und Planungsbüros. Deshalb erhalten die Gemeinden wie auch die Planungsbüros seitens des Landratsamts keinerlei Impulse zur ökologisch-nachhaltigen Siedlungsentwicklung.


Selbst der Behauptung von Gemeinden und Planungsbüros, diese Belange seien nicht Gegenstand des Bebauungsplanverfahrens, was in keiner Weise nachvollziehbar ist, da dies nach den angegebenen Rechtsgrundlagen ausdrücklich Bestandteil der Bauleitplanung ist, wird seitens des Landratsamtes nicht entgegengetreten, obwohl entsprechend § 1 Abs. 5 BauGB in der Bauleitplanung ausdrücklich „eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung, die die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen miteinander in Einklang bringen und eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung gewährleisten“ sollen und „dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln, auch in Verantwortung für den allgemeinen Klimaschutz, sowie die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild baukulturell zu erhalten und zu entwickeln“ ist.


Eine solche gesetzlich gebotene Gewährleistung ist in keiner Weise sichergestellt, wenn die Umsetzung „dem jeweiligen Bauherrn in eigener Verantwortung überlassen bleiben soll“. Insofern sind hinreichende verbindliche Vorgaben als Mindestanforderungen erforderlich.


Die o.g. Behauptung spiegelt eine nicht hinnehmbare sowie unhaltbare Verweigerungshaltung gegenüber einer nachhaltig-zukunftsfähigen ökologieverträglichen und umweltgerechten Bauleitplanung in allen ökologierelevanten Bereichen wider, die den ökologierelevanten Zielen und Erfordernissen des Baugesetzbuches wie denen einer ökologisch nachhaltigen Energiewende diametral zuwiderläuft und der seitens des Landratsamtes längst hätte widersprochen werden müssen


Wenn heute Bauleitplanungsverfahren durchgeführt werden bzw. durch Aussenbereichs- Einbeziehungs- Ortsabrundungs-Satzungen Baurecht geschaffen wird, sind zwingend alle derzeit vorhandenen Erkenntnisse über deren mögliche negative Umweltauswirkungen zu berücksichtigen und alle Vorkehrungen zu treffen, dass negativen Umweltauswirkungen und unnötiger Energieverbrauch verhindert werden, auch über die aktuellen – noch oftmals unzureichenden - zwingenden gesetzlichen Vorschriften hinaus, sofern optimierte technische Lösungen verfügbar sind.


Das Einfordern hinreichender verbindlicher Vorgaben zu Standards der ökologisch-nachhaltigen Siedlungsentwicklung unterbleibt. Das alleinige Setzen auf Freiwilligkeit, auf Appelle, reine Empfehlungen kann jedoch nicht zielführend sein, es hat sich längst als nicht zielführend erwiesen, wie das Verfehlen aller offiziellen Energiewende- und Klima- und Biodiversitätsschutzziele überdeutlich belegt.


Man gewinnt den Eindruck, §   1a Abs. 6 Nr. 7 BauGB, „Ergänzende Vorschriften zum Umweltschutz“, gälte im Landkreis Straubing-Bogen nicht:


Wir wären schlechte Natur-, Klima- und Umweltschützer, liessen wir das langanhaltende wohl gezielte Nichttätigwerden in Sachen Luftreinhaltung, Biodiversitäts-, Boden-, Grund- wie Trinkwasser- Klima- und Gesundheitsschutz ohne Erinnerung einfach so auf sich beruhen

Sind wir aber eben nicht. So ein Pech für die Gewählten aber auch!


Der BUND Naturschutz als verantwortungsbewusster Vertreter der zukunftsorientierten Zivilgesellschaft und als der Nachhaltigkeitsverband in Bayern kann Untätigkeit in den zentralen Handlungsfeldern für die Zukunftsfähigkeit unserer menschlichen Gesellschaft nicht einfach so auf sich beruhen lassen.


Noch dazu, wenn es verbunden, ja gepaart ist mit Vertreten, ja aktivem Eintreten für all das, was sich seit Langem nicht nur als untauglich, sondern als schlicht unvertretbar abgezeichnet und einfach unverantwortbar erwiesen hat:


Vom lauthalsen Fordern eines weiteren Zubaus von Autobahnen (gerade der Autobahn A 3 auf 6 Spuren) und Fernstrassen mit dem Weiterlaufenlassen der ungezügelten Flächenversiegelung über das Schleifenlassen verbindlicher Vorgaben zu Standards der ökologisch-nachhaltigen Siedlungsentwicklung bis zum aktiven Belassen der Missstände bei der industriell-intensiven Landwirtschaft mit Massentierhaltung


Nichthandeln durch die kraft Amtes / Mandats zum Handeln Berufenen ist nicht vertretbar und auchnicht widerspruchslos hinnehmbar, wo ganz offensichtlich höchster akuter Handlungsbedarf ist: zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Weltklimas in allen Bereichen und auf allen Ebenen - die Landkreisebene kann da nicht aussen vor bleiben.


Wenn Vertreter der „Region der nachwachsende Rohstoffe“ „Gesundheitsregion plus Straubing“! Ökoregion (in der die Autobahn auf 6 Spuren erweitert werden soll !? ) den Begriff der Nachhaltigkeit in einem Übermass strapazieren, aber auf das Ansinnen, dass sich das in allen ökologierelevanten Politikfeldern in Tätigwerden in wiederfinden muss, in keiner Weise reagieren, können der VCD und der BUND Naturschutz in Bayern als der deutsche Nachhaltigkeitsverband Vertreter der zukunftsorientierten Zivilgesellschaft dies nicht einfach widerspruchslos hinnehmen.


Wir alle sind dran - politische wie behördliche Amts- und Mandatsträger allen voran


Es wäre sehr erfreulich, sicher hilfreich und der Sache dienlicher, wenn das Unbeantwortetsein unserer Anfragen und Anträge hiermit beendet wäre und das Abarbeiten begänne.