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Zwischenzeugnis vom BUND Naturschutz: beherzteres Tätigwerden in Sachen Umwelt- und Klimaschutz nötig

Straubing fit machen für die grosse gesellschaftliche sozialökologische Transformation - Antrag auf Schaffung einer Stabsstelle zur Umsetzung einer kommunalen ökologischen Nachhaltigkeitsstrategie mit Koordination eines ökologisch-sozial nachhaltigen Ressourcenmanagements


Dass ein beherzteres Tätigwerden in Sachen Umwelt- und Klimaschutz nötig ist, legt der BUND Naturschutz in einer aktualisierten komprimierten Agenda der Stadtspitze und Stadtverwaltung vor.


Mit diesem Zwischenzeugnis nach Ablauf von ungefähr der halben „Stadtrats-Legislaturperiode“ stellt der BN einen Antrag auf Schaffung einer Stabsstelle zur „Umsetzung einer kommunalen ökologischen Nachhaltigkeitsstrategie mit Koordination eines ökologisch-sozial nachhaltigen Ressourcenmanagements“. Denn bereits nach der letzten Kommunalwahl übersandte man viele Punkte, mit denen sich die Stadt auf kommunaler Ebene für eine ökologie- und sozialverträglich-nachhaltige Energie-, Agrar- Rohstoff-, Verkehrs- Wirtschafts- und Konsumwende einsetzen sollte. „Der Grundsatz „global denken, lokal handeln“ gilt immer noch. Straubing fit machen für die grosse gesellschaftliche sozialökologische Transformation, um nicht viel weniger geht es“, so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

 

 

 

Erfordernisse und Notwendigkeiten zum zielgerichteten Tätigwerdens Handelns in Sachen Umwelt- und Klimaschutz bedrohlichen Fehlentwicklungen wie Klimawandel und Biodiversitätsverlust hätten zwischenzeitlich bekanntermassen nichts an Aktualität und Dringlichkeit verloren. Ganz im Gegenteil: „Alles Handeln muss angesichts des schon laufenden Klimawandels und des dramatisch fortschreitenden Verlustes an Biodiversität unter dem Primat von ökologischer Nachhaltigkeit, von Klimaschutz, sozialer sowie ökologischer Verteilungsgerechtigkeit stehen,“ so Meindorfer.


Notwendigkeiten sieht der BN in einer umwelt- und klimaschonender sozialverträglichen Verkehrsentwicklung mit weiterem Ausbau des Umwelt- und klimaschonenden Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und Vervollständigung der Radverkehrsanlagen zu einem radfahrerfreundlichen, sicheren und attraktiven Radverkehrsnetz.


Es sei dabei für alle Verantwortungs-, Mandats- und Amtsträger dringend geboten, beim Bundesverkehrsministerium zu intervenieren und darauf hinzuwirken, dass im Rahmen dessen auch Straubing zumindest mit einem zweistündlichen Fernverkehrshalt in das Fernverkehrsnetz einbezogen wird. Darüber hinaus fehle von und nach Straubing der dringend nötige Halbstundentakt. Dieser sei bei der Bayerischen Staatsregierung einzufordern und durchzusetzen.


Im Rahmen der städtischen Bauleitplanungsverfahren solle eine Umwelt- und flächenschonende Stadtentwicklung vorangebracht und sichergestellt werden, die vollumfänglich dem Gebot der bestmöglichen Flächenressourcenschonung und in Sachen Energieversorgung der energiesparendsten sowie energieeffizientesten besten ökologischen Praxis entspricht. Die Realisierung des Grünen Rings entlang der Ost- Süd- Südwestflanke der Stadt im Rahmen eines stadtgebietsumfassenden Konzeptes für Schutz, Erhalt und alten Grossbäumen und Neuanlage von Grünflächen will man bald umgesetzt sehen. -


Die Erfüllung der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand in Sachen umweltfreundlicher Beschaffung Wirkungsbereich sowie Ihr unterstehenden Körperschaften und Veranstaltungen wie Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau den BUND ein wichtiges Anliegen.


Dabei stelle die umfassende Umstellung des Papierbedarfs auf umweltverträgliches Recyclingpapier auch bei den Stadtwerken und von Plastikverpackungen aus erdölbasierten „Neu--Polymeren“ auf Recycling-Kunststoff einen überaus bedeutsamen Teil dar. Dies gelte ebenso für die vorrangige Verwendung von aufbereitetem und gereinigtem Bauschutt-Granulat anstelle von Kies oder Schotter beim Unterbau von Strassen, Wegen und Stellplätzen.