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Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und Verkehrsclub Deutschland

Verkehrsverbindung von Geiselhöring nach Straubing umweltverträglich wirtschaftlich optimieren - Drei Verbände fordern Vorrang für Bahn und Regionaltrasse – Keine Alibi-Alternativen-Prüfungen!

Offenbar sollen nun insbesondere bahnparallele Strassenführungen, die schon vor vielen Jahren zu großen Protesten bei den Anwohnern und Betroffenen geführt haben, als Alternativen zur naturschutzrechtlich nicht realisierbaren Trasse Haindling – Süd geprüft werden mit der Zielsetzung, diese als nicht zielführend zu bewerten und dann eine Ausnahmegenehmigung nach dem  Bundesnaturschutzgesetz für die Trasse Haindling – Süd erlangen zu können. Dieses Vorgehen mit Alibi-Alternativen-Prüfungen und überhaupt die Planungen für eine weitere Trasse der Strassenverbindung von Geiselhöring nach Straubing (bisherige Staatsstrasse 2142 / Kreisstrasse SR 2) lehnen die Kreisgruppen des Bund Naturschutz (BN), des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD)  als nicht vertretbar und überflüssig ab. Im Sinne eines umwelt- und zukunftsverträglichen Verkehrssystems, zum erforderlichen Klimaschutz, zur Vermeidung eines unnötigen Flächenverbrauchs mit weiterer Durchschneidung der Landschaft im Labertal und zur Einsparung von Steuergeldern verlangen sie vor allem den Ausbau der Gäubodenbahn und sprechen sich für die Regionaltrasse mit einer kleinen flächensparenden und naturschonenden Umgehung für Hainsbach aus. Dazu bitten BN-Kreisvorsitzender Andreas Molz, LBV-Kreisvorsitzender Dr. Adolf Feig und Johann Meindorfer vom VCD die Ämter und Ministerien um eine umweltverträglich-wirtschaftliche Optimierung der Verkehrsverbindung von Geiselhöring nach Straubing:  Das Staatliche Bauamt Passau, die Bayerischen Staatsministerien des Innern und  für Wirtschaft Verkehr Infrastruktur und Technologie, das Landratsamt Straubing-Bogen, die Bayerische Eisenbahngesellschaft und die Stadt Geiselhöring erhielten dazu einen gleichlautenden Antrag. Dieser enthält vorrangig die Forderung nach einem umgehenden Ausbau der Gäubodenbahn / Labertalbahn, einer umgehenden Verdichtung der Zugfrequenz auf der Gäubodenbahn auf einen durchgehenden Stundentakt am Wochenende und einen Halbstundentakt in den Schul- und Berufsverkehrszeiten zur Verlagerung von entscheidenden Verkehrsanteilen von der Strasse auf die umweltverträglichere Bahn. Die Vermeidung von unnötigem Strassenverkehr und dessen Verlagerung auf die umweltverträglichere Bahn im sei im Personenverkehr nötig, aber auch beim Güterverkehr. Bei der auszubauenden Strassenverbindung wird auf Grund der schon vorhandenen Strassenstücke eindeutig der Anschluss der Regionaltrasse mit einer vorbildhaft flächensparend-umweltschonenden Umgehung Hainsbachs zur Entlastung der dortigen Anwohner gefordert. Der Anschluss der Regionaltrasse mittels einer Hainsbach-Umgehung lasse ein Splitting des Strassenverkehrsaufkommens auf die dann bestehenden zwei Routen erwarten. Um auch für die Bewohner von Hirschling eine zusätzliche Verbesserung der Lebensqualität und mehr Sicherheit zu erreichen, treten die Verbände auch für einen geschwindigkeitsdämpfenden Umbau der Ortsdurchfahrt Hirschling der bisherigen Staatsstraße 2142 ein. Dies gilt auch für die Durchfahrt von Straubing-Alburg.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Adolf Feig    

1. LBV- Kreisvorsitzender  Straubing-Bogen

 

Andreas Molz 

1. BN- Kreisvorsitzender  

 

Johann Meindorfer                               

 VCD Kreisgruppe