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BN-Tipps zum umweltfreundlichen Bauen und gesunden Wohnen:

Öko-Baumaterialien helfen Luftschadstoffe in Innenräumen vermeiden – Tabakrauch zählt zu Haupt-Krankmachern

Wie man durch umweltfreundliches Bauen mit Öko-Baumaterialien Luftschadstoffe in Innenräumen vermeiden und dadurch gesunder wohnen kann, zeigt der Bund Naturschutz (BN) in einem Infopaket auf. Ziemlich unbekömmlich für die Gesundheit sei der Schadstoff-Cocktail von Einrichtungsgegenständen, die uns umgeben – von leicht oder schwer flüchtigen organischen Verbindungen über Formaldehyd und Ozon bis zu Feinstaub und Asbest. Risiken und Nebenwirkungen liegen je nach Material und Nutzung zwischen bedenklich und bedrohlich. Fleißiges Lüften mildert zwar die Belastung, ersetzt aber nie die Vorbeugung, warnt der BN: Bei allen Neubauten, Umgestaltungen und Renovierungen entscheide die Materialwahl für Jahre oder gar Jahrzehnte über unser lufthygienisches Wohl oder Wehe. Besonderes kritisch sollten großflächige Gegenstände wie Bodenbeläge, Wandanstriche und Möbel gecheckt werden, damit diese Produkte keine  bedenklichen Stoffe wie bestimmte Flammschutzmittel oder Weichmacher enthalten. Für natürliches Bauen und Wohnen sei man in baubiologischen Fachmärkten am besten aufgehoben, wie sie im „ÖkoPlus- Fachhandelsverbund“ bundesweit zusammengeschlossen sind. Zumindest aber sollte man im eigenen Interesse zurückgreifen auf Naturbaustoffe und -Einrichtungsgegenstände mit Prüfsiegel wie den Blauen Engel  oder das internationale Qualitätszeichen für Bau- und Wohnprodukte „natureplus“.

Nachdem vor allem Schadstoffe in Kleidungsstücken auf Grund ihrer Nähe zum Körper leicht Gesundheitsschäden auslösen können, weil herkömmliche Textilien an den verschiedensten Stationen der Produktionskette mit einer Vielzahl von chemischen Hilfsstoffen in Kontakt gebracht werden, solle man auch gezielt Öko-Textilien aus Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau kaufen, wie sie etwa unter den Labels „Living-Crafts“  oder mit Naturland-Zertifizierung  angeboten werden.

 „Verwenden Sie lösemittelfreie Farben auf natürlicher Rohstoffbasis und verzichten Sie auf Duftspender wie Toilettensteine oder Sprays mit Lösungsmitteln,“ empfiehlt der BN. Zu den Tipps des Umweltverbandes für gesunde Luft weiterhin gehört das Meiden von Böden, Möbeln, Tapeten oder Vorhängen aus PVC (»Vinyl«), die Weichmacher abgeben können ebenso wie der unbedingte Verzicht auf das Rauchen in Innenräumen. Und da gerade Tabakrauch zu Haupt-Krankmachern in Innenräumen, ob Wohnung, Arbeitsplatz oder Wirtshaus, zählt, unterstützt der BN auch den Volksentscheid für einen besseren Nichtraucherschutz und ruft dazu auf, dabei am kommenden Sonntag mit „Ja“ zu stimmen.

 

 

Ein umfangreiches Infopaket „Bauen & Wohnen“ mit dem Beitrag „Erst mal Luft holen“ des Magazins „Natur und Umwelt“ bietet der BN an; er sendet das Infopaket zu bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@kg.bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer