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Damit der Weihnachtsbraten nicht nach Tierleid schmeckt… ruft BN zum Verzicht auf Fleisch aus Massentierhaltung auf - Bio-Fleisch-Kunden und mehr noch Vegetarier tragen zum Klimaschutz bei

Tiertragödien durch tierquälerische Massentierhaltung gelte es Einhalt zu gebieten, appelliert der Bund Naturschutz (BN) gerade zur Weihnachtszeit an die Verbraucherschaft. „Da ist jede und jeder von uns gefordert: die politisch und behördlich Verantwortlichen, dass sie diese tier-unwürdigen und ethisch verwerflichen Missstände nicht erlauben oder sogar privilegieren, ihr also sogar Vorrechte einräumen,“ so der BN. Genauso gefordert sei aber jede Verbraucherin und jeder Verbraucher: Es gelte, den Fleischkonsum insgesamt  zu verringern, was auch ein Beitrag zu klimaschonender Ernährung sei. Und wenn man Fleisch- und Wurstprodukte haben möchte, dann könne man durch den gezielten Einkauf von echtem Bio-Fleischwaren die umwelt- und tiergerechteste Alternative wählen Bio sei besser für unsere Lebensqualität als Nicht-Bio – das gelte für alle Lebensmittel. Und Bio-Regional sei optimal. Um die halbe Weltkugel weitgereistes Lammfleisch aus Neuseeland oder Rindfleisch aus Argentinien, womöglich von Flächen gerodeter ehemals wertvoller Wälder dagegen müsse als weniger als suboptimal angesehen werden, wenn es auch bisweilen als „Feinkost“ angepriesen wird. Qualitätvolles und tierschutzgerecht erzeugtes Bio-Fleisch kaufen. Die Vorschriften der EU-Bio-Verordnung wie noch stringenter der Bio Landbauverbände geben eine durchgängig tiergerechtere Haltung von Nutzvieh vor als in der konventionellen Landwirtschaft. Gerade bei agrarindustriellen Grossbetrieben sei eine den Lebewesen Leid zufügende Massentierhaltung an der Tagesordnung, ob in grossen Hähnchen- oder Schweinemastbetrieben oder auch der Legehennenhaltung. Jede Vegetarierin und jeder Vegetarier erspare nicht nur den Tieren entsprechendes Leiden, sondern auch der Umwelt durch seinen Fleischverzicht klimaschädliche Emissionen von Methangas, das in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion entsteht und spart ebenso Energie in der Nahrungsmittelproduktion ein, da der direkte Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln energieintensive „Veredelungsprozesse“ etwa von Getreide in Fleisch vermeidet, die gerade in der industriellen Massentierhaltung und Nahrungsmittelindustrie oft mit weiten Transportwegen von Futtermitteln oder auch Fleisch etwa aus Südamerika nach Deutschland verbunden ist.

Der Einkauf von Bio-Lebensmitteln allgemein sei neben den gesundheitlichen Vorteilen ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, informiert der Bund Naturschutz (BN), denn die Bio- Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag.

Ein umfangreiches Infopaket „Bio-Fleisch“ bietet der Bund Naturschutz gegen Briefmarken oder Vorab-Überweisung von 3 € auf das Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 bei Versand an. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512,  Fax 09421/963910 oder unter straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich sind die Broschüren bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer