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BN ruft Schüler, Eltern und Lehrer auf: Umweltfreundlich ins neue Schuljahr starten!

Schulhefte und –blöcke aus Recyclingpapier aus 100% Altpapier mit dem Blauen Umweltengel verlangen

Schulweg klimafreundlich nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß mit Bus, Rad oder Roller zurücklegen

Wer Schulhefte und –blöcke aus Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier kauft statt „Primärfaserpapieren“ aus Holz, schont damit Umwelt und Klima, informiert der Bund Naturschutz (BN). Grund dafür ist der gegenüber den aus Holz gemachten „Primärfaserpapieren“ weitaus geringere Wasser- und Energieverbrauch sowie eine geringere Abwasserbelastung bei der Herstellung, wie die aktuelle Ökobilanz dazu eindeutig ergibt. Auch kann man beim Einsatz von Recyclingpapier sicher sein, dass weder Urwälder dafür der Motorsäge zum Opfer fielen, noch naturferne intensiv bewirtschafteten Baumplantagen zum Holzanbau für das Papier an die Stelle ehemaliger natürlicher Wälder getreten sind. Auch das Umweltbundesamt (UBA) bewertet Recyclingpapier „grundsätzlich ökologisch günstiger“ als Primärfaserpapier  - auch sogenanntes chlorfrei gebleichtes. Ein sicheres Zeichen, dass es sich wirklich um umweltverträgliches Recyclingpapier handelt, ist das  Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Andere Kennzeichen, wie das skandinavische Umweltzeichen oder der „grüne Schwan“ oder Zeichenkreationen verschiedener Papierkonzerne täuschen dagegen nur Umweltfreundlichkeit vor, ihre Standards können aber mit dem „Blauen Engel“ nicht mithalten, so der BN.  Man solle in Geschäften ganz gezielt nach Recyclingpapier-Produkten aus 100% Altpapier fragen. Nachdem Schreibwarenhandel und –abteilungen der Kaufhäuser die letzten Jahre nur sehr spärlich Schulhefte aus Recyclingpapier anboten, empfiehlt der BN das umfassende Sortiment an umweltfreundlichem Schulbedarf und Büroausstattung des MEMO-Versandes unter www.memo.de, der äußerst kurze Lieferzeiten für gewerblich wie auch für private Besteller aufweist. Hier können sich auch Schulen und Schülervertretungen mit Recyclingpapier-Produkten etwa für Sammelbestellungen und Verkaufsaktionen an der Schule eindecken.

Aber auch gerade Schulen in ihrer Verwaltung und Großanwender wie Banken, Versicherungen, Energieversorger, Behörden sollten umfassen Recyclingpapiere verwenden: Aus Altpapier entstehen heute hochwertige Papiere auch für Schnelllaufende Drucker, Kopierer und Kuvertierautomaten, sogar Stadtpläne werden auf Recyclingpapier gedruckt. Möglich macht es eine ausgefeilte Aufbereitungstechnologie etwa mit Deinking-Verfahren und Abscheidung zu kurzer Faserreste. Diverse Untersuchungen im Masseneinsatz und positive Erfahrungen von Großanwendern in Hinblick auf Laufverhalten, Druckqualität, Staubfreiheit, Geräteabnutzung und Toner- oder Tintenverbrauch haben hochwertige Recyclingpapiere mit Bravour bestanden: in Laser-, Tintenstrahl- und Nadeldruckern, Fax-, Kopier, Kuvertier- und Frankiergeräten.  Kontrast zum Untergrund, Rasterung und Liniengenauigkeit der Zeichnungen sowie Gewicht, Dicke und die Biegefestigkeit entsprachen der Norm. Auch bei Reißfestigkeit lauteten die Urteile durchwegs gut. Bei schonender Behandlung haben alle geprüften Papiere eine Alterungsbeständigkeit von mindestens 100 Jahren, so der Bund Naturschutz. bestätigen das gute Laufverhalten von Recyclingpapieren mit dem "Blauen Engel" auf Kopiergeräten und Druckern. Der Bund Naturschutz empfiehlt daher, Primärfaserpapier umfassend durch umweltverträgliches Recyclingpapier ersetzen. Natürlich sei  Papier sparen von Grund auf noch besser. Ein Infopaket zum Thema Recyclingpapier gibt es beim BN gegen Briefmarken oder Vorab-Überweisung von 3 € auf das BN-Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de. Gegen Spende erhältlich sind die Broschüren bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing, Öffnungszeiten sind Montag bis von 9 bis 17 Uhr sowie Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Zum bevorstehenden Schulbeginn appelliert der BN an alle Eltern, ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen, sondern den Schulweg gemeinsam mit den Kindern mit dem Bus, zu Fuß, mit dem Rad oder Roller einzuüben. Denn nur so können Kinder sicheres Verhalten im Straßenverkehr lernen. „Der Schulweg ist jeden Tag eine kleine Entdeckungsreise, wenn Kinder ihn selbstständig aktiv zurücklegen. Sie lernen die Umgebung besser kennen, schulen ihren Orientierungssinn und sammeln wichtige Erfahrungen im Verkehr. Und sie erweitern auf dem Weg ihre soziale Kompetenz im Umgang mit Freundinnen und Freunden. Diese Chancen sollten Eltern ihren Kindern nicht vorenthalten, indem sie sie mit dem Auto zur Schule fahren. Der Verzicht auf Schulfahrten per Auto ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz und zum umweltverträglichen Schulbetrieb. Dies gelte natürlich im Rahmen ihrer Vorbildfunktion insbesondere für die Lehrerschaft, wo immer sich der Weg zur Arbeit zu Fuß, mit Bus, Rad oder Roller zurücklegen lasse.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer