Zur Startseite

Umweltbildung

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2019

BN nimmt Stellung ...

  • Übersicht
  • Donauausbau
  • Hochwasser
  • Rettenbach
  • Windenergie SR-BOG

Amtliche Untersuchungen: 96 Prozent der konventionellen Erdbeeren enthalten Pestizidrückstände - Mit giftfreien Bio- Erdbeeren gesünder durch die Erdbeerzeit – Infopaket beim BN erhältlich

96 Prozent der konventionellen Erdbeeren enthalten Pestizidrückstände, die meisten einen ganzen Cocktail davon. Das hat das baden-württembergische Untersuchungsamt in der Beerensaison 2011 ermittelt, berichtet das Magazin „Schrot & Korn“. In Bio-Erdbeeren fanden die Lebensmittelkontrolleure keine synthetischen Spritzgifte. Das Ergebnis einer Untersuchung des EinkaufsNetzes, der Verbraucherorganisation von Greenpeace in den Vorjahren war auch nicht besser: Jede Zehnte der von Greenpeace untersuchten konventionellen Früh-Erdbeeren aus den sieben größten deutschen Supermarktketten überschritt die Grenzwerte für Pestizide. In zwei Drittel der Import-Erdbeeren wurden zudem gesundheitlich besonders bedenkliche Mehrfachbelastungen mit bis zu fünf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig gefunden. Sobald es deutsche Bio-Erdbeeren gibt, sollte man weiter gereiste Ware im Regal stehen lassen. Bei importierten Erdbeeren sei neben dem energieaufwendigen Transport der hohe Wasserverbrauche bei Wassermangel in den südlichen Anbaugebieten ein Problem. Aber: „Heimische Öko-Erdbeeren, vorzugsweise selbst gepflückt, schmecken sowieso am besten,“ rät der Bund Naturschutz (BN) und bietet in seinem Infopaket „Erdbeerzeit“ viele Rezepte mit Erdbeeren.

Dieses gibt es gegen einen Kostenbeitrag von  3 € auch in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des Bund Naturschutz, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP Erdbeeren“ unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder  straubing@bund-naturschutz.de beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3,  94315 Straubing (Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, samstags bis 14 Uhr. Das Magazin „Schrot & Korn“ liegt in Naturkostgeschäften zur kostenlosen Mitnahme auf ist auch unter www.schrotundkorn.de abrufbar. Es enthält auch umfassende Antworten parat: Woran man Bio-Lebensmittel erkennt , warum sie besser schmecken, fair und gesünder für alle sind. In der EU darf nur mit „bio“ bezeichnet werden, was tatsächlich der EU-Öko-Verordnung entspricht. Auf die Frage „Schmeckt Bio besser?“ gilt dabei: Obst und Gemüse schmecken oft intensiver, weil sie durch den Verzicht auf Kunstdünger weniger Wasser enthalten. Vollkornprodukte schmecken durch ihren Schalenanteil kerniger. Verarbeitete Lebensmittel kommen fast alle ohne zugesetzte Aromen aus. Sie schmecken dadurch echter und damit besser. Es gebe inzwischen viele Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass Bio-Produkte gesünder sind: Sie enthalten mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Bio-Milch enthält 15 bis 80 Prozent mehr Vitamine A und E sowie 40 bis 90 Prozent mehr mehrfach ungesättigte Fettsäure. Bio-Bauern schützen das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN. Zudem verbrauchen Bio-Bauern für die Erzeugung von einem Kilogramm Nahrungsmittel weniger Energie als ihre konventionellen Kollegen. Sie tragen damit zum Klimaschutz bei.