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BN warnt vor Gefahren der Gentechnik – Internet-Unterschriftenaktion, Aufruf zu Demonstration und Infomaterial

Kundgebung „Grüne Gentechnik? Nein Danke!“ beim FDP-Aschermittwoch vor der Fraunhoferhalle in Straubing am Hagen

Der Bund Naturschutz (BN) fordert die Politiker auf europäischer, bundes- und bayernweiter Ebene auf, für eine dauerhaft gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zu sorgen, weil die Gentechnik eine Risikotechnologie ist, deren Folgen nicht abzuschätzen sind. Ausserdem ruiniere sie die bäuerliche Landwirtschaft und vernichte dort Arbeitsplätze – und sie bedrohe die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Wer sich ebenso  für gentechnikfreies Essen einsetzen will, kann die Aufrufe des BN unter www.bund-naturschutz.de mit unterzeichnen und online an die Verantwortlichen absenden. Zu einer Aschermittwochskundgebung mit dem Thema „Grüne Gentechnik? Nein Danke!“ vor der Fraunhoferhalle in Straubing am Hagen lädt der BN zusammen mit ein em breiten Bündnis aus bäuerlichen und gentechnikkritischen Organisationen sowie Naturschutzverbänden ein, um auf den bedrohlichen Gentechnik-Kurs der Bundesregierung hinzuweisen. Die Kundgebung beginnt um 9:00 Uhr. Alle Landwirte und Verbraucher, die keine gentechnisch veränderten Lebensmittel auf ihrem Teller haben möchten, sind zur Kundgebung eingeladen. Vom Bahnhof in Straubing kommt man zu Fuss in ca. 20 Minutenzur zur Joseph-von-Fraunhofer-Halle oder in ca. 8 Minuten zur Pendelbus-Haltestelle am Theresienplatz und dann mit kostenlosem Pendelbus zum Grossparkplatz am Hagen und von dort zu Fuss in 2-3 Minuten zur Joseph-von-Fraunhofer-Halle.Die FDP veranstaltet dieses Jahr ihre politische Aschermittwochskundgebung in der Straubinger Fraunhofer-Halle. Als Hauptredner ist Parteivorsitzender, Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle angekündigt. Die Organisatoren der Kundgebung, das Bündnis gegen Agrogentechnik „Zivilcourage Straubing-Bogen“ betonen, dass insbesondere der Kurs der FDP, wie er auch im Koalitionsvertrag mit der CDU/CSU festgeschrieben und nachzulesen ist, die grüne Gentechnik mit Nachdruck in die landwirtschaftliche Praxis einführen möchte. Die bisher erreichten Erfolge gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und damit auch in unserer Nahrung, würden durch diese Weichenstellung der Bundesregierung zunichte gemacht.

Auch mit dem gezielten Kauf von Bio-Produkten, ob Gemüse, Obst, Backwaren oder Bio-Fleischwaren kann man sich gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel und Zutaten wehren, da in Bio-Erzeugung und -Verarbeitung gentechnisch veränderte Zutaten nicht zugelassen sind, so der BN. Mit der Teilnahme an den Protestaktionen sowohl bei der Demo in Straubing als auch im Internet könne man andererseits dafür Sorge tragen, dass Bio-Landwirte und auch andere gentechnikfrei produzierende Landwirte auch weiterhin vor dem Eintrag gentechnisch veränderter Organismen geschützt werden.  Bio-Lebensmittel bieten aber noch andere Vorzüge: Wenn das Getreide kontrolliert-biologisch angebaut und das Fleisch aus kontrolliert-biologischer Tierhaltung stammt, kann sich ihr natürlicher Geschmack entfalten. Bei einer artgerechten Tierhaltung erhalten die Tiere genügend Auslauf. Bio-Tiere leben in einer Umgebung, die hohe Standards einhält.  Artgerechte Tierhaltung und Bio-Futter ergeben hochwertiges Bio-Fleisch, das geschätzt wird wegen seiner festen Struktur, die dafür sorgt, dass Fleischstücke beim Kochen und Braten nur wenig Saft verlieren. Geschmacksverstärker oder gentechnisch veränderten Zutaten sind in der Bio-Verarbeitung nicht zugelassen.

Ein Infopaket „Gentechnik“ mit einer Ausgabe der Zeitschrift „Schrot & Korn“ mit dem Beitrag „Protest mit Alternative“ zu den Aktivitäten der Organisation „Save Our Seeds“, die sich gegen Patente auf Saatgut wendet, gibt es gegen Spende beim BN, Ludwigsplatz 14 (Eingang Albrechtsgasse), 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Mail straubing@bund-naturschutz.de. Gegen einen Kostenbeitrag von  5 € als Schein oder in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe wird es gerne auch zugesandt. Die Öffnungszeiten beim BN sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr,  Samstag von 9 bis 14 Uhr.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer