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Förderkreis lädt ein zum WoidWeitWandern im Nationalpark Bayerischer Wald

Der Kultur- und Förderkreis Nationalpark Bayerischer Wald e. V. wird vom 18. bis 21. Juni 2009 quer durch den Nationalpark Bayerischer Wald von Finsterau bis Ludwigsthal „woidweitwandern“. Es soll gezeigt werden, dass auch Einheimische von der zunehmend wilden Waldnatur begeistert und inspiriert sind. Diese bisher einzigartige Aktion darüber hinaus zu dokumentieren und als qualifizierten Vortrag anzubieten, ist zusätzlich Absicht und Anspruch. Die Gruppe wird begleitet von Nationalparkleiter Karl-Friedrich Sinner und Nationalparkförster Reinhold Weinberger, von Autor Herbert Pöhnl, von Theatermacher Kurt Schürzinger, von Marie-Luise Freimuth, Anita Bernecker, Elke Ohland, Thomas Müller und Siegfried Herzog, die mal meditativ, mal literarisch, erheiternd, kulinarisch und musikalisch für Abwechslung sorgen. Start ist im waldgeschichtlichen Wandergebiet bei Finsterau. Von dort geht es durch den sich massiv verjüngenden Wald hinauf zum Lusen und zur Schutzhütte. Die zweite Etappe führt über den Plattenhausen und Rachel, den oberen Horizontalsteig durch große aktuelle „Käferflächen“ zur zweiten Übernachtung. Den dritten Abschnitt besetzen die Schachten und der große Falkenstein, der Bereich des 1997 erweiterten Nationalparks. Der letzte Tag des woidweitwanderns führt durch das Höllbachgspreng zum Haus zur Wildnis. Neben den geografischen Abschnitten ist das geistige Wandern, das Gehen zu Gedanken, Informationen und Überraschungen der engere und echte Sinn. Es gilt, den wild werdenden Wald zu erleben, zu erfragen, zu staunen, zu ahnen. Ein Teil wird szenisch vorgetragen, etwa ein Waldbauer, der über das Auswandern sinniert, ein Trifter, der die Kraft des Wassers bewundert, nutzt, aber auch fürchtet. Noch mehr Historisches werden die Themen der Besiedlung, der Klöster, der Glashütten und der Forstwirtschaft abfordern. Auch die Bedeutung des Nationalparks selbst, etwa seine Chronik, der Borkenkäfer, die Naturzonen sind fast unerschöpfliche Themen. Vor allem aber der Wald selbst. Disem sich aufmerksam auszuliefern, ist der Kern der Aktion, seiner wachsenden Einmaligkeit, seinen Phänomenen, seinen Rätseln, seiner Echtheit und seinem Mythos. Heimat und Wildnis sind keine Widersprüche und die Vielzahl der Wechselwirkungen gilt es aufzunehmen, zeitgemäß zu vermitteln, mitzugestalten und zu entspannen. Hier liegt die Hauptaufgabe der Arbeit der Pro-Gruppierungen. Die Stichworte hier heißen Umweltbildung, Forschung, Tourismus, vor allem die Bildung von Verständnis und Akzeptanz durch persönliches Engagement. Diese Wanderung ist die hierfür bisher größte Aktion, Anmeldung ist möglich bei Elke Ohland, Nationalpark Bayerischer Wald, Haus zur Wildnis, Telefon 09922/5002105.

Ein Infopaket „Nationalpark“ gibt es beim Bund Naturschutz gegen Briefmarken oder Vorab-Überweisung von 3 € auf das Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 bei Versand. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512,  Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich sind die Broschüren bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing, von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

 

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer