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Liste sparsamer Haushaltsgeräte 2010/2011 erhältlich

Klima schonen durch sparsames Verhalten und Umstellung auf Ökostrom

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Waschtrockner und Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte sparen deshalb im  Laufe der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein, als sie bei der Anschaffung teurer sind. Ab Juli 2012 soll endlich kein EU-Bürger mehr in die Verlegenheit kommen, einen neuen Kühlschrank zu kaufen, der nicht die Anforderungen der Effizienzklasse A+ erfüllt. Dafür sorgt die europäische »Ökodesign- Richtlinie«. Da die Geräte im Schnitt 14 Jahre halten, wird es aber noch lange dauern, bis das Surren des letzten Stromfressers aus dem vorigen Jahrtausend verstummt. Für den Klimaschutz zu lange: Der Austausch aller alten Kühlgeräte könnte ein ganzes Kraftwerk überflüssig machen. Daher fordert der BN von der Bundesregierung die sparsamsten »Top-Runner« jeder Geräteklasse zu fördern und die Stromkosten, die während der Lebensdauer der Geräte entstehen, im Handel ebenso klar ausweisen zu lassen wie vermeintliche Schnäppchenpreise.

Ist der Kühlschrank ein Stromfresser?

Das Label mache es nicht auf den ersten Blick ersichtlich: Ein Kühlgerät der Klasse A++ verbraucht bis zur Hälfte weniger Strom als ein A-Gerät und spart so langfristig bis zu 500 Euro Kosten. Daher ist selbst der Austausch von Geräten, die äußerlich noch auf der Höhe der Zeit sind, ökologisch und wirtschaftlich oft sinnvoll. Doch egal wie effizient – je mehr gekühlt werden muss, desto höher ist der Stromverbrauch. Für ein bis zwei Personen reichen in der Regel 150 Liter Kühlvolumen, für größere Haushalte 60 Liter pro Person. Wer viele frische oder ungekühlt lagerfähige Lebensmittel einkauft, kommt mit einem kleinen Gefrierfach aus – oder sogar ganz ohne und spart zusätzlich bis zu 40% Strom. Außerdem sollte der Kühlschrank mindestens zu etwa zwei Dritteln gefüllt sein, damit beim Öffnen möglichst wenig kalte Luft entweicht. Eine Kühltemperatur von 7 bis 8° C reiche völlig aus, um Lebensmittel frisch zu halten, rät der BN. Speisen, die kälter gelagert werden müssen, sollten Sie ganz hinten im Kühlschrank deponieren. Für den Gefrierschrank reichen –18° C. Zwei Grad kälter bedeuten 10% mehr Stromverbrauch. Jedes zusätzliche Grad Raumtemperatur kostet ebenfalls mehr Strom – bei Kühlschränken plus 6% und bei Gefriergeräten plus 3%. „Lassen Sie Gefrorenes im Kühlschrank auftauen, auch das senkt den Energieverbrauch“, so ein Verbraucher-Tip. Mindestens einmal im Jahr sollte abgetaut werden: Mit jedem Millimeter Eisschicht im Gefrierfach steigt der Verbrauch. Auch sollten Kühl- und Gefriergeräte nicht in der Nähe von Herd oder Heizung stehen und Lüftungsschlitze stets frei gehalten werden.

Im Faltblatt „Energiesparende Haushaltsgeräte „2010/2011“ sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt. Es soll als Orientierung dienen, wenn man auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten will. Zusammen mit der Broschüre „Energiesparen im Haushalt“, dem Beitrag Sparsame Haushaltsgeräte Heiße Tipps für kühle Sparer aus dem BN-Magazin „Natur & Umwelt“ sowie Infoblättern von Ökostromanbietern gibt es das Energiespar-Infopaket gegen Spende bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing. Der BN hat Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr und  versendet das Infopaket auch gern gegen Briefmarken oder Überweisung von 3 € im Voraus unter Angabe der genauen Adresse auf Konto 461521 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 742 500 00. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de. Mit einem Strommessgerät, das verliehen wird, ist es darüberhinaus möglich, den Verbrauch von Haushaltsgeräten auf die Kilowattstunde genau zu bestimmen und somit die Rentabilität von Geräten festzustellen. Für Nichtmitglieder beläuft sich die Miete für das Strommessgerät auf 5 € pro angefangene Woche, Mitglieder zahlen 3 €. Außerdem ist eine Kaution von 15 € zu hinterlegen.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer

2. Kreisvorsitzender