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Der Weg zur BIO-Verpflegung in Kindergärten, Schulen, Grossküchen und Gastronomie

Den Weg zur gesundheitsförderlichen BIO-Verpflegung in Kindergärten, Schulen, Grossküchen und Gastronomie zeigt eine Broschürenreihe des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit einer Reihe von Erfolgsbeispielen von Einrichtungen, die ihre Gäste mit einem Speisen-Angebot mit BiO-Zutaten verwöhnen. Deren Erfahrungen zeigen, dass eine um BIO-Produkte ergänzte ausgewogene Ernährung ohne wesentliche Mehrkosten möglich ist, wie sie etwa den Rahmenkriterien für das Verpflegungsangebot an Schulen entsprechen, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entstanden sind. Dass in der verbreiteten konventionellen Intensivlandwirtschaft immer noch viele hochgiftige und teils krebserregende Pestizide verwendet werden, sollte Anlass genug zum Schutz der kleinen und grossen Gäste vor pestizidbelasteten vorgeblich „billigen“ Produkte aus der konventionellen Intensivlandwirtschaft sein, so der Bund Naturschutz.  Kindergarten-, Schul- und Grossküchen sollten daher wie private Konsumenten auch konsequent hochwertige Bio-Produkte aus der unabhängig kontrollierten Bio-Landwirtschaft verwenden, die gleichzeitig garantiert ohne den Einsatz der unberechenbaren Gentechnik arbeitet. Deren höheren Preise sind der arbeitintensiveren Wirtschaftsweise des Bio-Landbaus geschuldet, die nicht kurzfristig naturwidrige Höchsterträge aus dem Boden herausholen will, sondern durch die langfristige Sicherung der Bodenfruchtbarkeit der Gesellschaft etwas Gutes tut. Wie auch der menschlichen Gesundheit durch den Schutz des Grundwassers und der Lebensmittel vor Giftstoffen. Agrar-Billig-Produkte dagegen sind näher besehen für die Allgemeinheit, das heisst für uns alle, gar nicht preisgünstig: der Allgemeinheit, wieder uns allen, verursachen sie langfristig hohe Schäden an Böden, Grund- und somit Trinkwasser, biologischer Vielfalt und menschlicher Gesundheit, für die leider nicht die Hersteller und Verwender aufkommen müssen, sondern wieder wir alle als Allgemeinheit. Was es mit dem sechseckigen BIO-Siegel nach der EU-Bio-Verordnung und den Markenzeichen der anerkannten Biolandbau-Verbände auf sich hat und wie leicht man damit Bio-Produkte erkennen kann und die Vorteile des Bio-Landbaus für den Artenschutz und die Biodiversität, den Boden, das Grundwasser und das Klima und für unsere Gesundheit werden erläutert. Die Broschüren wollen Anregung sein, das Verpflegungsangebot in  immer mehr Kindergärten, Schulen, Kantinen und Grossküchen sowie Gaststätten mit BIO-Produkte aufzuwerten und zu bereichern. Auch ein Leitfaden „Mit einfachen Schritten zum BIO-Zertifikat“ ist darin enthalten, der auch die Adressen der hierfür zuständigen Zertifizierungs- und Kontrollstellen beinhaltet. Das BN-Infopaket BIO-Verpflegung wird bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 zugesandt; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.