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BN: Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau Straubing klimaschonend und umweltfreundlich ausrichten

PKW-Aufkommen vermindern – ÖPNV-Angebot weiter ausbauen

  Mit Bio-Popcorn, Ökobier, Bio-Hendl, Öko-Weine, Energie-Check und Ökostrom Umwelt und Klima schonen

Die Stadt Straubing als Standort des zweitgrössten Volksfestes in Bayern soll mit einer vorbildlich ökologischen   Ausrichtung von Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau deren Zukunftsfähigkeit als  klimaschonende und umweltfreundliche Veranstaltungen sichern. Einen dahingehenden Antrag richtet die Kreisgruppe Straubing-Bogen des Bund Naturschutz (BN) an die Stadt Straubing, die Städtische Ausstellungs- und Veranstaltungs-GmbH SAUV, die Stadtwerke Straubing GmbH und als Mit-Verantwortliche für den öffentlichen Nahverkehr aus dem Landkreis an das Landratsamt Straubing-Bogen, die RBO Regionalbus Ostbayern GmbH und die VSL Verkehrsgemeinschaft Straubinger Land. Im Hinblick auf die Zielsetzung der Bundesregierung zur Reduzierung des CO2-Ausstosses könnten auch Veranstaltungen wie Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau nicht aussen vor bleiben, so die BN- Kreisvorsitzenden Andreas Molz und Johann Meindorfer.

Ansätze dazu sieht der BN in der Festsetzung einer anspruchsvollen Obergrenze des durchschnittlichen Energieverbrauchs jedes Fahrgeschäftes pro Benutzer und in der Vorgabe von Energiesparmassnahmen bei Schausteller- und Fahrgeschäften, wie energiesparende Beleuchtungen. Ein Mindestesngebot an Lebensmitteln inclusive Süsswaren, Speisen und alkoholischen (Bier, Radler, Wein) wie nichtalkoholischen Getränken (Cola, Limonaden, Säfte, Fruchtsaftgetränke) aus kontrolliert-ökologischem Anbau (BIO-Zertifizierung) soll es entweder als Quote für jeden Festzelt- und Verköstigungsbetrieb oder durch gezielte Vergabe an BIO-Verköstiger geben. Weinverkaufsstände sollen, Weine nur noch aus oder in Mehrweggebinden anbieten.

Auch will der BN eine Verminderung der verkehrsinduzierten CO2-Emissionen und Abgasbelastungen erreichen, insbesondere durch ein restriktives Parkplatz-Management mit Reduzierung der Parkplatzflächen im Bereich ökologisch wertvoller Flächen im Polder Straubing bzw. Alburger Moos. Wie in den vergangenen Jahren seien auch 2011 große Bereiche zumindest ehemaliger Feuchtwiesen als durch die Nutzung als Parkplatz nachhaltig geschädigt worden. Zur Verdrängung des ursprünglichen feuchtwiesentypischen Bewuchses und zur großräumigen Bodenverdichtung kamen noch Auffüllungen von Zufahrtswegen mit Schotter etc.  hinzu, die zusammen Bodenstruktur, Natur- und Wasserhaushalt zerstören.

Das ÖPNV-Angebot während des Volksfestes will man ausgebaut sehen mit einem Halbstundentakt der Volksfestbusse im Stadtverkehr, einer Bedienung der regulären VSL-Landkreis-Buslinien im Zweistundentakt und ein durchgängiges Angebot der zusätzlichen Landkreis-Volksfestbusse mit zwei Hin- und Rückfahrten an jedem Tag auf allen Linien. Auch soll die Bedienung zusätzlicher innenstadtnaher Haltestellen durch die speziellen Volksfest-Stadt- und Regionalbusse erfolgen, damit diese auch für die Heimfahrt von Besuchern geeignet sind, die sich nach dem Volksfestbesuch noch in die Innenstadt begeben, ohne dass diese wieder zum Busbahnhof am Hagen zurückgehen müssen. Dazu sollen die Volksfest-Stadtbusse in Richtung Straubing-Süd einen zusätzlichen Halt an der Haltestelle „Mahkornstraße“ sowie Richtung Straubing-Ost und Richtung Straubing-Ittling einen zusätzlichen Halt stadtauswärts an der Haltestelle „Stadtgraben/Kaufmännische Berufsschule“ einlegen, so der BN: „Zusätzliche Kosten würden dadurch nicht entstehen, aber die Zahl der potentiellen Fahrgäste und der Nutzen der Volksfest-Stadtbusse könnte dadurch gesteigert werden“.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Molz                                Johann Meindorfer

1. Kreisvorsitzender                        2. Kreisvorsitzender