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BN empfiehlt: keine Chemie an den Körper kommen lassen – Körperpflege mit Naturkosmetikprodukten

In Bio- Naturkosmetikprodukten  und Bio-Textilien nichts drin an Zusatzstoffen, die ohnehin keiner vermisst

Konservierungsmittel in konventionellen Körperpflege- und Kosmetikprodukten wie Parabene können von der Haut aufgenommen, mit  dem Blut im Körper verteilt und in den Hauptorganen gelagert werden, dort weiterhin wirken und etwa die Enzymaktivität behindern, warnt der Bund Naturschutz. An Krebstumoren durchgeführte Obduktionen hätten Rückstände von Methyl-, Ethyl- und Propylparabenen ergeben, die nach aller Wahrscheinlichkeit durch das äußerliche Auftragen von Pflegeprodukten und Kosmetika in den Körper gelangen konnten. Auch konventionelle Deos stünden durch das Auftragen auf die Haut in der Nähe der Brust, die Langzeitexposition aufgrund der täglichen Anwendung sowie die möglicherweise erleichterte Aufnahmemöglichkeit durch kleine Hautverletzungen in der kritischen Diskussion. Bedenklichen Chemiecocktails in konventionellen Körperpflege- und Kosmetikprodukten wie Parabene als Konservierungsmittel kann man entkommen, wenn man für die Körperpflege auf  Naturkosmetikprodukte setzt, so der BN. Bio-Naturkosmetik setzt bei den Grundstoffen und auch zur Konservierung auf naturbelassene Rohstoffe aus Bio-Anbau, die sich durch ihre sekundären Pflanzenstoffe sowie Vitamine selbst schützen und wie etwa biologischer Weingeist auf der Haut schnell verdunsten.

Aber auch durch konventionelle Textilien können Gifte auf die Haut und damit in den Körper gelangen. Bevor sie über den Handel in die Haushalte gelangen, werden die Materialien an den verschiedensten Stationen der Produktionskette mit einer Vielzahl von chemischen Hilfsstoffen in Kontakt gebracht. Neben der Tatsache, dass vor allem die Arbeiter der Textilindustrie mit diesen, zum Teil giftigen Chemikalien in Berührung kommen, sollte man sich auch bewusst sein, dass einige dieser Stoffe hautreizend, allergen oder sogar krebserregend wirken können. Darüber hinaus belasten diese Chemikalien nicht nur den Menschen an sich, sondern auch die Umwelt. Da viele Textilchemikalien unbrauchbar sind, wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, gelangen sie zu einem großen Teil ins Abwasser und dadurch früher oder später auch in den gesamten Stoffkreislauf. Bei Textilien mit Bio-Zertifizierung werden neben der ökologisch angebauten Baumwolle dabei auch alle Verarbeitungsstufen überprüft. So sind Merzerisieren und optisches Aufhellen etwa bei Naturland- verboten. Somit hat der Verbraucher bei Naturland-Textilien eine große Auswahl an Damen-, Herren- und Babybekleidung aus ökologisch und sozial einwandfreier Produktion.

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, wen interessiert, warum Naturkosmetik und Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau die sinnvollere Lösung darstellen, oder wer sich wegen der allgegenwärtigen Chemikalienbelastung auch in Körperpflegeprodukten und Kleidungsstücken Sorgen um seine Gesundheit macht, für den bietet der BN gegen Versandkosten von 3 € ein Infopaket „Textilien & Naturkosmetik“ an. Gegen Briefmarken oder Vorab-Überweisung von 3 € auf das Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit genauer Absenderangabe  ist Bestellung möglich unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing, Öffnungszeiten sind Montag bis von 9 bis 17 Uhr sowie Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.