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Tipps für den igelfreundlichen Naturgarten und zur Bepflanzung an Grundstücksgrenzen

Tipps für naturnahe Gartengestaltung, die auch dem Wildtier Igel zum Überleben helfen und einen Ratgeber, was an Randbepflanzungen an Grundstücken erlaubt ist und wann welche ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten zu unterlassen sind, bietet das Infopaket „Garten“  des Bund Naturschutz.

Damit Anwohner nicht unzumutbar durch Lärmquellen im Garten wie Laubsammler und Laubbläser gestört werden, dürfen ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten je nach gemeindlicher Regelung nur zu bestimmten Zeiten ausgeführt werden. Und dass es zwar einzuhaltende Grenzabstände für Bäume, Sträucher und Hecken gibt, nicht aber für andere Pflanzen (z.B. Sonnenblumen oder Stauden), erfährt man in der Broschüre „Rund um die Gartengrenze“ des Bayerischen Justizministeriums. Nachdem immer wieder auch konkrete nachbarrechtliche Fragen an den BN gerichtet werden, weist dieser darauf hin, dass keinerlei rechtliche Beratung durch den BN erfolgen kann. Bei ernsteren Meinungsverschiedenheiten verweist auch die Broschüre des Justizministeriums darauf, kundigen Rechtsrat bei Juristen einzuholen. Zusätzlich gibt es ein Heft zur naturnahen Gartengestaltung dazu, denn auch der Natur müsse man im Garten zu ihrem Recht verhelfen, so der BN. Eine einfache Maßnahme dazu sei, statt kahlen Rasenflächen Platz für eine vielfältig blühende Gartenwiese zu belassen. Und auch eine Ecke mit Brennnesseln, deren Stängel auch den Winter über stehen bleiben dürfen, sei gerade für bestimmte Schmetterlingsarten überlebenswichtig. Um dem Igel im Hausgarten zum Überleben zu helfen, sollte ebenso auf naturnahe Gartengestaltung und Anlage von Laub- und Reisighaufen geachtet werden. Hauptfeind des Igels ist aber nach wie vor das Auto. Jährlich werden in etwa eine Million Tiere überfahren. Durchlaufende Zaunsockel und Gartenmauern hindern ihn an seinen Streifzügen durch die Gärten und zwingen ihn oft wieder auf die Strasse zurück, wo er oft Opfer des Autoverkehrs wird. Deshalb ruft der BN auch immer wieder die Gemeinden auf, bei neuen Baugebieten keine durchlaufenden Sockel mehr zuzulassen und hofft, dass auch die Gartenbesitzer und Hausbauer Rücksicht auf die tierischen Mitbewohner nehmen und auf hohe Zaunsockel verzichten.

Das Infopaket „Garten“  bietet der BN gegen Versandkosten von 3 € an. Gegen Briefmarken oder Vorab-Überweisung von 3 € auf das Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit genauer Absenderangabe  ist Bestellung möglich unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing, Öffnungszeiten sind Montag bis von 9 bis 17 Uhr sowie Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.