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BN-Kreisvorstand: Atomkraft blockiert erneuerbare Energien von Wind und Sonne-Dachflächen konsequent für Warmwassersolar- und Photovoltaikanlagen nutzen

Nicht nur, weil Atomkraft mit erheblichen Risiken radioaktiver Verseuchung grosser Landstriche bei Reaktorunfällen, einer nicht möglichen dauerhaften „Entsorgung“ und menschlichem Leid bei der Ausbeutung des Atom-„Brennstoffs“ Uran verbunden ist, soll nach Überzeugung des Bund Naturschutz-Kreisvorstandes die Kernkraft bei der Bundestagswahl „abgewählt“ werden: überdies hinaus blockierten die kaum regelbaren unflexiblen und schwerfälligen Atomkraftwerke die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien von Wind und Sonne. Diese müssten ergänzt werden durch flexible Kraftwerke mit möglichst geringem CO2- und Schadstoffausstoss wie Gaskraftwerken und das Netz entsprechend umgebaut werden. Noch stärker als bisher sollen laut Bund Naturschutz Dachflächen auf Privathäusern wie insbesondere auf gewerblichen und öffentlichen Gebäuden zur Nutzung der Sonnenenergie verwendet werden. Sowohl durch Warmwassersolaranlagen, die bei gutem Dämmstandard der Gebäude auch einen Teil des Heizenergiebedarfes decken könnten, als auch durch Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung aus dem Sonnenlicht liesse sich noch eine grosse Energiemenge umweltfreundlich erzeugen. Um das Potential auszuschöpfen, müssen bereits Planung und Bau neuer Gebäude auf die Photovoltaik- und Solarthermienutzung ausgerichtet werden, damit gerade bei grossen gewerblichen Gebäuden wie Werkhallen die Dachflächen  den statischen Anforderungen für derartige Anlagen genügen.  Staat und Gemeinden sowie Planungsbüros müssten auch über die Vorgaben in der Bauleitplanung darauf hinwirken, dass vor allem bei gewerblichen Bauten die Dächer so stabil gebaut werden, dass hierauf Solarenergieanlagen montiert werden können, bekräftigte der BN-Vorstand. Günstig erweise sich zudem für alle Investionswilligen der derzeitig gesunkene Preis für Photovoltaik-Module. Der Vergleich der möglichen Energieausbeute pro Hektar landwirtschaftlicher Fläche mit dem Anbau „nachwachsender“ Rohstoffe gehe klar zu Gunsten der Photovoltaik aus, wenn auch der jeweilige energetische Input berücksichtigt werden. Wird ein Hektar Ackerland mit Photovoltaikanlagen überstellt und darunter extensiv etwa zur Schafbeweidung ohne Dünger- und Pestizideinsatz genutzt, kann in Kilowattstunden gemessen das Vielfache an Energie erzeugt werden, als bei Intensivanbau von Feldfrüchten und deren Verarbeitung zu Biogas, Agrarethanol oder Agrardiesel. Nachdem der Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung mit einem erheblichen Einsatz von energieaufwendigen und wasserschädigenden Dünge- und Spritzmitteln verbunden sei, und eine erheblich schlechtere Input-/Output-Bilanz an Energie ergebe, müsse man der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen durch Photovoltaik den Vorzug vor dem Intensivanbau „nachwachsender Rohstoffe“ geben. Für Photovoltaik-Freilandanlagen müsse aber jedenfalls der dauerhafte Erhalt des grössten Teils der jeweils vorgesehenen Gehölzpflanzungen – auch nach einem eventuellen Abbau der Anlagen - verbindlich gesichert werden, damit die damit verbundene Flächeninanspruchnahme vertretbar erscheine. Die Zulässigkeit einer Entfernung der Gehölze bei Eintritt der Rückbauverpflichtung für die PVA könnte bedeuten, dass die Gehölze dann entfernt werden, wenn sie durch ihr höheres Alter und höheren Wuchs einen höheren ökologischen Wert als die Neuanpflanzung hätten. Dies könne aus arten- und naturschutzfachlicher Sicht nicht hingenommen werden.

Auch den 17. Straubinger Ökomarkt am 19. und 20. September auf dem Gelände der Bioland-Gärtnerei Justland an der Donaugasse 4 in Straubing besprach der BN-Vorstand.. Neben einer Vielfalt an ökologisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen rund um Haus, Garten, Ernährung und Gesundheit, die die Aussteller aus der ganzen Region bieten werden, gibt es am Samstag, 19. September von 19 bis 23 Uhr eine BIO-Nacht mit Live-Musik der Gruppe Flez Orange; dabei haben auch die Tafernwirtschaft und der Bio-Weinstand bis 23 Uhr geöffnet. Der Ökomarkt öffnet jeweils um 10.30 Uhr, am Samstag ab 11:30 Uhr spielt das Bio-Trio zünftig auf. Tagsüber hat der Hofladen der Justland GmbH an beiden Tagen ebenfalls geöffnet und bietet auf sein gesamtes reichhaltiges Sortiment an Bio-Lebensmittel und Spezialitäten 10 % Rabatt an.