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15.11.2012 BN-Landesarbeitskreis Abfall & Kreislaufwirtschaft in Schwandorf

Kein Bioabfall und keine Wertstoffe in die Müllverbrennung - Kunststoff-Nichtverpackungsabfälle getrennt erfassen! - Abfallvermeidung und saubere Trennung in Haushalt und Betrieb Grundlage ökologisch verträglicher Abfallwirtschaft

Bei einer Sitzung in Schwandorf forderte der BN-Landesarbeitskreis Abfall &  Kreislaufwirtschaft,  in allen Städten und Landkreisen, dic noch ohne getrennte Bioabfallerfassung sind, eine solche unverzüglich einzuführen. Es gehe nicht an, dass stark wasserhaltige Abfälle in Müllverbrennungsanlagen landeten und wie in Schwandorf dadurch auch noch eine Erhöhung der Verbrennungskapazitäten mit verursachten. Gerade von den Mitgliedern des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf seien hier Massnahmen einzufordern, damit auch der Bioabfall aus den Landkreisen Tirschenreuth, Neustadt/Waldnaab, Schwandorf, Regensburg und der Stadt Regensburg dort vor Ort in Bioabfall-Kompostier- und Vergärungsanlagen verwertet werde, wie es etwa in Stadt und Landkreis Straubing vorbildlich erfolge. Bayernweit würden bei konsequenter Bioabfall-Kompostierung und Vergärung ganze Ofenlinien in Müllverbrennungsanlagen überflüssig und könnten zur Entlastung der Anwohnerschaft vor Emissionen stillgelegt werden.

Weitere Potentiale, Wertstoffe von der Müllverbrennung fernzuhalten und stofflich mit einer weitaus besseren Energiebilanz stofflich zu verwerten, sieht der BN darin, dass unsortierter Gewerbemüll nichr mehr angeliefert werden dürfe. Mit diesem gelangten immer noch erhebliche Mengen an Kunststoffabfällen in die Öfen, die sinnvoller einem hochwertigen sortenreinen stofflichen Recycling zugeführt werden müssten und dadurch im Sinne der Energiewende Erdöl als Rohstoff ersetzen könnten. Hier seien Poltik und Behörden gefordert; auch durch verstärkte Uberwachung der betrieblichen Abfallentsorgung. Gezielte Abfallvermeidung etwa durch Kauf von Mehrweg- statt Einwegverpackungen sowie eine sorgfältige und saubere Abfalltrennung in Haushalten und Betrieben seien die Grundlage einer ökologisch verträglichen Abfallwirtschaft und dienten der Vermeidung von Schadstoffausstoss und –anfall, etwa in Müllverbrennungsanlagen. Die entsorgungspflichtigen Körperschaften in Bayern sieht der BN in der Pflicht, auch eine Getrennterfassung von Kunststoff-Nichtverpackungsabfällen sicherzustellen. Auch vor und unabhänfig von einer Entscheidung über die mögliche Einführung einer Wertstoff müsse dies zumindest bei den vorhandenen Wertstoffhofsystemen im Bringsystem ermöglicht werden.

Ein Recycling-Infopaket gibt es beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de, gegen 3 €  in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Recycling“

Mit freundlichen Grüssen

i.A.Johann Meindorfer