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Untersuchungen: mit Bio- Erdbeeren gesünder durch die Erdbeerzeit – Infopaket beim BN erhältlich - Rat zur Bio-Ware

Jede Zehnte der von Greenpeace untersuchten Früh-Erdbeeren aus den sieben größten deutschen Supermarktketten überschreitet die Grenzwerte für Pestizide. In zwei Drittel der Import-Erdbeeren wurden zudem gesundheitlich besonders bedenkliche Mehrfachbelastungen mit bis zu fünf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig gefunden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des EinkaufsNetzes, der Verbraucherorganisation von Greenpeace. Der BN rät unbedingt zur Bio-Ware.  „Erdbeeren satt! Ob pur, als Kuchen oder Dessert, in Bowlen oder im Salat – Erdbeeren machen Sommerlaune. Und wer Sommerlaune das ganze Jahr genießen will, kocht leckere Erdbeer-Konfitüre. Diese versüßt uns die Wartezeit bis zur nächsten Erdbeersaison. Einfach ausprobieren!“ zitiert der Bund Naturschutz (BN) aus dem  Magazin „Schrot & Korn“ und verweist in seinem Infopaket „Erdbeerzeit“ auf dessen „himmlische Rezepte“ wie Erdbeer-Tiramisu oder Mandelrolle mit Erdbeer-Bananen-Creme. Das BN-Infopaket „Erdbeerzeit“ gegen einen Kostenbeitrag von  3 € auch in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des Bund Naturschutz, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP“ auch gerne  zugesandt; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de. Gegen Spende erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3,  94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr. Das Magazin „Schrot & Korn“ liegt in Naturkostgeschäften zur kostenlosen Mitnahme auf ist auch unter www.schrotundkorn.de abrufbar. Es enthält auch umfassende Antworten parat: Woran man Bio-Lebensmittel erkennt , warum sie besser schmecken, fair und gesünder für alle sind. In der EU darf nur mit „bio“ bezeichnet werden, was tatsächlich der EU-Öko-Verordnung entspricht. Auf die Frage „Schmeckt Bio besser?“ gilt dabei: Obst und Gemüse schmecken oft intensiver, weil sie durch den Verzicht auf Kunstdünger weniger Wasser enthalten. Vollkornprodukte schmecken durch ihren Schalenanteil kerniger. Verarbeitete Lebensmittel kommen fast alle ohne zugesetzte Aromen aus. Sie schmecken dadurch echter und damit besser. Es gebe inzwischen viele Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass Bio-Produkte gesünder sind: Sie enthalten mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Bio-Milch enthält 15 bis 80 Prozent mehr Vitamine A und E sowie 40 bis 90 Prozent mehr mehrfach ungesättigte Fettsäure. Bio-Bauern schützen das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN. Zudem verbrauchen Bio-Bauern für die Erzeugung von einem Kilogramm Nahrungsmittel weniger Energie als ihre konventionellen Kollegen. Sie tragen damit zum Klimaschutz bei.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer