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Bund Naturschutz erforschte mit Spezialisten am GEO-Tag Artenvielfalt der Donau-Insel bei Entau

Spezialisten für Pilze, Pflanzen, Schnecken und Vögel waren beim GEO-Tag der Artenvielfalt auf der  Donau-Insel bei Entau zu Wasser und zu Land im Weichholzauwald und am Kiesstrand zu Gange, um den Artenbestand zu erfassen und zu bestimmen.

Der Förster Peter Zach befasste sich mit der Vogelwelt, die mit drei Buntspecht- und einem Grünspecht-Revier, ca. 25 Starenpaaren und einer Wespenbussard-Brutstätte ein „Highlight“ an der Donau im Landkreis darstelle. Gehäuse der Donaukahnschnecke, einer nur in der freifließenden Donau vorkommenden Schneckenart, gehörten zu den interessanten Funden des Schnecken- und Muschelexperten Manfred Colling aus Unterschleißheim.

Der Pilzkundler Dr. Max Kronfeldner  erkundete die Pilze, die auf der Insel überwiegend im Totholz leben. Die Pflanzenwelt der regelmäßig überschwemmten  Weichholzaue mit ihren Stromtalpflanzen wurde vom Straubinger Botaniker Wolfgang Diewald aufgenommen.

BN-Kreisvorsitzender Andreas Molz unterstützte die Experten beim GEO-Tag auf der Entauer Insel, über den der Bayerische Rundfunk in der Abendschau berichtete.

Die genauen Ergebnisse werden nach Auswertungen der Funde im Internet unter „GEO-Tag der Artenvielfalt 2009“ veröffentlicht.

Andreas Molz zeigte sich erfreut, dass sich der Wert der Insel, die zum Teil dem Bund Naturschutz gehört, in einer großen Artenvielfalt und dem Vorkommen hochbedrohter Arten  wiederspiegelt und plädierte für den Schutz des „bayerischen Amazonas“..