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Wissenswertes über den Klimawandel und den nötigen Klimaschutz

BN bietet Infopaket „Klimaneutral leben – wie geht das?“ an – verschiedenste Handlungsfelder

In einem Infopaket bietet der Bund Naturschutz (BN) verschiedene Beiträge mit reichhaltigen Informationen zum Klimawandel und Tipps zum Klimaschutz an. Klimaneutral leben kann man unter anderem im Haushalt mit Energiespar-Armaturen, sowie energieeffizienter Beleuchtung, der Liste sparsamer Haushaltsgeräte 2011/2012 und auch rund um den Computer. Bei Gebäudeplanung und –sanierung geht einiges mit Fenstern mit sehr gutem Wärmeschutz, hocheffizienten Heizungswärmepumpen und der Sonnenenergienutzung sowohl für Warmwasseraufbereitung wie durch Photovoltaiknutzung zur Stromerzeugung.

Der BN sieht Energiesparen und höhere Energieeffizienz als Mittel gleichermassen gegen Klimawandel und Atomgefahren an. Beide Gefahren beruhten auf einem Übermass an Energiehunger unserer Gesellschaft. Energiesparen und Erhöhung der Energieffizienz seien daher generell der Schlüssel zum Klimaschutz ebenso wie gegen die atomare Bedrohung. Wie die anderen wirtschaftlichen Sektoren Industrie, Gewerbe und Haushalte müssten auch die Landwirtschaft und der Verkehrssektor einen gewichtigen Beitrag zum sparsamen Einsatz von Energie leisten. Letztere müsse durch Ausrichtung auf den energiesparenden und klimaschonenden Öko-Landbau ihren Beitrag leisten, Verbraucherinnen könnten durch gezielten Kauf von Bio-Produkten einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Einsparung von Energie und Vermeidung von Schadstoffen leisten. „Weniger Fleisch & Wurst, mehr pflanzliche Kost, dafür aber alles bewusst nur aus Bio-Erzeugung,“ lautet ein probates Rezept des BN für mehr Lebensqualität für alle, Nutztiere eingeschlossen. Der Kauf von Bioprodukten trägt zum Klimaschutz bei, denn die Bio- Landwirtschaft verursacht durch Verzicht auf energieintensiv hergestellte Industriedünger und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahrt damit darüber hinaus Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag.

Im Verkehr seien verschiedene Akteure gefordert: Die Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, die Energie- und Autoindustrie genauso wie die Bahn- und ÖPNV-Betreiber und gar nicht zuletzt jede und jeder einzelne als Verkehrsteilnehmer. Soweit wie möglich sollten die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn gefördert und genutzt werden. Mandatsträger aller Parteien und Ebenen, müssten genügend Geld für einen zeitgemässen Bahnverkehr und ÖPNV im Lande zur Verfügung stellen und der Bahn als sozial- und ökologieverträglichem Verkehrsträger eine deutliche Priorität zukommen lassen und sich einem Tempolimit auf Autobahnen für mehr Klimaschutz und Sicherheit nicht weiter verschliessen.

Das BN-Infopaket „Klimaschutz“ gibt es Montag bis Freitag von 9 bis 17, samstags bis 14 Uhr beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Mail straubing@bund-naturschutz.de, bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP Klima“ .

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer