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Gelder für Bahnhof und für Studienplätze nach Straubing leiten, nicht nur für Verwahrungs- und Haftplätze

Die Bayerische Staatsregierung soll Straubings Anspruch auf eine vollwertige Hochschuleinrichtung endlich erfüllen. Sie soll auch Gelder für Studienplätze nach Straubing leiten, nicht nur für Verwahrungs- und Haftplätze. Das Oberzentrum  Straubing darf von der Bayerischen Staatsregierung nicht nur die Lasten von Hochrisikoreinrichtungen aufgebürdet bekommen, sie muss auch bei Studien- und wissenschaftlichen Arbeitsplätzen zum Zuge kommen. Nachdem Tausender dieser Stellen in Bayern zur Verteilung anstehen, nachdem in den Ballungsräumen eine Überlastung der Verkehrs-Infrastruktur zunehmend zum Problem wird, Knappheit an Bauflächen und Wohnraum besteht und andererseits Oberzentren mit ländlichem Umfeld wie Straubing eine Aufwertung und eine Stabilisierung der Bevölkerungszahlen benötigen, ist die Ansiedlung einer vollwertigen Hochschuleinrichtung in Straubing mehr als vernünftig. Geboten ist sie ohnehin, auch wenn die aktuelle Beschlusslage der Staatsregierung dies noch nicht beinhaltet. Aber solche Beschlüsse kann man ja kurzfristig fassen, wie den, die zentralen Einrichtungen der Sicherungsverwahrung hier anzusiedeln. Aus Straubings Sicht ist die Übernahme zusätzlicher Risiken für ganz Bayern mit der erneuten eindeutigen Forderung einer kompletten Hochschuleinrichtung zu koppeln, ob diese ein Ableger der TU München werden soll, aufbauend auf dem Wissenschaftszentrum oder ganz eigenständig. Die Argumente des Landesentwicklungsprogramms sprechen dafür, die ökologische und ökonomische Vernunft und das Kompensationserfordernis der Übernahme zusätzlicher Lasten im Sicherheitsbereich. Die im übrigen zu einer personellen Aufstockung der hiesigen Polizeieinsatzkräfte führen muss, denn im Falle sicherheitsrelevanter Grossereignisse darf nicht erst ein langes Warten auf die von weit her nötige Heranführung von Einsatzkräften das Risiko der örtlichen Bevölkerung vergrössern. Auch muss die regelmässige Erfüllung anderer polizeilicher Aufgaben wie Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen, Anlagenüberwachung, Durchsetzen der Rechte für die umweltverträgliche Mobilität wie Freihalten von Geh- und Radwegen oder Bushaltestellen von Falschparkern gesichert bleiben bzw. werden und nicht das Personal mit einer Fülle von überörtlichen Sonderaufgaben gebunden werden. Und wenn wir schon wieder einmal die Benachteilligung des Oberzentrums Straubing erwähnen: Geld für den barrierefreien behindertengerechten Bahnhofsumbau bevorzugt nach Straubing zu leiten, wäre angesichts der Dichte von Einrichtungen für behinderte Mitbürger auch keine überzogene Massnahme. Dies alles wäre nicht weniger als billig und gerecht. Die Bayerische Staatsregierung möge in einem Gesamtpaket für diese Gerechtigkeit gegenüber dem Oberzentrum Straubing sorgen - stellen wir bewusst und offensiv den Zusammenhang der oberzentralen Themen her, die die (Finanz-)Beziehungen des Freistaat zu Straubing
betreffen. Mögen unsere Volksvertreter diese Anlässe bündeln und diese Packerl Gerechtigkeit in München einfordern. Partei-, fraktions- und verbandsübergreifend, mit Fug und Recht und wirklich ohne jedes schlechte Gewissen. Für Solidarität bei der Lastenübernahme darf kein Einbahnstrassenschild vorgesehen sein, es muss auch das schon aufgestellte Schild "Wissenschaftsstadt Straubing" mit  wissenschaftlichem,
hochschulischem und studentischem Leben gefüllt werden - inclusive der dem anhaftenden Wirtschaftskraft.


Bund Naturschutz Kreisgruppe Straubing-Bogen
Mitgliedsverband im Verein Hochschulstadt Straubing e.V.
Johann Meindorfer
Stellv. Kreisvorsitzender