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BN bietet Ernährungskalender für Eltern - gute Basis für Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern mit guter leckerer Bio-Kost legen – Untersuchungen; Bio-Produkte gesünder

Drei verschiedene Ernährungskalender für Eltern mit Babys, mit Kindern von 2 bis 6 Jahren und mit Schulkindern des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft bieten reichhaltige Tipps zur Ernährung im Einklang mit der Natur, auch bei allergiegefährdeten Kindern. Sie enthalten eine Reihe von Empfehlungen zu entwicklungsfördernden Bewegungs- und Freizeitangeboten und zur Vermeidung von Übergewicht. Warum sich Bioprodukte für die Kleinen empfehlen und was es mit den verschiedenen BIO-Siegeln auf sich hat, wird ausführlich erläutert. Das BN-Infopaket „Ernährungskalender für Eltern wird bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 zugesandt; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de. Gegen Spende erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3,  94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.

Es enthält auch umfassende Antworten parat: Woran man Bio-Lebensmittel erkennt , warum sie besser schmecken, fair und gesünder für alle sind. In der EU darf nur mit „bio“ bezeichnet werden, was tatsächlich der EU-Öko-Verordnung entspricht. Auf die Frage „Schmeckt Bio besser?“ gilt dabei: Obst und Gemüse schmecken oft intensiver, weil sie durch den Verzicht auf Kunstdünger weniger Wasser enthalten. Vollkornprodukte schmecken durch ihren Schalenanteil kerniger. Verarbeitete Lebensmittel kommen fast alle ohne zugesetzte Aromen aus. Sie schmecken dadurch echter und damit besser. Es gebe inzwischen viele Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass Bio-Produkte gesünder sind: Sie enthalten mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Bio-Milch enthält 15 bis 80 Prozent mehr Vitamine A und E sowie 40 bis 90 Prozent mehr mehrfach ungesättigte Fettsäure. Bio-Bauern schützen das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN. In Entwicklungsländern trägt der Öko-Landbau dadurch zu mehr Ernährungssicherheit bei. Er gibt Kleinbauern die Chance, für sich selbst und die lokalen Märkte genug Lebensmittel zu produzieren, ohne die Böden auszulaugen. Zudem verbrauchen Bio-Bauern für die Erzeugung von einem Kilogramm Nahrungsmittel weniger Energie als ihre konventionellen Kollegen. Sie tragen damit zum Klimaschutz bei.

Zum Schutz vor Allergien und Unverträglichkeiten verzichten Bio-Hersteller auf problematische Zusätze wie Hyperaktivität fördernde Farbstoffe oder allergieauslösende Sulfite bei der Verarbeitung. Ein breites Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln hilft Menschen, die dieses Getreideeiweiß nicht vertragen. (Kuh-)Milchallergiker finden zahlreiche pflanzliche Alternativen sowie Schaf- und Ziegenmilchprodukte. Und Bio-Tieren gehe es besser als anderen, denn sie müssen so gehalten werden, dass sie ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben könnenDeshalb schreiben die Öko-Regelungen artgerechtes Futter, genug Platz im Stall und Auslauf vor und schließen überdies Gentechnik in Anbau und Verarbeitung völlig aus. Auch dort, wo sie bei konventionellen Lebensmitteln erlaubt ist und nicht deklariert werden muss – etwa beim Tierfutter oder bei Zusatzstoffen. Gut zu wissen, dass Bio-Produkte eine gute Basis für Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern mit guter leckerer Bio-Kost legen angesichts des wiederholten Skandale in der Agrarindustrie, so der BN.

Mit freundlichen Grüssen

 Johann Meindorfer

2. Kreisvorsitzender