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Welches Fleisch, welcher Fisch - oder lieber gleich vegetarisch? - BN rät zu Fischen aus Bio-Aquakultur, nachhaltiger Flussfischerei, Bio-Fleisch und -Wurst und hauptsächlich pflanzlicher Kost

Fische, Krebstiere, Muscheln und Algen sind nicht nur gesunde und wohlschmeckende Bestandteile der modernen Küche, sondern für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung unverzichtbar. Zwar wird auch heute noch der Großteil aller Fische und Meeresfrüchte noch in Meeren, Flüssen und Seen wild gefangen. Mehr als ein Drittel stammt jedoch inzwischen aus der Aquakultur, der gezielten Haltung und Zucht in Teichen, Netzgehegen, Muschelleinen, Einfriedungen, informiert der Bund Naturschutz (BN) und bietet dazu Infos an. Sehr viele Meeres-Wildfischbestände seien heute schon überfischt, zum Teil in so kritischem Ausmaß, dass eine Erholung der betreffenden Arten fraglich geworden ist. Aber auch die Aquakultur wirft verschiedene Problemfelder auf: Degradierung von wertvollen Naturräumen, nicht tiergemäße Haltungssysteme und -dichten, sowie die oft nicht nachhaltige Herkunft von Futtermitteln sind dabei besonders kritisch.

Als Alternative gibt es nun Speisefische aus ökologischer Aquakultur mit Zertifizierung nach spezifischen und detaillierten Richtlinien des Öko-Landbauverbandes Naturland. Ein Infopaket des BN gibt Auskunft darüber, wie man Bio-Lebensmittel erkennt, warum sie besser schmecken, fair und gesünder für alle sind: Laut  Untersuchungen enthalten sie mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Für Fleisch gelte ebenso, Billigware aus dem Selbstbedienungsregal der Discounter zu meiden, die fast immer aus Massentierhaltung mit Antibiotikaeinsatz und Gentechnikfutter kommen. Wer nicht auf Fleisch und Wurst verzichten wolle, solle gezielt Bio-Fleisch und -Wurst einkaufen. Und: "Jede Vegetarierin und jeder Vegetarier erspart nicht nur den Tieren entsprechendes Leiden, sondern auch der Umwelt durch seinen Fleischverzicht klimaschädliche Emissionen von Methangas, das in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion entsteht und spart ebenso Energie in der Nahrungsmittelproduktion ein, da der Genuss von pflanzlichen Lebensmitteln energieintensive "Veredelungsprozesse" etwa von Getreide in Fleisch und weite Transportwege von Futtermitteln oder auch Fleisch etwa aus Südamerika nach Deutschland vermeidet", so der BN.

Das Infopaket "Bio-Fleisch und -Fisch" gibt es beim BN gegen 3 EUR (auch in Briefmarken) oder Vorabüberweisung von 3 EUR auf das Konto des Bund Naturschutz 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit Kennwort "IP Bio" und vollständiger Absenderadresse; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist es bei Abholung beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Mit freundlichen Grüssen
Johann Meindorfer
2. Kreisvorsitzender