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BN: Energiesparen bei Computer, Bildschirm, Drucker & Co – Altgeräte zur Elektroschrotterfassung - Nur energiesparende, gesundheits- und umweltverträgliche IT-Geräte anschaffen - Handys-recyceln

Die verschiedenen Komponenten der Informationstechnologie und der damit zusammenhängenden Bürotechnik verursachen bei Ihrer Herstellung, beim Betrieb und bei der Entsorgung in ihrer Gesamtheit inzwischen weitreichende Umweltbelastungen, informiert der Bund Naturschutz (BN). Laut Umweltbundesamt (UBA) werden allein in Deutschland benötigt, um den Strombedarf von Digitalkameras, Computern, Notebooks, MP3-Playern, Spielkonsolen, Druckern, Handys oder Plasma-Fernsehern zu decken. Ob Googeln, Spielen, Chatten, Downloaden … die Informations- und Kommunikationstechnik

verursachte in Deutschland schon im Jahr 2007 rund 33 Millionen Tonnen Kohlendioxid(CO2)-Emissionen. Als Verbraucherin oder Verbraucher könne man den Energieverbrauch jedoch erheblich senken – durch eine bewusste Kaufentscheidung für energiesparende Geräte und deren intelligente Nutzung. Dabei könne man oft auch die Stromrechnung verringern. Eine UBA-Broschüre „Computer, Internet und Co - Geld sparen und Klima schützen“ gibt praktische Tipps, für einen Umstieg auf sparsame Geräte und eine sparsame Nutzung.

Wichtig sei die Beschaffung von IT-Komponenten, die unter möglichst umfangreicher Verwendung von Recyclaten etwa bei den Kunststoffteilen hergestellt wurden, da hierfür gegenüber Neukunststoffen ein erheblicher Anteil an Herstellungsenergie eingespart werden kann. Insbesondere sollen auch grundsätzlich Drucker, Faxgeräte, Kopierer beschafft werden, die für den Betrieb mit umweltverträglichem Recyclingpapier aus 100 % Altpapier freigegeben sind. Der BN ruft daher alle privaten wie gewerblichen oder behördlichen Nutzer der Informationstechnologie auf, auf einen zu schnellen Gerätetausch zu verzichten und bei Ausschreibung, Vergabe und Beschaffung von IT-Komponenten die Kriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ als Mindestanforderungen vorzugeben und nur die energiesparendsten, gesundheits- und umweltverträglichsten Geräte zu kaufen und Altgeräte fachgerecht über die Wertstoffhöfe zu entsorgen.

In Handys.sind rund 30 verschiedene Metalle enthalten, auch giftige. Wenn diese nicht fachgerecht entsorgt werden, stellen sie eine Gesundheitsgefahr dar und es gehen wertvolle Metalle als Rohstoffe für neue Produkte verloren. Rohstoffe wie „Koltan“, um die in den Abbauländer sogar Bürgerkriege geführt werden, wie etwa im Kongo. Der Rohstoffhunger für die Handyproduktion und vor allem deren kurze Lebensdauer, weil die Geräte sehr schnell ausgetauscht werden, habe mithin sogar global gesehen menschliche Katastrophen zur Folge. Daher bietet der BN mit seinem Infopaket „IT“ auch eine Sammeltasche von T-Mobile und Deutscher Umwelthilfe für gebrauchte Handys an. Mit dieser können Handys nach Löschung der persönlichen Daten ohne SIM-Karte, aber inclusive Akku und Ladekabel (falls vorhanden) kostenlos an ein Recycling-Center gesandt werden. Dabei spendet T-Mobile der Deutschen Umwelthilfe 5 € für jedes eingesandte Handy. Das Infopaket „IT & Elektroschrott“ inclusive der Faltblätter und Broschüren „Endstation Mensch - Chemikalien Im Alltag“, den Verbrauchertipps „Computer, Internet und Co - Geld sparen und Klima schützen“ und der Handy-Recycling–Sammeltasche gibt es gegen Spende beim Bund Naturschutz Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Mail straubing@bund-naturschutz.de. Es wird gegen 5 € als Schein oder in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe auch gerne  zugesandt.  Die Öffnungszeiten beim BN sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr,  Samstag  bis 14 Uhr. Die Kriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ sind abrufbar unter www.blauer-engel.de.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer