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BN-Workshop „Risiken der Gentechnik“ Freitag, 26. November in Landshut

Infopaket Gentechnik beim BN erhältlich
Kauf von Bio-Lebensmittels schützt  vor den Risiken gentechnischer Experimente - unkontrollierte Verbreitung verhindern!
Forscher haben das Erbgut von Gentech-Raps in 80 Prozent der wilden Rapspflanzen weitab von Raps-Feldern nachgewiesen und wiesen nach, dass sich Gentech-Raps auskreuzt und entlang von Straßen in der Natur unkontrolliert verbreitet, informiert der Bund Naturschutz (BN). Schnelltests ergaben, dass 80 Prozent der Pflanzen das Erbgut von Gentech-Raps enthielten. Jeweils die Hälfte war gegen die Pestizide Roundup (Monsanto) oder Liberty Link (Bayer) resistent. Man fand zwei Pflanzen, die gegen beide Pestizide immun waren. Da es eine entsprechende Erbgutmanipulation bisher nicht gibt, muss sich die Doppelresistenz in der Natur durch Vererbungen der beiden Linien auf folgende Generationen entwickelt haben. Die Forscher befürchten, dass sich derartige mehrfach resistente Pflanzen zu problematischen Unkräutern entwickeln könnten, die außerhalb der landwirtschaftlichen Flächen kaum zu kontrollieren sind. So werden immer häufiger Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen auch in tierischen Produkten gefunden, heisst es in einem Beitrag  „Gentech-Raps aus der Spur“ aus dem Magazin Schrot & Korn, den der BN in einem Infopaket Gentechnik mit anbietet. Bio-Produkte dagegen werden ohne Einsatz von Gentechnik in Anbau und Verarbeitung erzeugt, überdies schützen

Bio-Bauern das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN. Die Öko-Regelungen schließen Gentechnik in Anbau und Verarbeitung völlig aus. Auch dort, wo sie bei konventionellen Lebensmitteln erlaubt ist und nicht deklariert werden muss – etwa beim Tierfutter oder bei Zusatzstoffen. Mit aufwendigen Maßnahmen und Analysen versuchen die Hersteller, jede gentechnische Verunreinigung zu verhindern. Deshalb rufen die Naturschützer zum gezielten Kauf von Bio-Lebensmitteln auf, um sich selber und die Natur vor den Risiken gentechnischer Experimente zu schützen.

Das Infopaket Gentechnik gibt es beim BN in Straubing gegen eine Spende. Zugesandt wird es gegen 3 € (auch in Briefmarken) oder Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit Kennwort „IP Gentechnik“ und vollständiger Absenderadresse; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de. Geschäftszeiten  sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr. Ausserdem lädt der BN zu einem Workshop diesen Freitag, 26. November mit dem Titel „Risiken der Gentechnik“ in Landshut mit kostenloser Teilnahme ein, das Programm ist im Infopaket ebenso enthalten wie im Internet unter www.bund-naturschutz.de/kontakt/events-liste/einzelevent/pm/12cf2c9fb1/termine/1891.html.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer