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BN bietet Infopaket „Gesunde Ernährung“ an

Essen gegen Migräne mit möglichst naturbelassenen Bio-Nahrungsmitteln - Chemikalien und Gentech-Verunreinigungen entgehen
In seinem Infopaket „Gesunde Ernährung“ bietet der Bund Naturschutz verschiedene Beiträge mit reichhaltigen Tipps zur gesunden Ernährung an. Man nimmt auch Bezug auf einen Beitrag „Essen gegen Migräne“ des Magazins „Schrot & Korn“, das in Naturkostgeschäften zur kostenlosen Mitnahme aufliegt. Demnach sind möglichst naturbelassene Nahrungsmitteln auf jeden Fall zu empfehlen. „Fast Food und der schnelle Bissen zwischendurch ist bei Migräne das Schlimmste, was man machen kann. Je künstlicher die Ernährung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anfall ausgelöst wird. Weil der Anteil von Ersatzmitteln, Farbstoffen und künstlichen Geschmacksstoffen immer größer wird und mit ihnen das Histamin erhöht wird“, heisst es darin. Migränepatienten sollten unbedingt selbst kochen. Warum sich Bioprodukte für die möglichst naturbelassene Ernährung empfehlen, um Chemikalien und Gentech Verunreinigungen in der Nahrung zu entgehen  und was es mit den verschiedenen BIO Siegeln auf sich hat, wird im Infopaket ausführlich erläutert. Das BN-Infopaket „Gesunde Ernährung wird bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 zugesandt; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund naturschutz.de. Gegen Spende erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3,  94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.  

Es enthält auch umfassende Antworten parat: Woran man Bio-Lebensmittel erkennt , warum sie besser schmecken, fair und gesünder für alle sind. In der EU darf nur mit „bio“ bezeichnet werden, was tatsächlich der EU-Öko-Verordnung entspricht. Auf die Frage „Schmeckt Bio besser?“ gilt dabei: Obst und Gemüse schmecken oft intensiver, weil sie durch den Verzicht auf Kunstdünger weniger Wasser enthalten. Vollkornprodukte schmecken durch ihren Schalenanteil kerniger. Verarbeitete Lebensmittel kommen fast alle ohne zugesetzte Aromen aus. Sie schmecken dadurch echter und damit besser.
Um wirklich hieb- und stichfest beweisen zu können, dass Bio gesünder ist, müsste man jahrelang viele 100-prozentige Bio-Esser mit einer Gruppe vergleichen, die sich konventionell ernährt. Außerdem müssten die beteiligten Personen sich in anderen Lebensbereichen „gleich“ verhalten – ähnlich viel Sport treiben, ähnlich viel oder wenig Fleisch essen. Es gebe inzwischen viele Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass Bio-Produkte gesünder sind: Sie enthalten mehr gesundheitsfördernde sekundäre
Pflanzeninhaltsstoffe, Bio-Milch enthält 15 bis 80 Prozent mehr Vitamine A und E sowie 40 bis 90 Prozent mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Bio-Bauern schützen das Grundwasser vor Pestiziden und Nitraten. Sie fördern mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und steigern die Fruchtbarkeit des Bodens, so der BN. In Entwicklungsländern trägt der Öko-Landbau dadurch zu mehr Ernährungssicherheit bei. Er gibt Kleinbauern die Chance, für sich selbst und die lokalen Märkte genug Lebensmittel zu produzieren, ohne die Böden auszulaugen. Zudem verbrauchen Bio-Bauern für die Erzeugung von einem Kilogramm Nahrungsmittel weniger Energie als ihre konventionellen Kollegen. Sie tragen damit zum Klimaschutz bei.

Zum Thema Allergien und Unverträglichkeiten heisst es, dass Bio-Hersteller auf problematische Zusätze wie Hyperaktivität fördernde Farbstoffe oder allergieauslösende Sulfite bei der Verarbeitung verzichten. Dies helfe Menschen, die an Unverträglichkeiten leiden. Außerdem informiert die im Bio-Laden übliche Volldeklaration auf der Verpackung über sämtliche Inhaltsstoffe. Ein breites Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln hilft
Menschen, die dieses Getreideeiweiß nicht vertragen. (Kuh-)Milchallergiker finden zahlreiche pflanzliche Alternativen sowie Schaf- und Ziegenmilchprodukte. Und Bio-Tieren gehe es besser als anderen, denn sie müssen so gehalten werden, dass sie ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können. Kühe wollen auf die Weide, Hühner müssen scharren und picken, Schweine wollen wühlen. Deshalb schreiben die Öko-Regelungen artgerechtes Futter, genug Platz im Stall und Auslauf vor – und sie schließen überdies Gentechnik in Anbau und Verarbeitung völlig aus. Auch dort, wo sie bei konventionellen Lebensmitteln erlaubt ist und nicht deklariert werden muss wie bei Tierfutter oder Zusatzstoffen.

Mit freundlichen Grüssen
Johann Meindorfer