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24.03.2009 Handy- und Elektroschrott dem Recycling zuführen

Handy- und Elektroschrott dem Recycling zuführen – längere Nutzung von Geräten erspart Müll!

 

BN bietet Sammeltasche für gebrauchte Handys mit Infopaket „Elektroschrott“ an

 

Elektroschrott vom ausgedienten Kühlschrank über Musikgeräte und Computer bis hin zu Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen wird über die Wertstoffhöfe im Landkreis Straubing-Bogen und in Straubing in der Landshuter Strasse 45 sowie am ZAW-Entsorgungszentrum am Sachsenring 31 auf den richtigen fachgerechten Entsorgungsweg gebracht, erläutert der Bund Naturschutz. Dorthin sollen die BürgerInnen ihre alten Elektrogeräte bringen, ebenso ausgediente Handys. In diesen sind rund 30 verschiedene Metalle enthalten, auch giftige. Wenn diese nicht fachgerecht entsorgt werden, stellen sie eine Gesundheitsgefahr dar und es gehen wertvolle Metalle als Rohstoffe für neue Produkte verloren. Rohstoffe wie „Koltan“, um die in den Abbauländern sogar Bürgerkriege geführt werden, wie etwa im Kongo. Der Rohstoffhunger für die Handyproduktion und vor allem deren kurze Lebensdauer, weil die Geräte sehr schnell ausgetauscht werden, habe mithin sogar global gesehen menschliche Katastrophen zur Folge. Daher bietet der BN mit seinem Infopaket „Elektroschrott“ auch eine Sammeltasche von T-Mobile und Deutscher Umwelthilfe für gebrauchte Handys an. Mit dieser können Handys nach Löschung der persönlichen Daten ohne SIM-Karte, aber inclusive Akku und Ladekabel (falls vorhanden) kostenlos an ein Recycling-Center gesandt werden. Dabei spendet T-Mobile der Deutschen Umwelthilfe 5 € für jedes eingesandte Handy. Der BN appelliert auch an das Verantwortungsbewusstsein von Handy- wie Computernutzern, nicht nur auf die umweltverträg-lichsten Geräte zurückzugreifen, sondern auch auf einen zu schnellen Gerätetausch zu verzichten.

 

Auch Wertstoffe wie verschiedene Verpackungsmaterialien sollen keinesfalls in die Restmülltonnen gegeben werden, so der Bund Naturschutz: Mit wenig Mühe und Aufwand können sie umweltgerecht entsorgt und über das Wertstoffhof-System einer stofflichen Wiederverwertung zugeführt werden. Dorthin gehören Aluminium- und Kunststoffverpackungen wie Joghurtbecher aus PS/PP ebenso wie gekennzeichnete PE-Behälter oder PE-Folien, Styroporteile und Verpackungschips bis hin zu den nicht näher gekennzeichneten „Mischkunststoffen“. Mit letzteren sind so gut wie alle Kategorien von Kunststoffverpackungen ein Fall für den Wertstoffhof. Dass auch Weinkorken, alte CDs oder entladene Batterien als giftiger Sondermüll nicht in die Mülltonne gehören, sondern auch auf den Wertstoffhöfen angenommen werden, ergänzt deren Angebot. Wie an verschiedenen Containerstandorten werden selbstverständlich auch in den Wertstoffhöfen Weissblechdosen und –deckel ebenfalls kostenlos angenommen, der darauf verweist, dass eine gute Mülltrennung und Wiederverwertung eine Voraussetzung für günstige Müllgebühren sei. Die noch nicht sortierenden BürgerInnen ruft der BN daher auf, sich mit den Wertstoffhöfen vertraut zu machen und Ihre Abfälle gut zu trennen. Infobroschüren mit weiteren Informationen zur geordneten Wertstoff- und Elektronikschrottentsorgung gibt es kostenlos beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing; Abholzeiten sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr. Der Bund Naturschutz versendet das Infopaket auch gern gegen Briefmarken oder Überweisung von 3 € im Voraus unter Angabe der genauen Adresse auf Konto 461521 bei der Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de.

Mit freundlichen Grüssen

 

Johann Meindorfer