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BN bietet heiße Tipps für kühle Sparer: Ökostrom nutzen und Energieverschwender verbannen

Aktuellste Liste besonders sparsamer Haushaltsgeräte 2010/2011

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Waschtrockner und Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte sparen deshalb im  Laufe der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein, als sie bei der Anschaffung teurer sind, weist der Bund Naturschutz(BN) hin. In der aktuellsten Liste besonders sparsamer Haushaltsgeräte 2010/2011 sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt. Gut für Klima und Umwelt wäre laut BN auch, dass Landkreise, Kommunen, aber auch Haushalte und gewerbliche Stromverbraucher auf 100 Prozent echten Ökostrom bei einem Öko-Stromversorger umsteigen, der zusätzlich zu bisherigen Anlagen die Nachfrage nach Ökostrom zum Bau neuer Energieerzeugungsanlagen mittels Photovoltaik, Windkraft, ökologisch verträglich erzeugter Biomasse etc. nutzt und damit den umweltschädlichen Atom- und Kohlestrom ersetzt. Den Kunden herkömmlicher Energieversorger empfiehlt der BN zur Unterstützung einer zukunftsfähigen umweltverträglichen Energieversorgung den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter wie Elektrizitätswerke Schönau, Naturstrom, Lichtblick oder Greenpeace Energy.

Nach der inzwischen erfolgten Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung, für deren öffentliche Gebäude auf Ökostrom umzusteigen, fordert der BN, dass Staatsbehörden wie auch alle kommunalen Einrichtungen und solche mit kommunaler Beteiligung ihren Strombedarf mit einem seriös zertifizierten Ökostrom-Produkt decken, natürlich bei vorrangiger Realisierung aller Energieeinsparpotentiale.Das Grüner Strom Label (GSL) kennzeichnet dazu  Ökostromprodukte mit hohem Umweltnutzen. Zentrales Kriterium der Zertifizierung ist, dass die Stromanbieter einen festgelegten Teil der Kundengelder in neue regenerative Anlagen investieren. Durch diese Förderung umweltfreundlicher Anlagen bewirkt Ökostrom einen zusätzlichen Umweltnutzen.

 Mit einer Produktsuche nach Postleitzahlen unter www.gruenerstromlabel.org können vor Ort verfügbare Ökostrom-Angebote aufgerufen werden. Der Grüner Strom Label e.V. wird von gemeinnützigen Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden sowie Friedensorganisationen getragen. Träger sind der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), EUROSOLAR, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutsche Naturschutzring (DNR), die Verbraucher Initiative sowie IPPNW und die Naturwissenschaftler für den Frieden (NaturwissenschaftlerInnen-Initiative).

Zusammen mit der Broschüre „Energiesparen im Haushalt“, dem Faltblatt „BYE BYE GLÜHBIRNE“ “ des Umwelt-bundesamtes, heißen Tipps für kühle Sparer in einem Beitrag der Zeitschrift „Natur & Umwelt“ sowie Infoblättern von Original-Ökostromanbietern, auch von NaturStromHandel, gibt es ein Energiespar-Infopaket kostenlos bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing. Der BN hat Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr und  versendet das Infopaket Energiesparen/ Ökostrom auch gern gegen Briefmarken oder Überweisung von 3 € im Voraus unter Angabe von „IP ENERGIE“ sowie der genauen Adresse auf Konto 461521 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 742 500 00. Bestellung ist möglich unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder unter Email straubing@bund-naturschutz.de. Mit einem Strommessgerät, das gegen eine Kaution von 15 € verliehen wird, ist es darüberhinaus möglich, den Verbrauch von Haushaltsgeräten auf die Kilowattstunde genau zu bestimmen und somit die Rentabilität von Geräten festzustellen. So lassen sich alte Energieverschwender aus dem Haushalt verbannen und gegen energiesparende Geräte ersetzen, und dies mit auf die gesamte Betriebsdauer gerechnet geringeren Kosten. Für Nichtmitglieder beläuft sich die Miete für das Strommessgerät auf 5 € pro angefangene Woche, BN-Mitglieder zahlen 3 €.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer