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BN appelliert an Eierkäufer: Keine Quälerei fürs Osterei – Ostereier nur ohne „Dreier“

Die Osterzeit ist die Zeit eines erhöhten Eierkonsums. Daher ruft der Bund Naturschutz (BN) alle VerbraucherInnen auf, beim Eierkauf darauf zu achten, dass sie keine Eier aus tierquälerischer Hühner-Käfighaltung kaufen, die auf den Verpackungen mit der Ziffer 3 gekennzeichnet sind. Vier Ziffern, die immer an 1. Stelle des Erzeugercodes stehen, geben sofort Auskunft über die Tierhaltung: 0 für Eier aus Öko-Landwirtschaft, 1 für Eier aus Freilandhaltung, 2 für Eier aus Bodenhaltung und 3 für Eier aus Käfighaltung. Das Herkunftsland steht mit einem Kürzel gleich hinter der Ziffer für die Haltung, z.B. DE für Deutschland, AT für Österreich oder BE für Belgien. Danach folgt eine mehrstellige Nummer für den Betrieb und ggf. für den Stall.

 Bevorzugt sollte man zu Bio-Eiern mit der Kennzeichnung „0“ greifen, um den höchsten Standard an Lebensmittelsicherheit und an tiergerechter Erzeugung zu erhalten, so der BN. „Käfighühner stehen meist ihr Leben lang auf grobmaschigen Gittern, ihnen fehlen wegen der Enge der Käfige oft viele Federn, die kahlen Hautstellen sind vielfach gerötet oder sogar entzündet,“ zitiert der BN aus einer  Reportage über Hühnerkäfigbatterien, der zufolge die gedrängte Enge in den tierunwürdigen Käfigen bittere Realität für rund 32 Millionen Legehennen in Deutschland sei. Der BN tritt daher mit Entschiedenheit für das Ende der Käfighaltung ein. Tierschutz und ein ethisch vertretbarer Umgang mit Tieren dürfe nicht der Profitmaximierung von einigen Massentierhaltern geopfert werden. Auch bei Fleisch- und Wurstprodukten aus Bio-Erzeugung gilt laut Bund Naturschutz, dass alle landwirtschaftlichen Zutaten zertifizierte Bio-Produkte sein müssen und eine artgerechte Haltung in der umweltverträglichen Biolandwirtschaft gewährleistet ist. Daneben garantiere auch Biofleisch und –wurst eine hohe Lebensmittelsicherheit, die in der Zeit immer neu zu Tage geförderter Fleischskandale immer wichtiger werde. Damit sich die KundInnen über Erzeugung und Verarbeitung von Fleisch und Wurst aus kontrolliert biologischer Erzeugung ein Bild machen können, bietet der Bund Naturschutz ein Infopaket mit der Broschüre „Bio-Handwerkskunst Fleisch- und Wurstwaren“ an. Zugesandt wird das Infopaket  bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich sind die Infos bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

 

Johann Meindorfer