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Nationalpark Bayerischer Wald mit Haus zur Wildnis und Tierfreigelände lohnendes Ziel für einen Winterausflug

Auf den Nationalpark Bayerischer Wald mit dem Haus zur Wildnis und Tierfreigelände in Ludwigsthal als lohnendes Ziel für einen Winterausflug weist der Bund Naturschutz (BN) hin. Das Haus zur Wildnis ist mit dem dem Zug auf der Waldbahnstrecke Plattling – Bayerisch Eisenstein direkt mit eigenem Haltepunkt „Ludwigsthal“ bestens zu erreichen. Gleich am Waldbahn-Haltepunkt beginnt der Weg zu einer nachgebildeten Steinzeithöhle und durch Tierfreigelände mit Urrindern, Wildpferden, Wölfen, Luchsen und weiteren seltenen Tieren. Der Weg ist im Winter geräumt und gestreut. Anschliessend oder zwischendrin kann man sich im Haus zur Wildnis informieren und im integrierten zertifizierten Bio-Restaurant kulinarisch mit Bio-Genüssen verwöhnen lassen. Der Anteil an ökologisch erzeugten Produkten liegt zur Zeit bei 70% - man arbeitet auch mit dem Bio-Angebot für das Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen von Pflanzen, Tieren und Menschen langfristig zu erhalten und einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten.  Regional, fair und ökologisch präsentiert sich die Gastronomie und erhielt im Sommer 2008 die Auszeichnung „regional & fair“.

Weiter etwa am Poetensteig lassen sich verwunschene Wurzelhöhlen, Totholzstämme mit riesigen Baumschwämmen, Waldbäche entdecken und das Nationalpark-Motto „Natur Natur sein lassen“ erleben.

Ein Infopaket „Nationalpark“ mit Veranstaltungs- und Anreisetipps sowie Informationen über weitere vorhandene wie vom BN vorgeschlagene Nationalparks wie im Steigerwald und dem Heft „Reisen in die Naturparke“ gibt es gegen Spende beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14 (Eingang Albrechtsgasse), 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Mail straubing@bund-naturschutz.de. Dass abgestorbene Bäume und Totholz wichtige Funktionen im Ökosystem Wald haben, erfährt man darin und dass Totholz im Wald keine Unordnung, sondern Grundlage einer stabilen Artenvielfalt und neuen Lebens darstellt. So hat im Naturkreislauf das Umstürzen und Liegenbleiben alter Bäume neben der Bereitstellung  von Totholz den Sinn, im Dunkel eines geschlossenen Kronendaches neue Lichtinseln, Keimung und Aufwuchs spezialisierter lichtbedürftiger Arten zu ermöglichen. Insbesondere muss mit dem Waldboden schonend umgegangen werden, da er neben den Wurzeln der Bäume auch die lebensnotwendigen Pilzstrukturen beherbergt, die für das Wachstum der Wälder erforderlich sind. Nur wenn wertvolle Waldgebiete in Nationalparks aus der forstwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen werden, ist die dort noch vorhandene Artenvielfalt in die Zukunft zu erhalten, da in reinen Wirtschaftsforsten die alten Bäume mit ihrem spezifischen Lebensraumangebot für viele, in unserer Kulturlandschaft oft hochbedrohte Arten keine Überlebenschance haben, die aber als Teil eines komplexen Ökosystems auch Grundlage für das menschliche Leben seien. Nicht zuletzt diese Tatsache ist für den BN Grund, die Ausweitung der unbewirtschafteten Areale im Nationalpark Bayerischer Wald und einen zusätzlichen bayerischen Nationalpark im Steigerwald zu fordern. Man kann sich in einem Beitrag der Zeitschrift „Natur & Umwelt“ darüber näher informieren, die dem Infopaket beigefügt ist, und diese Bemühungen per Unterschrift unterstützen unter www.ja-zum-nationalpark-steigerwald.de.

Gegen einen Kostenbeitrag von  5 € als Schein oder in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe wird es auch gerne zugesandt.  Die Öffnungszeiten beim BN sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr,  Samstag von 9 bis 14 Uhr. Informationen im Internet gibt es unter www.bund-naturschutz.de, www.gastronomie-hauszurwildnis.de und www.nationalpark-bayerischer-wald.de .

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer