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BN bietet „das tolle Kohl-Kochbuch“ - Bio-Landbau gut für Artenschutz, Boden, Grundwasser, Klima und Gesundheit

Als heimische Gewächse gibt es auch den Winter über Grünkohl und Rosenkohl und viele andere behutsam eingelagerte Kohlarten. Wie sich diese regionalen Produkte modern, möglichst einfach, aber auch kreativ zu leckeren regionalen Speisen verwandeln lassen, dazu gibt  „das tolle Echt-Bio-Kohl-Kochbuch“ zahlreiche Anregungen auf 34 Seiten. Dieses und jede Menge weitere Rezepte bietet als Infopaket der Bund Naturschutz (BN) an. Dass der Bio-Landbau gut für den Artenschutz und die Biodiversität, den Boden, das Grundwasser und das Klima und für unsere Gesundheit ist, erklären die Beiträge allgemeinverständlich. Gut auch deshalb, weil die Bio-Landwirtschaft durch Verzicht auf den in der konventionellen Landwirtschaft üblichen Chemikalieneinsatz und durch Erhalt und Förderung der Bodenfruchtbarkeit der Allgemeinheit all die Folgekosten für die Beseitigung von Schäden an Boden, Grundwasser und Klima von vornherein erspart, die auf das Konto der chemisierten Agrarindustrie gehen. Und für ihre Güte zahlen sich die EU-Bio-Verordnung und die Richtlinien der anerkannten Ökolandbauverbände, wie Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis Ostbayern, GAÄ usw. aus mit ihren zusätzlichen unabhängigen Kontrollen sowie das besondere Verantwortungsbewusstsein der Biobauern und Bioverarbeiter. Warum der Kauf von BIO- Produkten der heimischen Imkerei nützt und vor Bienensterben durch Agrargifte bewahrt, ist ebenso zu erfahren wie die unterschiedlichen Haltungs- und Fütterungs-Vorgaben von konventionellen und Bio-Milchkühen. Und auch dass beim Bier das bayerische Reinheitsgebot nur dann höchstmögliche Reinheit von Pestizidrückständen garantiert, wenn man aus biologisch angebautem Hopfen und Malz mit schonenden Verfahren schmackhaftes Bio- Bier braut. Dass das Brotbacken beim Biobäcker traditionelle Handwerkskunst erfordert und wie Vorgaben und Kontrollen der  Bio- Landwirtschaft zum Schutz der Nutztiere beitragen und sich von der industriellen Massentierhaltung abheben, kann man ebenso erfahren. So forderten 400 Wissenschaftler und Regierungsvertreter im Weltagrarbericht – auch zur Sicherung der Welternährung - als weltweite agrarpolitische Ziele das, wofür der Bio-Landbau schon lange in vorbildhafter Weise steht: „Rückbesinnung auf natürliche und nachhaltige Produktionsweisen, … Einsatz natürlicher Düngemittel, traditionellen Saatguts sowie kürzere Wege zwischen Produzenten und Verbrauchern“. Die industrielle Landwirtschaft mit Monokultur oder Pestiziden sei an Grenzen gestossen. Bio ist besser als Nicht-Bio und Bio-Regional ist optimal, resümiert daher der BN mit der Empfehlung: Auf in den Bioladen, zum Biobauern, zur Biobäckerei oder zum Bio-Gemüsestand und künftig auf „Nummer sicher“ gehen für Gesundheit, sauberes Wasser, giftfreie Böden und artgerechte Tierhaltung durch gezielten Kauf von Produkten aus kontrolliert biologischer Erzeugung. Und natürlich gilt auch für Bio-Produkte: saisonal regional verfügbare Produkte bevorzugen! Statt Erdbeeren im Winter und Äpfeln aus Neuseeland und Argentinien heimisches Bio-Obst und –Gemüse einkaufen!

Zugesandt wird das Infopaket  bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; mit genauer Absenderangabe und Kennwort „IP Käse/Wein“. Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder
straubing@bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist es bei Abholung beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, samstags bis 14 Uhr. 

Das sechseckige BIO-Siegel weist zuverlässig auf die Einhaltung der EU-Bio-Verordnung hin, die Richtlinien der anerkannten Ökolandbauverbände sind noch strenger.

Mit freundlichen Grüssen
Johann Meindorfer