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BN empfiehlt Bio-Produkte gegen Tier- und Klimakollaps

Weniger Fleischkonsum bringt mehr Lebensqualität, dient Gesundheit, Tier- und Klimaschutz

Tier- und Klimaschutz beginnt am Teller: weniger Fleisch, dafür mehr Qualität durch Bioerzeugnisse

Die Vorschriften der EU-Bio-Verordnung wie noch stringenter der Bio-Landbauverbände geben eine durchgängig tiergerechtere Haltung von Nutzvieh vor als in der konventionellen Landwirtschaft, in der gerade bei Grossbetrieben eine den Lebewesen Leid zufügende Massentierhaltung an der Tagesordnung ist, sei es in grossen Schweinemastbetrieben oder weit verbreitet in der Hähnchenmast und auch der Legehennenhaltung. Jede Vegetarierin und jeder Vegetarier erspart nicht nur den Tieren entsprechendes Leiden, sondern auch der Umwelt durch seinen Fleischverzicht klimaschädliche Emissionen von Methangas, das in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion entsteht und spart ebenso Energie in der Nahrungsmittelproduktion ein, da der direkte Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln energieintensive „Veredelungsprozesse“ etwa von Getreide in Fleisch vermeidet, die gerade in der industriellen Massentierhaltung und Nahrungsmittelindustrie oft mit weiten Transportwegen von Futtermitteln oder auch Fleisch etwa aus Südamerika nach Deutschland verbunden ist. Doch auch alle Fleischesser können unnötiges Leiden von Nutztieren minimieren, wenn sie auf Fleisch aus der Massentierhaltung verzichten, ihren Fleischkonsum etwas einschränken und statt oft viel Billig-Fleisch vom Discounter lieber etwas seltener bewusst qualitätvolles und tierschutzgerecht erzeugtes Bio-Fleisch kaufen. Auch der Kauf von Bio-Produkten an Stelle von Ware aus der konventionellen Landwirtschaft ist ausserdem schon ein gewichtiger Beitrag zum Klimaschutz, informiert der Bund Naturschutz (BN), denn die Bio- Landwirtschaft verursacht durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen. Ein umfangreiches Infopaket mit dem Beitrag „Hühnermast ist Hühnerqual“ und dagegengesetzt die Handwerkskunst bei Bio-Fleisch- und Wurstwaren bietet der BN an; er sendet das Infopaket zu bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; Bestellung unter Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910 oder straubing@kg.bund-naturschutz.de. Kostenlos erhältlich ist das Infopaket bei Abholung beim Bund Naturschutz, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing; Abholzeiten dort sind Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr.