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BN nimmt Stellung ...

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Knüller statt Sinnlos-Knaller!

Feinstaubbelastung an Silvester so hoch wie im ganzen Jahr nicht.

BN bittet um gespartes Geld als Spende für Naturschutz-Knüller Donau-Insel Entau bei Irlbach.

Böller verschrecken Haus- und Wildtiere, setzen eine Menge an gesundheitsbelastenden Chemikalien frei, mit Silvester-Knaller-Chemie-Müll übersäte Wege und Strassen führen ins neue Jahr. Wenn um Mitternacht die Luft "zum Schneiden"ist, die Augen brennen und es im Hals kratzt. Wenn wir Feuerwerkskörper abbrennen, steigt die Belastung der Luft mit Schadstoffen explosionsartig an. Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus so genanntem Feinstaub, warnt das Umweltbundesamt: „Es ist erwiesen, dass das Einatmen von Feinstaub die menschliche Gesundheit gefährdet. Die Wirkungen reichen von vorübergehenden Beeinträchtigungen der Atemwege über einen erhöhten Medikamentenbedarf bei Asthmatikern bis zu vermehrten Krankenhausaufnahmen wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen“. Auswertungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass am ersten Tag des neuen Jahres die Luftbelastung mit Feinstaub an rund einem Drittel aller Messstationen in Deutschland so hoch ist wie sonst im ganzen Jahr nicht, informiert der Bund Naturschutz (BN).

Jeder kann allerdings einen Beitrag zur Verminderung der Feinstaubbelastung in der Silvesternacht leisten. „Schränken Sie Ihr persönliches Feuerwerk ein oder verzichten Sie sogar ganz darauf. Gleichzeitig würden Sie so auch helfen, die Müllmenge von Verpackung und Umhüllung der Feuerwerkskörper und den Energieaufwand, der bei der Herstellung der Feuerwerkskörper erheblich ist, zu verringern,“ zitiert der BN das Umweltbundesamt und schliesst sich dessen Aufforderung an: Unter dem Motto „Allgemeinwohl-Knüller statt Sinnlos-Knaller!“ sollte auf Silvesterknaller verzichtet und stattdessen eine Spende des gesparten Geldes für gemeinnützige Zwecke gegeben werden: Einen Naturschutz-Knüller, der dem Allgemeinwohl zugute kommt, hat der BN auf Lager: Unterstützung für Erhalt und Pflege der Donau-Insel bei Entau, deren grosser Teil dem Bund Naturschutz gehört, von diesem gepflegt wird und weiter aufgewertet werden soll. Die Insel, soll ein Schutzgebiet für viele heimische Arten bleiben und nicht von zwei oder drei fremden Arten überwuchert werden. So will der BN vor Ort zur Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) beitragen. Der BN ist für Spenden, für die auch eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung erteilt wird, für das Projekt dankbar auf sein Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit kompletter Absenderangabe und dem Vermerk „Donau-Spende“.  

Mit freundlichen Grüssen 

Johann Meindorfer

2. Kreisvorsitzender