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BN an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner: Schulverpflegung auf Bio trimmen

Nachdem Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner das "Landesprogramm Ökolandbau" vorgestellt hat, fordert der Bund Naturschutz (BN) konkrete Maßnahmen für eine "Ökoregion Bayern". Dazu gehörten neue Impulse für die Bioregionalvermarktung und die Gemeinschaftsverpflegung in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und Kantinen.  Einen dahingehenden Antrag richtet die Kreisgruppe
Straubing-Bogen an Brunner. "Bio" müsse fester Bestandteil der Kampagne für gesunde Ernährung des Ministeriums sein. Man erwartet dazu auch
vorbildliches Engagement bei Stadt und Landkreis.

 "Biobauern müssen für ihre umweltfreundliche Produktion angemessen entlohnt werden, und dazu muss die Agrarförderung endlich gerechter werden, sowohl auf EU Ebene wie auch im bayerischen Kulturlandschaftsprogramm," , so die BN- Kreisvorsitzenden Andreas Molz und Johann Meindorfer. Die Preise müssten die ökologische Wahrheit widerspiegeln. Der Einsatz von umweltbelastendem Stickstoffmineraldünger, Pflanzenschutzmitteln oder Importfuttermittel und lange Transportwege müssen teurer werden, damit Öko-Lebensmittel konkurrenzfähig bleiben. Bisher müssten die Verbraucher die hohen Folgekosten der konventionellen Landwirtschaft, z.B. für aufwändige Trinkwasseraufbereitung bezahlen.

Brunners Haus solle auf eine vorrangige Beschaffung und Verwendung von
Produkten aus dem ökologischen Landbau im Rahmen dieser Kampagne hinzuwirken wie auch generell im öffentlich-rechtlichen Bereich, damit der Staat seiner Vorbildfunktion bei der Förderung des kontrolliert ökologischen Landbaus als der gesundheits-, klima- und umweltverträglichsten und damit
zukunftsfähigsten Form der Landwirtschaft gerecht wird.  


Mit freundlichen Grüssen

 Johann Meindorfer

2. Kreisvorsitzender