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BN nimmt Stellung ...

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BN: Biologische Vielfalt der Arten ist auf umwelt- und naturverträglichste Landbewirtschaftung angewiesen - Praktisch jegliche Lebensmittel und Getränke in Bio-Qualität in grosser Vielfalt im Einzelhandel erhältlich

Dass der Erhalt von Naturparadiesen und die gezielte Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln in Bio- Einkaufsparadiesen unmittelbar zusammenhängen, stellt der Bund Naturschutz (BN) in einem Infopaket allgemeinverstänadlich klar. Wer derzeit über die Fluren fährt, dem fallen viele abgeerntete Felder ohne jede Grünstruktur auf. Aber oft nicht nur abgeerntet, sondern "totgespritzt", denn dabei werden viele Kleinlebewesen mit den Pflanzen vernichtet.

Als negative Auswirkungen verbucht der BN etwa den oft multitoxischen Schadstoffeintrag in Grundwasser und Luft mit Anreicherung in Boden und Lebensmitteln sowie die Schädigung von Wildtieren. Unter anderem weil der Einsatz von chemischen Spritzmitteln in der konventionellen Landwirtschaft die Zahl der Arten ungefähr halbiert, wie Untersuchungen ergaben, seien der Bio-Landbau und der gezielte Kauf von Bio-Produkten wichtige Beitrage zum Artenschutz und damit zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Dass diese in einem komplexen Zusammenwirken der Naturgüter wiederum auch die menschliche Lebensgrundlage darstellt und der schon seit einiger Zeit zu beobachtende Artenschwund ganze Nahrungsketten und Ökosysteme verändert, muss laut BN Grund genug sein, auf eine mögllichst umwelt- und naturverträglichste Landbewirtschaftung nach den Kriterien des kontrolliert-biologischen Landbaus hinzuwirken. Die Bio-Landwirtschaft verursache über ihren Beitrag zum Artenschutz hinaus durch Verzicht von energieintensiv hergestellten Industriedüngern und Spritzmittel sowie durch schonende Bodenbewirtschaftung mit hoher CO2-Bindung im Humus eine deutlich geringere Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, und bewahre Boden und Grundwasser vor Schadstoffeintrag. Dabei sei ein Beitrag zum Arten-, Klima-, Boden-, Wasser und letztendlich Gesundheitsschutz für jede und jeden zu leisten: für Landwirte durch Umstellung auf kontrolliert-biologischen Landbau und für die VerbraucherInnen durch gezielte Nachfrage nach Bio-Produkten. Praktisch jegliche Lebensmittel und Getränke sind in Bio-Qualität in grosser Vielfalt im Einzelhandel erhältlich.

Natürlich erspare jede Vegetarierin und jeder Vegetarier nicht nur den Tieren entsprechendes Leiden, sondern auch der Umwelt durch seinen Fleischverzicht klimaschädliche Emissionen von Methangas, das in der Nutztierhaltung und der Fleischproduktion entsteht. Weniger Fleischkosum sparte ebenso Energie in der Nahrungsmittelproduktion ein, da der direkte Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln energieintensive „Veredelungsprozesse“ etwa von Getreide in Fleisch vermeidet, die gerade in der industriellen Massentierhaltung und Nahrungsmittelindustrie oft mit weiten Transportwegen von Futtermitteln oder auch Fleisch etwa aus Südamerika nach Deutschland verbunden ist.

Ein Infopaket „Bio“ inclusive Rezepten gibt es Montag bis Freitag von 9 bis 17, samstags bis 14 Uhr beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Mail straubing@bund-naturschutz.de, bei Vorabüberweisung von 3 € auf das Konto des Bund Naturschutz Straubing 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Stichwort „IP Bio“ .

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer