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BN-Kreisvorstand: Agrarreform und ökologisch-soziales Steuersystem sollen umweltgerechtes Verhalten belohnen

Dass nach der EU-Agrarreform Subventionen nicht mehr mit der Gießkanne nach der Größe der Höfe vergeben werden, will der Bund Naturschutz (BN). Stattdessen seien mit Steuergeldern vorrangig Landwirte zu fördern, die mit Erzeugung gesunder Lebensmittel helfen, Umwelt, Landschaft und lebenswerte ländliche Räume zu erhalten, so der BN-Kreisvorstand am Mittwoch bei seiner März-Sitzung.


Von den Landwirtschaftsministerien sowie von Stadt und Landkreis erwartet man ein vorbildliches Angebot von Bio-Produkten auch bei der Verpflegung in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und Kantinen. 

Die kontrolliert biologische Landwirtschaft sei die  gesundheits-, klima- und umweltverträglichste sowie zukunftsfähige Form des Landbaus. "Sie muss Leitbild für Erzeugung von Lebensmitteln und nachwachsende Rohstoffe sein", erklärte 2. Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

Beim Donauausbau gelte es, die konkreten Planungen genau anzusehen. Der Hochwasserschutz dürfe nicht als Vehikel für weiteren Flächenfrass durch ausufernde Bebauung des Donautals missbraucht werden. Er solle vor allem die bestehende Besiedlung schützen. Das Verkehrskonzept der Regierung dürfe sich nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken. "Es muss Verkehr schon weit vorher auf die Schiene abfangen", so 1. Vorsitzender Andreas Molz.

Als Anreiz zum Energiesparen, zur Vermeidung unnötigen Verkehrs und zum Umstieg auf eine ressourcenschonende Landwirtschaft fordert der BN ein ökologisch-soziales  Steuersystem. Dieses könne die überlastete Autobahn A3 besser entlasten als jeder Donauausbau.

Mit freundlichen Grüssen

Johann Meindorfer

2. Kreisvorsitzender