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Einfach tierisch gut: Bio-Puten-Freilandhaltung unter Naturland–Weihnachtsbaumbehstand

Sie war ja verschoben worden wegen der Teilnahme der Bund Naturschutz (BN)-Kreisgruppe an der Gross-Demonstration „Mir hams satt!“ gegen Agrarindustrie, Massentierhaltung und Flächenfraß. Doch am Samstag fand sie dann doch statt, die Exkursion zum Naturland Puten und –Weihnachtsbaum-Hof Lehner in Wallkofen.

Philomena und Walter Lehner zeigten dort bei einer Hofbesichtigung das genaue Gegenteil der hochproblematischen industriell-intensiven Landwirtschaft: die umwelt- und tiergerechte Aufzucht von Weihnachtsbäumen, Bio-Puten und künftig auch –Hähnchen. Der BN fördert ja den regionalen Bio-Landbau, weil er als beste Variante der Landwirtschaft gut für Artenschutz, Biodiversität, Boden, Grundwasser, Gesundheit das Klima ist und durch zusätzliche Kontrollen hohe Lebensmittelsicherheit bietet.

Und auf dem Lehner-Hof wird sie gelebt: Bio-Futter für die Puten in Freilandhaltung, von dem nichts auf Kosten von tropischen Regenwäldern aus Importen von der Südhalbkugel der Welt stammt, bei denen man den Eintrag von gentechnisch manipuliertem Material riskiere. Auch die Eiweissanteile am Futter aus der Region, keine Antibiotika bei der Mast, sondern Pflege der Darmflora der Tiere mit „Kanne-Brottrunk“ und Moorwasserlösung. Kürzester letzter Weg (der sich bei der Fleischproduktion ja nie vermeiden lässt) zum Schlachten von 15 Metern aus einem Gehege, in das die schlachtreifen Tiere schon am Vorabend ihres Ablebens kommen. Dies und ein schonendes Einfangen durch einen Mitarbeiter, der Ruhe ausstrahlt, vermeide Stress und die Bildung von Stresshormonen im Fleisch, so Walter Lehner. 

Philomena und Walter Lehner erläuterten auch, dass auch bei der Aufzucht von Weihnachtsbäumen nach Naturland-Kriterien konsequent auf den sonst üblichen Gifteinsatz verzichtet werde: „Bei Tagungen werden uns Schadbilder aus konventionellen Plantagen gezeigt, die wir gar nicht kennen, weil sie meist von Spritzmitteln stammen, die bei uns nichts zu suchen haben“.

Mit freundlichen Grüssen 

Johann Meindorfer

2. Kreisvorsitzender