MenuKreisgruppe Straubing/BogenBUND Naturschutz in Bayern e. V.

ÜBRIGENS… wir haben Gentechnik, intensiv-industrielle Landwirtschaft mit Pestizideinsatz und Massentierhaltung satt

15.01.2020

Mitglieder-/Förderer-Rundschreiben 1/2020

Liebe Mitglieder und Förderer,

wir wünschen Ihnen ein friedvolles, gutes, gesundes, glückliches Jahr 2020, in dem alle ein auskömmliches zufriedenes würdiges gutes Leben führen können, auch alle Nutztiere mit einem Höchstmass an Tierwohl!

Bitte kommen Sie zu den Veranstaltungen des beigelegten Jahresprogramms 2020. So besonders auch am

Donnerstag, 5. Mörz um 18:00 Uhr zur Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe

im Hotel Gäubodenhof, Straubing Theresienplatz 32 mit

Podiumsdiskussion mit Kandidaten zur Kommunalwahl aus Stadt und Landkreis

" Wie werden wir Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit in Straubing und im Landkreis tatkräftig, beherzt und wirksam angehen?"

Auf allen politischen Ebenen, mithin auf der kommunalen Ebene werden die Weichen in Richtung Klimaneutralität oder in die Gegenrichtung gestellt.

Auch auf der kommunalen Ebene werden wesentliche Entscheidungen getroffen für oder gegen mehr oder weniger ökologisch-nachhaltige Entwicklung umwelt- und klimapolitischen Zukunftsfähigkeit unserer menschlichen Gesellschaft.

Es muss schlichtweg von allen, die als Kommunalpolitiker gewählt werden und damit politische Verantwortung für die Allgemeinheit  übernehmen und damit künftig die kommunalen Geschicke lenken wollen, erwartet werden dürfen, dass sie sich mit den Anliegen für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft, umschrieben auch als ökologisch nachhaltige Energie-, Agrar-, Rohstoff- und Verkehrswende, einer grundlegenden Wirtschafts- und Konsumwende und dabei insbesondere mit dem Teilbereich des Wirkens der gesamten öffentlichen Hand in Sachen umweltfreundlicher Beschaffung auseinander- und sich für Umsetzung dieser Erfordernisse einsetzen.

Ganz klar: Staat, Landkreise, Städte und Gemeinden, sie ausdrücklich alle, haben eine gesundheitliche, umwelt- und klimapolitische Vorsorge- und Vorbildfunktion der öffentlichen Hand zu erfüllen, auch indem sie zur Verringerung der Verkehrsbelastung und des Schadstoff- inclusive CO2-Ausstosses gezielt die gesamten sich bei allen Gelegenheiten bietenden Verlagerungspotenziale auf die vergleichsweise umweltverträglichen Verkehrsträger Fahrrad, Bus und Bahn ausnutzen.

Und ebenso klar ausdrücklich alle Schadstoffminderungs-, Energiespar- und Ressourcenschonungspotenziale einer durchgängigen vorbildhaft gesundheitsschutz-, umwelt- wie tierwohlgerechten ökologisch-nachhaltigen Beschaffungspraxis heben und ausnutzen.

Man darf das erwarten und wir, der deutsche Nachhaltigkeitsverband, erwarten dies mit höchstem Recht ausdrücklich von allen, die auf irgendeiner Ebene politische Verantwortung tragen (wollten). Und fordern es mit hoher Vehemenz mit höchstem Recht immer wieder ein. Denen, die konsequente Klimaschutzentscheidungen, blockieren haben wir die rote (Wahl-) Karte zu zeigen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bei der Kommunalwahl 2020.



Staat, Landkreise, Städte und Gemeinden, sie ausdrücklich alle, haben per gesundheitlicher Vorsorge- und Vorbildfunktion der öffentlichen Hand Eier, Eiprodukte, Milchprodukte, Fleisch- und Wurstprodukte aus Massentierhaltung von den Speiseplänen bzw. Speisekarten zu verbannen, so auch in allen Kindergärten, Schulen, Hochschulen/Universitäten, Seniorenheimen, Kliniken/Krankenhäusern, die als kirchliche, staatliche bzw. Kommunalunternehmen oder staatliche kommunale Beteiligungsgesellschaften organisiert sind sowie bei allen Grossveranstaltungen / Freizeitveranstaltungen wie Messen, Volksfesten und Festivals, deren Ausrichter oder Veranstalter sie sind bzw. für die sie Flächen überlassen oder Genehmigungen erteilen.

Sie müssen dagegen gezielt und aktiv für ein umfassendes Angebot an Lebensmitteln und Getränken aus qualitätsvoller ökologisch wie gesundheitlich unbedenklicher hochwertiger antibiotika-, gentechnik- und giftfreier fairer kontrolliert-biologischer Erzeugung und artgerechter Tierhaltung sorgen.

Dies ist auch und gerade nach dem äusserst erfolgreichen Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Bayern und in Vollzug und Umsetzung von dessen Vorgaben unabdingbar, zu denen auch die Steigerung des Öko-Landbaus auf 30 % bis 2021 gehört.

Nötig ist eine durchgängige tierqual-, antibiotika-, gentechnik- und giftfreie faire Beschaffungspraxis von Lebensmitteln und Getränken der gesamten öffentlichen Hand im Freistaat Bayern inclusive der gesamten mittelbaren Staatsverwaltung, also auch aller der Aufsicht des Freistaates Bayerns unterstehenden bzw. von ihm verwalteten Stiftungen, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie den Kommunen Bayerns inclusive aller diesen unterstehenden Stiftungen, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, Institutionen, - auch der als kirchliche, staatliche bzw. Kommunalunternehmen oder staatliche kommunale Beteiligungsgesellschaften organisierten oder privatrechtlich aufgestellten und geführten - Gesellschaften und Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand.

Gesamthaft also eine durchgängige vorbildhaft ökologisch-nachhaltige Mobilitäts-, Beschaffungs- und Veranstaltungspraxis.

Messlatte für Energiesparen und höhere Energieeffizienz müssen zumindest die Einspar- und Klimaschutzziele sein, die dem allgemeinen verbindlichen nationalen Emissionsreduktionsziel bis 2020 sowie 95 Prozent bis 2050 entsprechen.

Ganz klar gilt: Alles, was hinter der besten ökologischen Praxis zurückbleibt, verbietet sich von selbst - im Verkehrsbereich genauso wie im gesamten Konsumverhalten.

Auch und gerade nach dem äusserst erfolgreichen Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Bayern und in Vollzug und Umsetzung von dessen Vorgaben muss unabdingbar auch die Steigerung des Öko-Landbaus auf 30 % gehören. So muss auch die Nachfrage der öffentlichen Hand nach Erzeugnissen des Öko-Landbaus und Angebot von Lebensmitteln und Getränken aus qualitätsvoller gesundheitlich hochwertiger tierqual-, antibiotika-, gentechnik- und giftfreier fairer kontrolliert biologischer Erzeugung bei allen Freizeitveranstaltungen wie auch in allen Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung auf 30 % gesteigert werden.

Eigentlich hätte und müsste man weit darüber hinaus längst eigene Initiativen der Parteien auf bzw. gegenüber allen thematisch zuständigen, befassten, involvierten oder tangierten behördlichen wie politischen Ebenen, mithin der kommunalen Ebene, erwarten dürfen. Doch das ist nicht einmal bei den einfachsten Energiesparmöglichkeiten schlechthin, die zudem niemandem „weh tun“, geschehen.





Zum Bereich umweltfreundliches öffentliches Beschaffungswesen inclusive Förderung des Absatzes von Erzeugnissen aus kontrolliert-biologischer Landwirtschaft fordern wir eine präzisere ausführlichere Formulierung aller zu verpflichtenden Akteure für Bayern. Nötig ist und ausdrücklich festzuschreiben wäre darin


Einkauf, Beschaffung und Vergabe auch von Dienstleistungen für die gesamte öffentliche Hand Bayerns, von Staat, Gemeinden, Landkreisen, Bezirken und den sonstigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts. also aller Institutionen und Unternehmen des Freistaates Bayerns, jener mit Beteiligung der öffentlichen Hand sowie aller der Aufsicht des Freistaates Bayerns unterstehenden bzw. von ihm verwalteten Stiftungen, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts - auch der als kirchliche, staatliche Unternehmen oder staatliche Beteiligungsgesellschaften organisierten oder privatrechtlich aufgestellten und geführten - Gesellschaften und Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand- sowie bei den Kommunen sowie allen diesen unterstehenden Stiftungen, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, - auch der als Kommunalunternehmen oder kommunale Beteiligungsgesellschaften organisierten oder privatrechtlich aufgestellten und geführten - Gesellschaften - Institutionen, und Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand haben vollumfänglich nach der besten ökologischen Praxis zu erfolgen.


Dazu ist bei Ausschreibung, Vergabe und Einkauf / Beschaffung in den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Textilien deren Herkunft aus fairer kontrolliert-biologischer Landwirtschaft, wo immer möglich aus Bayern, verbindlich vorzugeben.


Dazu sind finanzielle Mehrbelastungen und Minderungen der Gebrauchstauglichkeit in angemessenem Umfang hinzunehmen.


Die genannten juristischen Personen sind insbesondere verpflichtet, bei der Gestaltung von Arbeitsabläufen und bei ihrem sonstigen Handeln, im Beschaffungs- und Auftragswesen und bei Bauvorhaben und Vergabe von Dienstleistungen, vorrangig Erzeugnisse und Dienstleistungen zu berücksichtigen, die sich - auch bei ihrer Herstellung und späteren Wiederverwertung - durch höchstmögliche Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit, Reparaturfreundlichkeit und möglichst schadlose Wiederverwendbarkeit oder Verwertbarkeit auszeichnen, im Vergleich zu anderen Erzeugnissen zu weniger oder zu entsorgungsfreundlicheren Abfällen führen und aus Abfällen hergestellt worden sind,


Sie haben Dritte zu Handlungen entsprechend dieser besten ökologischen Praxis zu verpflichten, wenn sie diesen ihre Einrichtungen oder Grundstücke zur Verfügung stellen oder Zuwendungen bewilligen / gewähren. “


Die Bayerische Staatsregierung und der Landtag drücken sich bisher davor, alle Aufgabenträger der öffentlichen Hand in die Verantwortung zur vollumfänglich- konsequenten Umsetzung aller ökologierelevanten Vorgaben anzuhalten, ähnlich die Bundesregierung und der Bundestag



Nach dem äusserst erfolgreichen Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Bayern starten die Umweltverbände nun eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Bienen und Bauern retten!" mit gleicher Zielrichtung.

Diese Grosskampagne zum Erhalt der Artenvielfalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen als Voraussetzung für Lebensqualität für alle verlangt uns allen höchsten ehrenamtlichen Einsatz mit hohem Organisations- und Finanzierungsaufwand für Planung und Durchführung in der lnitiierungsphase.

Dazu ist wieder wie damals beim Volksbegehren für das „Besseren Müllkonzept“ und beim Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen!“ ein kräftiger Anschub gerade von den Umweltverbänden gefragt

Beide UN-Gremien, IPBES und IPCC, warnen eindringlich: Das Zeitfenster für Maßnahmen, um den drohenden Kollaps des Weltklimas und der Ökosysteme noch abzuwenden, werde sich sehr rasch schließen.

Wir können daher nicht länger warten. Unsere Generation ist die letzte Generation, die es in der Hand hat, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Artensterbens und des Klimawandels einzuleiten. Wenn wir jetzt nicht handeln, drohen wir laut Weltklimarat bereits in zehn Jahren den "Point of no Return" zu passieren.

Auch dabei, bei der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) sind wir wieder auf Unterstützung aller und aller Art angewiesen: Werbung fürs Mitmachen. also Eintragen, mit Familie und Freund*innen über die EBI und ihre Ziele sprechen, Inhalte teilen, helfen bei den lnfoständen und finanziell mit einer Zusatzspende für die Grosskampagne auf unser Konto 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000, IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC.

Helfer– auch für vor- oder nachmittags in der BN-Geschäftsstelle - können sich unter 09421/2512 oder Mail straubing@bund-naturschutz.de melden.

Wie immer gilt auch hier: Unterschreiben für als gut erkannte Ziele und Notwendigkeiten zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist gut, richtig und wichtig, gewiss.

Unterschreiben und das für Zielerreichung als nötig Erkannte in das gesamte Handeln, in das gesamte Mobilitäts-, Einkaufs- und Konsumverhalten zu implementieren, ist am besten!

Wir werden den notwendigen Systemwechsel nur schaffen, wenn ein ausreichend großer Anteil der Bevölkerung die Dramatik der gegenwärtigen Krise und die Notwendigkeit rascher Maßnahmen erkennt.

Der oft behauptete Einsatz zum (schnellstens dringlichst gebotenen!) Erreichen der Biodiversitäts-, Klimaschutzziele und der Energiewende zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist jenen Politikern nicht als ehrlich abzunehmen, die sich die dem notwendigen Wandel unserer Wirtschafts- und Lebensweise mit einem rechtzeitigen Gegensteuern, einem Umsteuern mit einem intelligenten ökologisch-sozialen Finanz- und Steuersystem hin zu einem für alle auskömmlichen ökologisch-sozial verträglichen, suffizienten Lebensstil verweigern.

Doch nur mit einem solchen grundlegendem und sektorübergreifendem Gegensteuern kann wirksame Eindämmung des Artensterbens und des Klimawandels rechtzeitig gelingen.

Zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt, der Biodiversität inclusive der Regenwälder und Klimaschutz ganz allgemein hilft nur ein Runter mit dem Fleischkonsum sowie mit Flugreisen und Autofahrten, ein Runter mit dem Energie- und Ressourcenverbrauch und somit mit dem Konsumniveau ganz generell.

Wir haben heute die immer öfter auch von der Politik und der Staatsregierung inflationär kostenlos nur die üblichen Standardmassnahmen ausgegebenen bzw. zu billig vergebenen Auszeichnungen oder die oftmals angepriesenen „regionale Produkte“ auf ihre Wertigkeit zu hinterfragen und zu enttarnen, damit wir nicht halbgaren Pseudolösungen oder Halbheiten aufsitzen. Allein Regionalität sei kein verlässliches aussagekräftiges Qualitätskriterium, wenn sie nicht auch mit nur den gesundheitsschonendsten und umweltverträglichsten Erzeugungsformen gepaart ist, warnt der BUND-Aktivist. „Wir müssen zunehmend aufpassen, dass wir auf keine der unsäglichen Kompensationslegenden und keine halbgaren mehrfach weichgespülten Formelkompromissen, Pseudolösungen oder Halbheiten hereinfallen, wie man sie uns mit dem Bundes-Klimapäckchen oder dem „Bayerischen Klimaschutzgesetz“ andient.“

Wir müssen zunehmend aufpassen, dass wir auf keine der unsäglichen Kompensationslegenden hereinfallen, die uns die Profiteure des Weiter-So in die bzw.in der bereits voll im Laufen befindliche Biodiversitäts- und Klimakrise – längst durchschaut! - immer öfter auftischen wollen.


Wo intakte Ökosysteme wie Meeresgebiete oder Regenwälder, Lebensräume hochgradig bedrohter Arten mit vielen teils uralten Bäumen für völlig überzogene vermeintlicher Bedürfnisse im Mobilitäts-, Einkaufs- und Konsumverhalten für immer weiter unwiederbringlich zerstört werden, soll man also Schäden irgendwo fernab mit dem Nachpflanzen junger Bäume „kompensieren“?


Glaubt da wirklich jemand, dass eine wirkliche Kompensation ein wirklicher Ausgleich eine wirkliche Wie­der­gut­ma­chung an intakten Ökosystemen mit dem Nachpflanzen junger Bäume jemals gelingen wird?


Glaubt wirklich jemand, dass sich damit die mit den Treibhausgasemissionen noch zusätzlich auftretenden Kollateralschäden „kompensieren“ lassen?


Glaubt wirklich jemand, dass sich mit dem Nachpflanzen junger Bäume - bestenfalls nach vielen Jahrzehnten, wenn überhaupt eine auch nur annähernd ähnliche Wertigkeit (von wegen jedoch Gleichwertigkeit…!) wiederherstellen lässt?


Die teilweise Aushebelung der auf Dauer angelegten naturschutzrechtlichen Eingriffs- und Ausgleichs-Regelung für den Bau neuer Wohn- und Gewerbebauten, Discounter, Verbraucher-, Bau-, Fach und sonstige Einkaufsmärkte wird uns als Erfolg für den Naturschutz verkauft, statt endlich einen 1:1-Realausgleich neu in Anspruch genommener Fläche gegen Entsiegelung schon versiegelter Fläche vorzugeben.



Dass sie die seitens des BUND Naturschutz zu ihrer Wahl im Mai 2014 (!!!) übersandte Komprimierte Agenda zur Weiterentwicklung von Stadt Straubing, Landkreis und Kommunen im Rahmen und im Sinne einer dringend gebotenen ökologisch nachhaltigen Energie- Agrar- und Verkehrswende endlich abarbeiten, das haben wir von den Politikern der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen eingefordert.

Wir hatten eine Vielzahl an Handlungsfeldern und Beiträgen zum Erreichen der Biodiversitäts- und Klimaschutzziele in allen Bereichen der kommunalen Ebene in ihrem eigenen Wirkungskreis zusammengestellt.

Die Palette reicht von ökologisch nachhaltig orientierter giftfreier Gestaltung, Bewirtschaftung und Pflege der Grünflächen bei allen Liegenschaften über eine umwelt- und flächenschonende Stadtentwicklung ohne weiter ausufernde flächenverbrauchende eingeschossige Flachbau-Gewerbegebiete und ausgedehnte flächenintensive Einfamilienhaus-Gebiete bis zum Ausbau des umwelt- und klimaschonenden Öffentlichen Nahverkehrs.

Mit einer qualifizierten Busanbindung der wichtigen touristischen Zielregion Sankt Englmar mit einem stündlichen Taktverkehr Viechtach – Sankt Englmar - Neukirchen / Schwarzach - Bogen (– Straubing) verknüpft mit der reaktivierten Bahnstrecke Gotteszell-Viechtach zur Entlastung des Naturparks Bayerischer Wald von motorisiertem Individualverkehr


Die fehlt jedoch nach wie vor, wie auch ein gemeinsamer Nahverkehrsplan der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen. Hierzu wurden bisher nicht einmal die Liniennummern vereinheitlicht, sodass diese bis zur Liniennummer 11 bei Stadtbus Straubing und Landkreisbusse doppelt vergeben sind, was nicht selten gerade auswärtige Fahrgäste mehr als verwundert, ältere und behinderte Personen, Kinder und Jugendliche verwirrt und statt zur Orientierung an den Haltestellen zur Verunsicherung beiträgt, durchaus sicherheitsrelevant!


Es sind immer noch Landkreisbusse ohne die vollständigen vorgeschriebenen Fahrzielanzeigen am Fahrzeug aussen ebenso wie ohne durchgängige optische und akustische Hinweise auf die nächste Haltestelle im Fahrgastraum trotz vieler Vorstösse. Vollständige und richtige Fahrgastinformationen sind ein unverzichtbarer Service-Bestandteil und Standard zur Barrierefreiheit im ÖPNV.


Ebenso ist die durchgängige ökologisch nachhaltige tierqual-, antibiotika-, gentechnik- und giftfreier fairer Beschaffungspraxis zentrales Thema.

Wir hatten Oberbürgermeister Markus Pannermayr dazu für die Stadt Straubing unseren Antrag auf Umsetzung der Komprimierten Agenda zur ökologisch-sozial nachhaltigen Stadtentwicklung und Kommunalpolitik mit dem Antrag auf Schaffung einer Stabsstelle zur Koordination eines ökologisch-sozial nachhaltigen Ressourcenmanagements im Mai 2019 nochmals in ausgedruckter Form übergeben und übersandt und eine 50%-Planstelle eines Radverkehrsbeauftragten für erforderlich erachtet

Wir sind nun sehr dankbar und zufrieden, dass beide Stellen im Sinne unseres Antrags ausgewiesen würden, sogar beide als Vollzeitstellen.

Dies dürfte zunächst einmal bei eindeutigen Vorgaben und Direktiven im Zusammenwirken mit den vorhandenen Fachstellen der Stadt zur Koordination eines ökologisch-sozial nachhaltigen Mobilitäts- und Ressourcenmanagements ermöglichen, um ökologisch-nachhaltig ausgerichtetes Handeln im Sinne einer Querschnittsaufgabe in das gesamte Planungs-, Bau- und Verwaltungshandeln zu implementieren.

Zudem ist der BUND Naturschutz nun durch Johann Meindorfer in der Arbeitsgruppe Nachhaltige Beschaffung vertreten, der zusammen mit Rainer Schwarz auch den Antrag auf Umsetzung eines klimaschonenden und umweltfreundlichen Gäubodenvolksfests mit Ostbayernschau bei der Stadt verhandelt.

Die nächste Gelegenheit, den Landkreis Straubing-Bogen und die Kommunen ebenso zum durchgängig ökologisch-nachhaltig ausgerichteten Handeln zu bringen, bietet sich bei der Kommunalwahl 2020.

Und dazu wollen wir mit der Podiumsdiskussion am 5. März um 18:00 Uhr bei der Jahreshauptversammlung Kandidaten zur Kommunalwahl aus Stadt und Landkreis schon mal „einnorden“… Bitte signalisieren Sie durch Ihr zahlreiches Kommen dazu , dass auch auf allen kommunalen Ebenen und in allen kommunalen Einrichtungen und solchen mit kommunaler Beteiligung wie Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Kliniken, etc. durchgängig und vollumfänglich alle - auch versteckte -Energiesparpotentiale bzw. Schadensvermeidungspotentiale umfassend und vollständig gehoben und ausgenutzt werden müssen.

Dass künftig alles Handeln im eigenen Wirkungskreis der Kommunen und des Landkreises mit umweltfreundlichem und fairen Beschaffungswesen sowie ökologisch nachhaltigem Mobilitäts- und Ressourcenmanagement nach der besten ökologischen Praxis in Betrieb und Verwaltung erfolgen wird müssen

Dass politische wie behördliche Amts- und Mandatsträger künftig den Umstieg auf die umweltfreundlichsten Verkehrsträger Füsse, Fahrrad, Bus und Bahn, wo immer möglich vom Privat- der Dienstwagen wagen.

Und dabei Schwachstellen selbst erfahren können und Beschwerden, die an sie weitergeleitet werden, öfter mal aufgreifen, verfolgen und sich um einen durchgehend besseren Service mit vollständigen sowie vorausschauenden Reisendeninformationen kümmern.

Nichthandeln durch die kraft Amtes / Mandats zum Handeln Berufenen ist nicht vertretbar und auch nicht widerspruchslos hinnehmbar, wo ganz offensichtlich höchster akuter Handlungsbedarf ist: zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Weltklimas in allen Bereichen und auf allen Ebenen - die kommunale Ebene kann da nicht aussen vor bleiben.

Sie alle sind dran mit dem Mitwirken am Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas - politische wie behördliche Amts- und Mandatsträger allen voran auf allen Ebenen ob auf EU- bzw. europaweiter, nationaler, bayerischer oder kommunaler Stadt-, Landkreis- und Gemeindeebene mit beherztem behördlichen wie politischen Tätigwerden!

In diesem ernsthaft gut-, ja bestgemeinten Sinne beste Grüsse & Wünsche also – für ein friedvolles, gutes, gesundes, glückliches Jahr 2020