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An der Persiluhr alle Potentiale energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und mehrgeschossiger Bebauung ausschöpfen

Bei der Bebauung an der Persiluhr gilt es, alle Potentiale energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und mehrgeschossiger Bauweise auszuschöpfen.

Die exponierte Lage im Zentrum verlangt in der Tat eine architektonisch sehr ansprechende markante Bebauung.

Und die Notwendigkeiten zu bestmöglichem Klimaschutz und ökologischer Nachhaltigkeit sowie einem Höchstmass an Flächenressourcenschonung in Straubing verlangen, mit mehrgeschossigem flächensparenden Bauen möglichst weit in die Höhe zu gehen.

Bis zu achtgeschossige Bebauung kann hier durchaus architektonisch sehr ansprechend erfolgen, was Bauten wie der Turm an der Alten Hauptpost eindrucksvoll belegen. Ein Investor für bis zu achtgeschossige Bebauung mit energiesparendsten Baustoffen sowie energieeffizientester Energieversorgung in energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung müsste jedenfalls hochwillkommen sein!

Dazu soll im Rahmen eines Gesamtenergiekonzeptes in konkreten Detailanalysen die im gesamten Erweiterungsbereich der Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen einschliesslich des ehemaligen Jugendzentrums sowie der Fraunhofer-Projektgruppe, der Jakob-Sandtner-Realschule samt Dreifachturnhalle und umliegender Bereiche mit dichter Bebauung die zu erwartende Wärmebedarfsdichte untersucht werden.

Und dabei soll auf den Einbezug weiterer naher potentieller Wärmeabnehmer wie der Brauerei Röhrl als Abnehmer von Nahwärme im Grundlastbereich als Prozesswärme hingewirkt werden, wo, wenn bzw. soweit die Wärmebedarfsdichte über der in der Fachwelt anerkannten in ökologischer Hinsicht vernünftigen Grenze liegt.

Dies wäre nur dann verzichtbar, wenn die Energieversorgung des Gebietes auf Basis der gegenwärtigen und zukünftig zu erwartenden Wärmebedarfsdichte nachweislich durch ein kommunales Energiekon­zept in einer noch energieeffizienteren Art und Weise als durch Kraft-Wärme-Kopplung sichergestellt werden kann. Diese Beurteilung muss übergreifend auf Basis der Struktur des künftig zu erwartenden Wärmebedarfs im Einzugsbereich des gesamtmöglichen Wärmeleitungssystems erfolgen.

So könnte das Persiluhr-Areal zum Nucleus eines zukunftsfähigen Nahwärmenetzes mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung wer­den, das eine weitere Ausdehnung auf benachbarte Grundstücke mit künftiger verdichteter Bebauung etwa an der Mühlsteingasse erlaubt.

An der Persiluhr alle Potentiale energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und mehrgeschossiger Bebauung auszuschöpfen ist alles städteplanerisches erstes Gebot.