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Trafohaus am Dachsweg

Tierhotel Trafohaus und Biotop alter Baum-Pflanzgarten

Vor 6 Jahren hat die Stadt Straubing das nicht mehr benutzte Trafohaus beim Dachsweg und den ehemaligen Baum-Pflanzgarten der Stadtgärtnerei der Kreisgruppe des BN zur Gestaltung übergeben. Die Wiesenflächen werden weiter von der Stadtgärtnerei gemäht.

Die Kreisgruppe konnte für die Planung und Realisierung das Anton- Bruckner-Gymnasium in Straubing  gewinnen. Im Rahmen eines Biologie-Projekt-Seminars unter der Leitung von Herrn Eckl sollte die Artenvielfalt im Biotop verbessert werden. Die Planung der Schüler wurde vom Naturschutzreferenten der Stadt, Jürgen Englisch und dem BN begleitet und von der Schülern selbst umgesetzt. Dabei wurden Nistkästen und Bienenhotels gebastelt und aufgehängt, der Graben ausgeweitet und von der Stadtgärtnerei und dem Botaniker Wolfgang Diewald gestellte Pflanzen ausgebracht. Es wurden Totholz aufgeschichtet und Pimpernuss-Sträucher gepflanzt und mit einem Zaun geschützt. Das Projekt hat den Schülern gute Noten und bei einem schulinternen Wettbewerb am ABG den ersten Platz, gute Noten und einen Pizza-Abend von der VOBA gesponsert gebracht.

In den nächsten Jahren hat die Kreisgruppe die Bienenhotels und den Zaun betreut und letztes Jahr den Graben nochmals ausgeweitet.

Auf Initiative von Anna Stöttner, der Biodiversitätsbeauftragten der Stadt wurde ein neues Projekt des BN für das Trafohaus geplant, für das wir dann gleich eine Spende der Straubinger Volksbank bekommen haben. Die Kreisgruppe hat für das Trafohaus einen Schleiereulen-Nistkasten bestellt, der nach der Lieferung Mitte Juni aufgehängt wird. Das Fenster an der Westseite wird zugemauert und dabei 4 Mauerseglerkästen und zwei Kästen für Höhlenbrüter eingebaut. Die Kreisgruppe konnte wieder das ABG-Gymnasium mit zwei Kunstlehrerinnen gewinnen, um im Rahmen eines Wahlkurses die Trafo Fassade ansprechend zu gestalten.

Zwischen Pflanzgarten und Graben hat die Kreisgruppe einen Zaun gebaut und schon einmal weitere Pimpernuss-Sträucher gepflanzt. Der Rest folgt im Herbst. Auf der Wiese wurden Wiesenblumen aus Saatgut aus der Gollau gepflanzt, die von der Stadtgärtnerei vermehrt worden waren.  

Im alten Pflanzgarten wurde begonnen, den Waldrand aufzulichten und Jungpflanzen von standortfremden Arten wie Walnuss und besonders Bergahorn abzuschneiden. Dadurch sollen standortheimische Arten wie Spitzahorn, Weißdorn und Pfaffenhütchen gefördert werden.