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BN nimmt Stellung ...

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BN begrüsst naturschutzfachliche Zielsetzungen und Inhalte des Bebauungs- und Grünordnungsplans Frauenbrünnl

Weiteren Zubau von Parkplatzflächen für Freizeiteinrichtungen wie Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau oder Tiergarten ausschliessen

ÖPNV-Erreichbarkeit des Tiergartens über Verdichtung des Fahrtenangebotes auf den RBO-/VSL-Linien 15 und 25 sicherstellen

Komfortable, hindernisfreie und attraktive Radverkehrsanlagen beidseits der Lerchenhaider Strasse erforderlich

Freihaltung der Fahrradstreifen entlang der Regensburger Strasse von Falschparkern sicherstellen

Der BUND Naturschutz (BN) begrüsst in seiner Stellungnahme zum Bebauungs- und Grünordnungsplan Frauenbrünnl die naturschutzfachlichen Zielsetzungen und Inhalte als erforderlich und sachgerecht. Sie sollten vollinhaltlich umgesetzt werden. Der Bebauungsplan solle jedoch ausdrücklich auch ein Konzept für das im gültigen Flächennutzungs- / Landschaftsplan enthaltene Vorhaben eines Grünen Ringes für seinen Geltungsbereich im Westen des Stadtgebiets enthalten.

Ein weiterer Zubau von Parkplatzflächen für Freizeiteinrichtungen wie Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau oder Tiergarten müsse ausgeschlossen werden.

„Stattdessen ist aus den gebotenen bekannten Biodiversitäts- wie Klimaschutzerfordernissen die Schaffung von deutlichen Erreichbarkeitsvorteilen für den umwelt- und sozialverträglichen Fussgänger- Fahrradverkehr Bahn- und Busverkehr dringend erforderlich,“ so 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer.

„Dazu muss eine für den Ausflugsverkehr ausreichende Anbindung des Tiergartens Straubing als regional bedeutsames Ausflugsziel an den Bahnhof geschaffen und beworben werden“.

Es müsse auch die Freihaltung der Fahrradstreifen entlang der Regensburger Strasse von Falschparkern sowie von sonstigen Beeinträchtigungen sichergestellt werden.

Weiters hält der BUND komfortable, hindernisfreie und attraktive Radverkehrsanlagen beidseits entlang der Lerchenhaider Strasse von Alburg bis zur der Kagerser Hauptstrasse (SR 10) für erforderlich.

Für Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau brauche es ein regional ausstrahlendes bestmögliches ökologisch nachhaltiges Mobilitätskonzept mit der klaren Ausrichtung auf Vermeidung und Verringerung motorisierten Individualverkehrs sowie dessen weitest mögliche Verlagerung auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger des Umweltverbundes, Fuss- Rad-, Bahnverkehr und ÖPNV.

Dazu ist aus den gebotenen bekannten Biodiversitäts- wie Klimaschutzerfordernissen die Schaffung von deutlichen Erreichbarkeitsvorteilen für den umwelt- und sozialverträglichen Fussgänger- Fahrrad-, Bahn- und Busverkehr dringend erforderlich, so der BUND.

Gerade Veranstaltungen in der Grössenordnung von Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau böten die erfolgversprechendste Möglichkeit, erhebliche Anteile der Besucherströme zu bündeln und mit einem guten Bahn- und ÖPNV-Angebot auf diese umweltverträglicheren Verkehrsträger zu lenken.

Der Tiergarten Straubing als regional bedeutsames Ausflugsziel mit über 300000 Besuchern im Jahr brauche eine verbesserte Bahn- und Busanbindung. Dies sollte nicht über eine „Insellösung“, sondern über eine Verdichtung des Fahrtenangebotes auf der RBO-/VSL-Linie 25 von und nach Atting und Rain geschehen, wovon auch die Bewohner dieser Gemeinden profitieren würden. Erste und wichtigste Massnahme dazu wäre eine zusätzliche Fahrt am mittleren Vormittag vom Bahnhof in Richtung Tiergarten und die Durchbindung der Sonntagsfahrten vormittags aus Richtung Viechtach und nachmittags in Richtung Viechtach der RBO-/VSL-Linie 15 bis zum Tiergarten. Dies gelte es in Kooperation des Landkreises Straubing-Bogen mit der Stadt und der VSL / RBO umzusetzen.