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BN kritisiert Flächenversiegelung mit Parkplätzen als asphaltierte Flächen ohne Durchgrünung Schule St. Wolfgang

Die Flächenversiegelung mit Parkplätzen als asphaltierte Flächen ohne Durchgrünung auf dem Grundstück der Schule St. Wolfgang an der Regensburger Strasse kritisiert der BUND Naturschutz (BN).

Dort erfolgte eine Flächenversiegelung mit Parkplätzen als asphaltierte Flächen ohne jegliche Durchgrünung und Randeingrünung.

„Dass immer noch Parkplätze als asphaltierte Flächen oder knirsch verlegtem Pflaster zugelassen und

geschaffen werden, während woanders teure Förderprogramme zur Flächenentsiegelung umgesetzt werden, ist ein völlig untragbares Unding“ zeigt 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer

BUND Naturschutz Unverständnis dafür.

Der Erhalt der Versickerungsfähigkeit von Flächen, auch derer, die als Lagerflächen, Zufahrten und oberirdische Stellplätze, Parkstreifen, Parkplätze, Fahrgassen im Parkplatzbereich, Feuerwehrzufahrten etc. genutzt werden, habe höchste Bedeutung für den Wasserrückhalt.

Abflussverschärfung durch Flächenversiegelung befeuere bekanntermassen Schadensereignisse wie die nächsten Hochwasserkatastrophen. Steuergelder liessen sich für wichtigere sinnvollere biodiversitäts- und klimaschutzdienliche Projekte verwenden, wenn Parkplatzflächen vernünftigerweise minimiert und von vornherein ökologieverträglich angelegt würden.   

Schadensvermeidung ist immer weitaus günstiger als der Versuch einer späteren Schadensbehebung, auch beim Biodiversitäts- und Klimaschutz

Erfordernis und Notwendigkeit für den höchstmögliche Wasserrückhalt und den Hochwasserschutz ist eine durchgängig versickerungsfähige Gestaltung von Parkplätzen, Lagerflächen, Zufahrten, oberirdischen Stellplätzen, Parkstreifen, Fahrgassen im Parkplatzbereich und Feuerwehrzufahrten, um keine unnötige Verringerung der Grundwasserneubildungsrate zu riskieren.

Daher bittet der BUND Stadtspitze und Stadtverwaltung, durch geeignete organisatorische Massnahmen der fachlich zuständigen Dienststellen sicherzustellen, dass die durchgängig versickerungsfähige Gestaltung aller Parkplätze, Lagerflächen, Zufahrten und oberirdischen Stellplätze, Parkstreifen, Fahrgassen im Parkplatzbereich sowie Feuerwehrzufahrten in der Bauleitplanung und bei allen Einzelbaugenehmigungen verbindlich vorgegeben und deren Umsetzung überwacht wird.

Zudem solle zur ausreichenden Parkplatzdurchgrünung je 5 Stellplätze die Pflanzung eines standortgerechten und heimischen grosskronigen Laubbaumes zusätzlich zu einer Randeingrünung auf mindestens 80 % der gesamten Parzellengrenzen festgesetzt werden.