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Erfolgversprechende Anträge der Kreisgruppe Straubing-Bogen zu umweltverträglicher nachhaltiger fairer Beschaffungs-, Mobilitäts- und Verwaltungspraxis

Die Kreisgruppe Straubing-Bogen hatte der Stadt Straubing eine komprimierte Agenda zur ökologisch-sozial nachhaltigen Stadtentwicklung und Kommunalpolitik sowie auf Schaffung einer Stabsstelle zur Koordination eines ökologisch nachhaltigen Ressourcenmanagements übergeben.

Auch hatte man eine 50%-Planstelle eines Radverkehrsbeauftragten für erforderlich erachtet

„Wir sind nun sehr dankbar und zufrieden, dass beide Stellen im Sinne unseres Antrags ausgewiesen würden, sogar beide als Vollzeitstellen“; freuen sich die beiden Kreisvorsitzenden Andreas Molz und Johann Meindorfer

Dies dürfte zunächst einmal bei eindeutigen Vorgaben und Direktiven im Zusammenwirken mit den vorhandenen Fachstellen der Stadt die Koordination eines ökologisch-sozial nachhaltigen Mobilitäts- und Ressourcenmanagements ermöglichen, um ökologisch-nachhaltig ausgerichtetes Handeln im Sinne einer Querschnittsaufgabe in das gesamte Planungs-, Bau- und Verwaltungshandeln zu implementieren.

Die Stadt hat eine Arbeitsgruppe Nachhaltige Beschaffung eingerichtet, nachdem auch die Fairtrade-Steuerungsgruppe die verstärkte Umsetzung einer nachhaltig-fairen Beschaffungspraxis beantragt hatte.

Diese, besetzt mit Vertretern der Stadtverwaltung, vom TUM-Campus Straubing, vom Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ), von C.A.R.M.E.N. e.V., Greenpeace, der Biocampus Straubing GmbH, der Fairtrade-Steuerungsgruppe und des BN erarbeitete binnen eines Jahres ein Konzept für die Stadtverwaltung zur Beschaffung nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten.

Vom grundsätzlichen Einsatz von Recyclingpapier aus 100% Altpapier in der kompletten Verwaltung über die Vermeidung von Produkten aus Kunststoff bzw. bei fehlenden Alternativen dem Vorzug von recyceltem Kunststoff bis zu einer Zielvorgabe von 50 % Bio-Produkten bis 2022 .

Auch verstärkte bevorzugte Verwendung von Baustoffen aus regionalen Holzrohstoffen, wo immer dieser aus technischer Sicht an Stelle von energieaufwändiger hergestellten Baustoffen wie Beton eingesetzt werden kann, ist darin enthalten.

Dem Stadtrat soll das Konzept im April zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Zudem ist der BUND Naturschutz nun durch Meindorfer in einer weiteren Arbeitsgruppe vertreten, in der er zusammen mit Rainer Schwarz auch den Antrag auf Umsetzung eines klimaschonenden und umweltfreundlichen Gäubodenvolksfests mit Ostbayernschau bei der Stadt verhandelt.