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Füracker will Nicht-Tätigwerden der Regierungen durch Diskreditieren der Klimaschutzbewegung kaschieren

Wenn der CSU-Finanzminister Albert Füracker der Klimaschutzbewegung vorwirft, nur Problembeschreiber oder gar eine Jammergesellschaft zu sein, sollen er und die Staats- wie die Bundesregierung erstmal vor den eigenen CSU-Türen kehren.

Und in Richtung wirklich wirksamer Klimaschutz konstruktiv tätig werden

Dazu genügen halt die bisherigen windigen Klimapackerl in keinster Weise.

Punktuelles Geldausschütten für „Klimaschutzprojekte“ läuft ins Leere; wenn man alles drum herum, den Wachstums- und Konsumwahn, weiterlaufen lässt wie bisher

drum herum weiterlaufen lässt wie bisher

Und die voll im Laufen befindliche Biodiversitäts- und Klimakrise auch noch staatlicherseits befeuert Subventionen für den Flugverkehr und den motorisierten Individualverkehr, für Schneekanonen, noch weiteren Fernstrassen- und Autobahnausbau und sonstige Investitionen in Energieverschwendung.

Solange die Staatsregierung die Erfüllung der umfassenden Vorbildfunktion der gesamten (!!!) öffentlichen Hand in Sachen umweltfreundlicher Beschaffung verweigert, braucht ein Finanzminister Füracker niemanden als Problembeschreiber diskreditieren, der von der Staats- wie der Bundesregierung wirksame problemlösende Massnahmen einfordert.

Für wirksamen Klimaschutz, Schutz der Biodiversität und damit unserer Lebensgrundlagen generell gilt es, gegen das überzogene Konsum- und Verkehrswachstum vorzugehen. Denn fest steht, dass die deutliche Reduktion des absoluten Energieverbrauchs in allen Bereichen gefordert ist. Billigflieger, SUVs und hoher Fleischkonsum bringen unser Klima um. Klimaschutz muss daher per ökologieverträglichstem bewusst suffizientem Verkehrs- und Konsumverhalten aller stattfinden.

Klar: Dafür müssen alle beim Klimaschutz mitmachen, seitens der Politik zum Mitmachen gebracht werden. Mitmachen mögen und manche auch erstmal können: diejenigen oft sogar bei Vollzeitarbeit in sozial prekären Einkommensverhältnissen lebenden Menschen. Dass jedeR auf einer soliden Einkommensbasis aber auch zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum einerseits angespornt und andererseits durch die gerechte Einkommensverteilung auch befähigt wird.

Das muss sie, die CSU, angehen, wenn es ihr wirklich „wichtig ist, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft mit den Zielen des Klimaschutzes zu versöhnen“, wie sie ja behauptet.