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Beim Klimaschutz haben die Gemeinden die Hausaufgaben gemacht? Von wegen!!!

In Wahlkampfzeiten haben ja Selbstbeweihräucherung, Beschönigungen von Scheinlösungen und Pseudoaktivismus oder gar Tatenlosigkeit bei der CSU immer noch mehr Hochkonjunktur.

Der Absatz grüner Mäntelchen boomt, doch die stammen eben nicht aus einer umweltverträglichen Biokollektion sondern vielmehr vom Billigst-Textildiscounter.

Die verlogene Behauptung von der CSU-KPV, „die Gemeinden“ hätten beim Klimaschutz ihre Hausaufgaben gemacht überrascht daher nicht wirklich

Von wegen haben die Gemeinden ihre Hausaufgaben gemacht.

In keiner Gemeinde werden Festsetzungsmöglichkeiten für eine nachhaltig klimaverträgliche umweltverträgliche Bauleitplanung ausgeschöpft, die das Baugesetzbuch bietet.

Da verweigern trotz der Verpflichtung der öffentlichen Hand ganze Gemeinden den Einsatz von umweltverträglichem Recyclingpapier, für das rund 60 % weniger Energie und Frischwasser benötigt werden als für die umweltbelastenden Frischfaserpapiere.

In welcher Gemeinde sind Beschaffung und Verpflegung für Schulen, Kitas und Sozialeinrichtungen umfassend auf gesunde qualitätsvolle faire Bio-Lebensmittel, -Getränke und -Textilien aus dem ökologischen Landbau umgestellt?

Wo ist der Anteil von Fußgängern, Radfahrern, Fahrten mit Bus und Bahn am Gesamtverkehrsaufkommen bzw. an den zurückgelegten Wegstrecken mehr als marginal?

Abgründe tun sich auf zwischen dem wenigen echt Getanen und den Notwendigkeiten aller auszuschöpfenden Rohstoff- und Energieeinspar- bzw. Effizienzpotenziale auch durch den Einsatz von Recyclingmaterialien zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Der Glaube an die CSU-Verlautbarung „Beim Klimaschutz die Hausaufgaben gemacht“ verbietet sich angesichts dieser erweiterungsfähigen Auflistung hoffentlich von selbst.

Solch bewusst verdrehenden Falschbehauptungen kann man nur als dreiste - aber immerhin sich selbst entlarvende - CSU-Verlogenheiten gegenüber den WählerInnen und ZeitungsleserInnen bezeichnen.

PolitikerInnen, die solch unwahres Klimaschutz- oder Nachhaltigkeitsgefasel, solcherlei dreiste Verlogenheiten ausstossen, können wir uns angesichts der fortschreitenden Klima- und Biodiversitätskrise nicht mehr leisten.

Das kann man nur noch mit Abwählen quittieren.

Es wird hoffentlich Ehrlichsein im Wahlkampf noch mehr honoriert als haltlose Selbstbelobigung und Sich-Hochjubeln. Sonst gute Nacht für unsere natürlichen Lebensgrundlagen.