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Sorgloses Politik-, Produzenten- und Konsumentenverhalten verhindert sinnvolle Klärschlammverwertung

Bayernweite Anlagenkonzeption zum Erreichen der gesamtökologisch bestmöglichen Ergebnisse inclusive der besten Energieausbeute erforderlich

Für eine sinnvolle Klärschlammverwertung müssten die Abwässer freigehalten werden von Umweltschadstoffen und die Klärschlämme könnten ohne Bedenken Dünger auf die Felder ausgebracht werden.

Grundlage für eine schadstofffreie Kreislaufwirtschaft bis zur Entsorgung ist also unweigerlich die

gentechnik-,- antibiotika- und giftfreie ökologisch nachhaltige Landbewirtschaftung nach den Grundsätzen des kontrolliert ökologischen Landbaus am Ursprung der Produktionskette.

Das Problem von Schadstoffen im Abwasser kann nicht vollständig im Entsorgungsprozess gelöst werden. Vielmehr muss der Eintrag von Schadstoffen an deren Quellen verhindert werden.

Politik, Gesetzgebung, Gesetzesvollzug, Hersteller, Handel und VerbraucherInnen haben durch ein nicht ausreichend nachhaltiges Produzenten- und Konsumentenverhalten beim Fernhalten von Abfällen und Schadstoffen von Natur und Landschaft, Böden, Gewässern, vom Abwasser und vom Klärschlamm versagt.

Denn häufig sind Produkte „billiger“, die einen untragbaren ökologischen Rucksack mit sich herumschleppen: aus der industriell-intensiven Landwirtschaft mit den dort üblichen Dünger- und Chemikalien-/Pestizideinträgen. Das gilt auch für Wasch- und Reinigungsmittel, Parfümerie- bzw. Kosmetikprodukte, die zudem bei konventioneller Herstellung zu viel an Chemie und Mikroplastik im weiteren Herstellungsprozess abbekommen.

Klärschlammverbrennung ist nur eines der Ergebnisse des Politik- und Konsumentenversagens. (Und es braucht nun eine bayernweite Anlagenkonzeption zum Erreichen der gesamtökologisch bestmöglichen Ergebnisse inclusive der besten Energieausbeute).

Die weitaus schlimmeren sind die Klima-, die Biodiversitäts- und letztendlich auch die Pandemiekrise. Tochterkrisen der Masslosigkeitskrise, die grosse Teile der Politik und unserer Gesellschaft in ihren Fängen hat.