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Überbauung von Grünflächen mit weiteren Flachbauten muss sich selbstredend verbieten

In Anbetracht des rasenden Verlustes an Lebensräumen und biologischer Vielfalt / Biodiversität sowie des rasant voran fortschreitendem Klimawandels muss sich die Überbauung von Grünflächen mit weiteren Flachbauten selbstredend verbieten.

Gerade wenn in unmittelbarem Umgriff eine überbaute aber nicht in höchstmöglichem Masse ausgenutzte Grundfläche vorliegt: mit den östlichen Anbauten des Eisstadions.

Ein Herbegründen weiterer Flachbauten von Grünflächen auf Kosten der LAGA-Grünflächen mit diesen und jenen Gründen kann wegen der bekannten Alternative einer Aufstockung der östlichen Stadionanbauten, vorgeschlagen schon 2016, nicht überzeugen und geht fehl.

Das Problem der zunehmenden Versiegelungen ist mit gutem Willen, innovativer architektonisch-hochwertiger und angemessen-passender Gestaltung und dem Etwas-Herunterschrauben der Ansprüche der auf Kosten der Allgemeinheit durch den Anbau Begünstigten durchaus lösbar.

Schon bestehende städtebauliche Sündenfälle darf man keinen Fall mit der Verbauung eines attraktiven Zugangs einer zentrumsnahen innerstädtischen Grünanlage auch noch mehren.

Und im übrigen können Sport- und Freizeitaktivitäten bei wirklich gewolltem wirksamen Biodiversitäts-, Umwelt- und Klimaschutz nicht aussen vor bleiben, denn es braucht die Umsetzung deren Erfordernisse in allen Lebensbereichen

Und gerade der Freizeitsektor ist Auslöser für einen enormen Verkehrszuwachs, zuvorderst beim motorisiertem Individualverkehr, wo für viele die Autofahrt zum Fitnessstudio, Eisstadion oder Sportplatz, teils für Kinder und Jugendliche auch per „Elterntaxi“ mit damit doppelt zurückgelegten Fahrten, zum Normalfall geworden sind.

Anderes, ökologisch nachhaltigeres Sport- und Freizeitverhalten mit weniger motorisiertem Individualverkehr ist zum wirklich wirksamen Biodiversitäts-, Umwelt- und Klimaschutz unabdingbar.

Zumindest wenn Sport- und Freizeitaktivitäten auch in der nahen Zukunft bei guter Lebensqualität für alle gewollt sind.

Der Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“ beweist auch in der Bauleitplanung bei der Überbauung von Grünflächen und bei Umwelt- und Gesundheitsbelastungen durch den Autoverkehr seine Richtigkeit.

Die jüngste Klimaprognose ist eindeutig: Die Menschheit muss radikal umsteuern, will sie einen ökologi­schen Kollaps der Erde verhindern, Die Welt steuert bei einem lässigen Weiter-So bis 2100 auf 2,4-Grad-Erwärmung zu.

Global denken, lokal handeln – das Motto gilt immer noch, mehr denn je sogar angesichts der rasant fortschreitenden Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Also…