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BN zu Eisstadion: Flächensparendes und nachhaltiges Bauen sieht anders aus

Flächenausnutzung durch Aufstockung der östlichen Anbauten des Eisstadions hätte LAGA-Grünflächen mit Gehölzbestand überwiegend erhalten können

Dass entlang der Südseite des Straubinger Eisstadions ein Kabinentrakt mit Umkleidekabinen, neue Sanitärbereiche, Fitness- und Aufenthaltsräume errichtet werden soll, anstatt Fläche durch Aufstockung der östlichen Anbauten zu sparen, missfällt dem BUND Naturschutz (BN).

Der Gehölzbestand hätte erhalten werden können, wenn man umgeplant und die östlichen Anbauten aufgestockt, so der BN-Kreisvorsitzende Andreas Molz. „Das wäre das flächensparende und nachhaltige Vorgehen gewesen, meint er. Alte Bäume und Gehölze haben eine viel größere Wirkung für das Stadtklima und den Artenschutz als das Pflanzen neuer Gehölze. Deshalb sollte Bauplanungen vorhandene Baum- und Gehölzbestände möglichst integrieren. „Erst in vielen Jahren erzeugen Neupflanzungen gleich viel Sauerstoff, bewirken dieselbe Abkühlung und schaffen ein ähnliches Stadtbild.“ Alte Bäume und Gehölze brauchen wir für die nötige Anpassung an klimatische Verhältnisse, die wir früher in Oberitalien angetroffen haben und jetzt bei uns zu immer heißeren Sommern führen.

„Auch Sport- und Freizeitaktivitäten müssen an den Biodiversitäts- und Klimaschutz angepasst werden“, betont der 2. BN-Kreisvorsitzender Johann Meindorfer. Klimaresilienz, die Anpassung an die Klimaerwärmung, müsse fester Bestandteil aller Planung sein, gerade auch der Stadtplanung, so Molz und Meindorfer unisono.