Zur Startseite

BN nimmt Stellung ...

  • Übersicht
  • Donauausbau
  • Hochwasser
  • Rettenbach
  • Windenergie SR-BOG

BN: Einsatz für eine bessere Bahnanbindung sowie ausreichende Kommunalfinanzen Kardinalaufgabe der OB-Kandidaten und später der Gewählten

Dieses Versprechen sieht der BN in den Kandidaten-Interviews in der Samstagsausgabe des Straubinger Tagblatts nicht ausreichend abgebildet:

Dass der Einsatz für ausreichende Kommunalfinanzen von ganz oben her Kardinalaufgabe der OB-Kandidaten und später der Gewählten ist, war bei der Vorstandssitzung des BUND Naturschutz am Montag Konsens.

Davon sei das Gelingen der gebotenen Biodiversitäts- und Klimaschutzziele im Einklang mit sozialem Zusammenhalt abhängig.

Doch so ein Versprechen sieht der BN in den Kandidaten-Interviews in der Samstagsausgabe des Straubinger Tagblatts nicht ausreichend abgebildet.

Konkret fordert der BN die energetische Sanierung die Ausnutzung aller geeigneten Dachflächen für Photovoltaikanlagen bei allen Gebäuden im Eigentum oder Mitbestimmung der Stadt. 

Nötig sei laut BN-Kreisvorsitzendem Andreas Molz das vehement beherzte Einfordern eines ICE-Haltes in Straubing im Zwei-Stunden-Takt sowie eines durchgehenden Halbstundentaktes im Bahn-Regionalverkehr auf den Zulaufstrecken von und nach Straubing.

 

Auch ein vehement beherztes Einfordern einer durchgehenden umsteigefreien Bahnanbindung zwischen Straubing und der Landeshauptstadt München im Zwei-Stunden-Takt; mindestens jedoch einer umsteigefreien Zugverbindung im Stundentakt zwischen Straubing und Landshut sieht der 2. BN-Kreisvorsitzende Johann Meindorfer als dringend erforderlich und geboten.

Ebenso will man ein eindeutiges Bekenntnis zum Vorrang des energie- und flächensparenden Geschosswohnungsbaus vor grossflächigen Einfamilienhausgebieten.

Gewerbegebiete sollen Betrieben mit Produktion und Großhandelsbetrieben in nachhaltigen Zukunftsbranchen Branchen vorbehalten bleiben 

„Es braucht keine zusätzlichen Getränke-, Lebensmittel- und Bekleidungs- Discounter oder Garten- und- Baumärkte“, mahnte Molz.

Zu den Anforderungen gehört auch die Ausnutzung aller Ressourcen- und Energiesparpotentiale durch eine durchgängig ökologisch nachhaltige Beschaffungspraxis in allen Bereichen der Verwaltung sowie bei allen Aufgabenträgern in städtischem Eigentum oder mit städtischer Beteiligung wie SAUV, Stadtwerke, bzw. von der Stadt verwalteten Stiftungen.

Daher sei eine weitaus zügigere Umsetzung des vom Stadtrat einstimmig beschlossenen Konzepts für die Stadtverwaltung Straubing zur Beschaffung nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten, insbesondere auch des Bio-Angebots in allen städtischen Einrichtungen inclusive Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau nötig.

Nach wie vor komme der Einsatz von Recyclingbaustoffen trotz rechtlicher Vorgaben nur sehr zäh und schleppend voran.

Daher fordert der BN insbesondere das Forcieren des Einsatzes von Recyclingbaustoffen bei allen städtischen Bauvorhaben.

Die Schaffung einer sicheren radfahrgerechteren Verkehrsführung entlang der Sankt-Nikola.- Amsel- und Leutnerstrasse, wie von Meindorfer schon oft der Stadt vorgetragen, steht auch auf der Agenda. 

„Das alles darf an der Haushaltslage nicht scheitern,“ so der Kreisvorstand.

Meindorfer: „Alle ernstzunehmenden Kandidaten müssten wissen, woher das Geld dafür kommen muss: von ganz oben, von höherer steuerlicher Abschöpfung von extrem hohen Einkommen von Grösstverdienern und -Vermögenden“.