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BN: Kündigung der DB Cargo-Mülltransporte tolles Geburtstagsgeschenk für den ZAW

Verkehrsverlagerung auf die Schiene muss sich rentieren und nicht umgekehrt

Dazu muss die mangelnde ökologisch-soziale Kostengerechtigkeit behoben werden

Die Kündigung der DB Cargo-Mülltransporte sei ein tolles Geburtstagsgeschenk für den ZAW - Verkehrsverlagerung auf die Schiene muss sich rentieren und nicht umgekehrt. Dazu müsse die mangelnde ökologisch-soziale Kostengerechtigkeit muss behoben werden

Es sei zu hoffen, dass sich ein anderer Anbieter für die Restmülltransporte per Bahn zur Müllverbrennungsanlage nach Schwandorf finden lasse.

Mit der strukturellen Ursächlichkeit der derzeit herrschenden Kostenstrukturen im Verkehrssektor, mangelnder Kostenwahrheit und Kostengerechtigkeit werden auch andere Schienengüterverkehrsbetreiber zu kämpfen haben.

Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) müsse an den Restmülltransporten per Bahn zur Müllverbrennungsanlage nach Schwandorf festhalten, fordert der BUND Naturschutz. 

Die ZMS-Verbandsräte müssen nach ganz oben treten, wo diese Verweigerer sitzen.

Und vorausschauend die Verladeinfrastruktur samt Waggons und Containern erhalten.

Die Restmüllzüge von Straubing, Cham, Amberg, Bayreuth, Landshut, Weiden, Hof, Bayreuth, Kulmbach, Landshut, Neumarkt und Regensburg, zur Müllverbrennungsanlage nach Schwandorf müssen weiterhin rollen, so Straubings BN-Vize Johann Meindorfer

Da ziehe das Totschlagargument „zu teuer“ nicht, , solange sich die Politiker der ökologisch-sozialen Kostenwahrheit und Kostengerechtigkeit mit Anlastung der bisher externalisierten sozialen und ökologischen Folgelasten und -kosten verweigern.

Die jahrzehntelange Benachteiligung des Schienenverkehrs gegenüber dem Strassenverkehr mit seinen schädlichen Folgen für Natur, Klima und Lebensqualität räche sich nun ostbayernweit und direkt vor Ort.

Hiergegen brauche es Kostenwahrheit und Kostengerechtigkeit sowie das Vorsorge- und Verursacherprinzip über ein intelligentes ökologisch-soziales Steuersystem, das zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum- und Verkehrsverhalten anspornt, fordert Meindorfer.

Vor diesem Hintergrund seien gewichtige Ansatzpunkte:

  • Die Schienengüterverkehrsbranche / die Schienengüterverkehrsbetreiber müssen zur Kundenbindung und zur Gewinnung von Neukunden zu umfassenden möglichst leicht zugänglichen zuverlässigen flexiblen Einsatz- /Bestellmöglichkeiten und von Transportmitteln (Loks, Waggons) verpflichtend angehalten werden.
  • Infrastrukturbetreiber müssen zur diskriminierungsfreien Zugänglichkeit der Netze verpflichtet werden.
  • Unabdingbarer Schlüssel, Grundvoraussetzung und Basis für das Gelingen einer Güterverkehrsverlagerung in nennenswertem Umfang ist eine gerechte Anlastung der Kosten nach dem Verursacherprinzip als Bestandteil eines intelligenten ökologisch-sozialen Abgaben- und Steuersystems, das zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum- und Verkehrsverhalten anspornt
  • Dies gilt wie in allen anderen Bereichen auch im der Verkehrssektor mithin ganz prominent in der Güterverkehrssparte 
  • Es braucht eine höhere Belastung von Energie- und Ressourcenverbrauch, damit sich generell betriebswirtschaftlich - statt wie bisher Rohstoff- und Energieverschwendung - das rentiert, was auch ökologisch und somit volkswirtschaftlich einzig Sinn macht. 
  • Und im Gegenzug einen sozialen Ausgleich durch Absenkung von Lohnnebenkosten / Sozialversicherungs- Beitragssätzen über eine Bürgerversicherung sowie Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags zur Entlastung der niedrigeren und mittleren Einkommen